25.04.06 19:15 Uhr
 304
 

Hennigsdorf: Neugeborenes im Einkaufswagen ausgesetzt

Am 19. April wurde in Berlin-Hennigsdorf ein neugeborenes Baby in einem Einkaufswagen vor einem Mietshaus ausgesetzt. Es war nur in zwei Handtücher und ein Bettlaken eingewickelt. Eine 30-jährige Mieterin des Hauses fand das Kind.

"Es klingelte einmal kurz, dann ganz lange", sagt sie. "Ich schaute zuerst aus dem Fenster. Als ich das Baby entdeckte, stürmte ich sofort vor die Tür. Ich zitterte am ganzen Körper." Sie brachte das Baby sofort in ihre Wohnung.

"Ich wiegte es in meinem Arm, bis die Feuerwehr kam. Es war ganz still und lieb." Das kleine Mädchen kam mit einer leichten Unterkühlung ins Krankenhaus. Das ansonsten gesunde Baby wird in eine Pflegefamilie gegeben.


WebReporter: Sonnflora
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Einkauf, Neugeborenes
Quelle: bz.berlin1.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.04.2006 19:10 Uhr von Sonnflora
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie kann eine Mutter nur so hartherzig sein und ihr Baby einfach dem Schicksal überlassen? Wenn sie sich in einer Notsituation befunden hat, warum nutzte sie nicht wenigstens die Babyklappe?
Kommentar ansehen
25.04.2006 20:41 Uhr von kirschholz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor: Stimme ich zu - es ist einfach unglaublich, dass die Babyklappe manchmal ignoriert wird. Es ist doch so einfach, und die verzweifelten Mütter haben absolut nichts zu befürchten. Warum das Leben eines Säuglings auf dem Spiel setzen?
Kommentar ansehen
25.04.2006 20:49 Uhr von chilldow
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@autor: Berlin-Hennigsdorf gibt es nicht !!!!!! Hennigsdorf ist eine eigenständige Stadt in Brandenburg. Man man man
Kommentar ansehen
26.04.2006 08:45 Uhr von winwin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und wenn man nicht hinkommt zur Babyklappe? Hartherzig ist für mich eine Mutter, die ihr Neugeborenes in eine Plastiktüte steckt und im Wald abstellt.

Man weiß nicht, warum die Mutter das Kind nicht zur Babyklappe gebracht hat, kenne die örtlichen Gegebenheiten nicht. Vielleicht hat sie kein Auto oder kein Geld für die U-Bahn oder scheut den Weg dorthin in der Öffentlichkeit.

Ich will hier nix schönreden, ich finde es wirklich übel, aber auch schade, wenn jemand in so einer Situation ist und meint, mit einer derartigen Aktion reagieren zu müssen. Aber scheinbar hat die Mutter versucht, dafür zu sorgen, dass das Baby schnell gefunden wird, sonst hätte sie es nicht vor einem Mietshaus abgelegt und im Haus geklingelt.

Nochmal zur Klarstellung: Ich habe 3 Kinder, die ich um nichts in der Welt hergegeben hätte, aber meine Situation war "gesichert". Es gibt leider viele Mamas, die das nicht behaupten können, und manche starten nunmal Kurzschlußaktionen. Das kleine Mädchen hat Glück gehabt, dass sich die Mama soweit es ihr möglich schien, drum gekümmert hat und sie nicht, wie schon erwähnt, einfach in die Tiefkühlung gelegt hat.

Winwin

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?