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Umfrage: Keine Durchsetzungskraft der Regierung gegen Rechtsextremismus

Bei einer Umfrage des Nachichtensenders N24 machten 63 Prozent der Befragten deutlich, dass die Bundesregierung sich ihrer Meinung nach zu zurückhaltend gegenüber dem Rechtsradikalismus verhält.

Dass Ausländerfeindlichkeit hauptsächlich im Osten stattfindet, hielten 65 Prozent für falsch. Sogar 86 Prozent der ostdeutschen Befragten widersprachen dieser Behauptung.

Überhaupt kein Verständnis bringen 84 Prozent der Bundesbürger, die sich an dieser Umfrage beteiligten, dafür auf, wenn Menschen aufgrund ihrer schlechten persönlichen Situation rechtsradikal werden.


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WebReporter: alexolaf
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Umfrage, Recht, Regie, Remis, Rechtsextremismus
Quelle: www.n24.de

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25.04.2006 17:50 Uhr von ImpNemesis
 
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Falsch, nicht im Osten Interessanterweise fühlen sich die Leute (nach informationen einiger bekannter von mir), dort weniger durch rechte belästigt. Allerdings wurde mir auch erzählt das es dort nicht annähernd soviele "Neudeutsche Mitbürger" gibt wie hier (NRW). Es gibt hier viel mehr Potential zur Ausländerfeindlichkeit da viele Menschen sich hier eher dadurch bedroht fühlen das auf den Straßen und in Geschäften kaum noch Deutsch gesprochen wird. Mag sein das das net für alle Gegenden zählt aber so erkläre ich mir auch die Umfrage.
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25.04.2006 18:52 Uhr von weaselBbg
 
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Zivilcourage! Ich würde es auch nicht auf den Osten schieben. Es liegt doch viel mehr da dran, dass Menschen, die in wirtschaftlicher Not (sei es Arbeitlosigkeit oder ähnliches) viel empfänglicher für solch (krankes) Gedankengut sind.
Aber um auf den Punkt zu kommen: Bei diesem Punkt ist vielmehr Zivilcourage und gesunder Menschenverstand gefragt, als Politik. Denn selbst in der Politik werden rechtsangehauchte Äußerungen zum Stimmenfang getätigt.
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25.04.2006 19:21 Uhr von Buster_
 
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@ImpNemesis: Ich Pendle schon seit einiger Zeit zwischen einer Westdeutschen Großstadt und dem Speckgürtel von Berlin. Ein parr Jahre habe ich auch in einer kleineren Stadt in Ostdeutschland gewohnt.

Ich kann sagen nicht der Prozentsatz an Ausländern ist Entscheidend, sondern wie man miteinander umgeht. In meinem Stadtteil in Westen sprechen auch viele Menschen eine mir fremde Sprache, aber man geht meist respektvoll und höflich miteinander um. Das Klima gefällt mir besser als an meinem Arbeitsort im Osten. Dort gibt es kaum Ausländer aber viel fremdenfeindlichkeit.

Ich fühle mich dort mehr von Ostdeutschen "belästigt", als von Ausländern.
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26.04.2006 07:47 Uhr von Ferfari
 
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Da irrt die Mehrheit: Das fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismuss im Osten, im Verhältniss zur Einwohnerzahl, weit mehr verbreitet ist, ist ja in jeder Statistik ersichtlich.

Ein parr einzelfälle der letzten Tage?

"Zudem sei das 16-jährige Opfer aufgefordert worden, sich hinzulegen und in den Bordstein zu beißen, ..."
21.04.2006
http://www.maerkischeallgemeine.de/

"Das Innenministerium ist über die anhaltende Serie offenbar rechtsextremistisch motivierter Anschläge auf Geschäfte ausländischer Betreiber in Rheinsberg besorgt. Innen-Staatssekretär Eike Lancelle kündigte gestern gegenüber der RUNDSCHAU einen verstärkten Einsatz von Polizei und Verfassungsschutz in der bekannten Touristenstadt an."
28.03.2006
http://www.lr-online.de/


"Magdeburg (AP) In Ostdeutschland sind erneut Menschen schwarzer Hautfarbe überfallen worden: Ein 39-jähriger Mann aus Mosambik und sein 14 Jahre alter Sohn wurden in Magdeburg von einer Gruppe Jugendlicher aus der rechten Szene mit ausländerfeindlichen Parolen beschimpft und beleidigt. Der Mann, der in Deutschland als Sozialarbeiter tätig ist, wurde schließlich von einem der Täter mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt, wie eine Polizeisprecherin am Freitag mitteilte."
21. April 2006
http://de.news.yahoo.com/
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26.04.2006 19:04 Uhr von Lienna
 
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Nunja, aber Andererseit werden diese Schlagzeilen auch energisch im Osten gesucht! Ich bin auch der Meinung, dass die Fremdenfeindlichkeit im Osten sehr hoch ist, aber ich denke, dass sie ebenso stark in Westdeutschland vorhanden ist. Da gibt es zum Glück tatsächlich weniger Übergriffe. Diese Tatsache würde ich mir damit erklären, dass es den Menschen dort durchschnittlich noch besser geht. Sollte sich diese Armut in Deutschland jedoch noch weiter ausbreiten, wird es auch vermehrt Fälle in Westdeutschland geben. Ich hoffe nicht dass es soweit kommt und selbstverständlich würde ich mir wünschen, dass es Fremdenfeindlichkeit überhaupt nicht gibt.


Kurzer Einschub, da zum Thema passend:
"Fünf große Feinde des Friedens wohnen in uns: nämlich Habgier, Ehrgeiz, Neid, Wut und Stolz. Wenn diese Feinde vertrieben werden könnten, würden wir zweifellos ewigen Frieden genießen"
@xmaryx, allerdings!


Aber ich bin schon auch der Meinung, dass die Politik da diesbezüglich einiges in die richtige Richtung lenken könnte.

Ein Anfang wäre z.B. diese Dumpfbratzenparteien zu verbieten! Da wird stets und ständig nach verfassungwidrigen Inhalten gesucht und nichts unternommen. Ebenso diese Vielzahl von Organisationen, die stets haarscharf an der Grenze zur Illegalität aggieren! Unsere Gesetze sind einfach zu schlüpfrig!

Hey, und ehemalige DDR-Bürger sind keine "Neudeutschen"!

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