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Deutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex steigt unerwartet weiter

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im vergangenen Monat auf 105,9 Punkte gestiegen. Zuletzt notierte der Ifo bei 105,4 Zählern. Experten waren dagegen von einem Minus ausgegangen.

Das Institut für Wirtschaftsforschung (München) erklärte: "Dies spricht für eine weiterhin robuste Konjunkturentwicklung." Speziell in den Export werden große Hoffnungen gesetzt.

Insgesamt wurden 7.000 Firmen um die Bewertung ihrer geschäftlichen Lage gebeten. Auch der Lageindex legte zu und steht jetzt bei 106,4 (105,1) Zählern. Für 2007 ist die Lage nicht so rosig, wegen der MWST-Anhebung und dem hohen Ölpreis.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Geschäft
Quelle: n-tv.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2006 12:48 Uhr von ArrowTiger
 
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Ifo? Nicht wirklich seriös! Also, dieses Institut gehört als Quelle genauso "verboten", wie die BILD-Zeitung. Gleiche Auftraggeberschicht, übrigens...

;-)
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25.04.2006 13:18 Uhr von eros007
 
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tja: Konjunkturforscher behaupten zwar unverdrossen, dass die verbreitete Angst, dass die Stimmung besser sei als die Lage, nicht zutreffend sei. Bei diesen Zahlen muss ich mir das aber dennoch denken. Im letzten Jahr hat sich an den Rahmenbedingungen nichts geändert (die Arbeitskosten sind moderat gestiegen, der Export ist unverändert stark, die Binnennachfrage nach wie vor schwach); doch, der Ölpreis ist gestiegen), und dennoch beurteilen alle die Lage viel besser. Ob es nun Vorschusslorbeeren an die Politik sind (endlich zu reformieren) oder Zeichen, dass nun die Bedingungen besser sind - das ist eben doch nicht mehr als der Wunsch, dass es besser würde. Nicht die Tatsache, dass es besser wird.
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25.04.2006 22:41 Uhr von md2003
 
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@eros007: Da nächstes Jahr die MWST Erhöhung kommt, werden geplante Anschaffungen für 2007 eben schon 2006 gekauft.....

Dadurch sind natürlich für 2006 höhere Umsätze und Unternehmensgewinne möglich.

Und das erfreut die Firmen, weshalb auch der IFO logischerweise steigt.

Nächstes Jahr wird er ins bodenlose fallen!!!!
Ich schätze, dass er sich im Jahr 2007 zwischen 75 und 90 einpendeln wird:-)

Gewinne ich etwas, wenn ich mit dieser Einschätzung recht behalte?!?
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26.04.2006 07:54 Uhr von opppa
 
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ist doch klar: Solange die Großen (über ihre Lobby) bestimmen, wer bei Steueränderungen belastet und wer entlastet wird, muß der Index steigen.

Das wird sich schlagartig ändern, wenn die Kleinen, die ja herute alles ausbaden müssen, anfangen, sich effektiv zu wehren. Das kann nur über radikale Parteien geschehen, die dann im Gegensatz zu den heutigen Parteien dann das Wahlvolk nicht so belügen, wie die heutige Polotikkaste.

Lang lebe die Demokratur
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26.04.2006 11:47 Uhr von SchlachtVati
 
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@opppa: "Das kann nur über radikale Parteien geschehen, die dann im Gegensatz zu den heutigen Parteien dann das Wahlvolk nicht so belügen, wie die heutige Polotikkaste.
"


"nett" , das du das so formulierst !

das wahlvieh wird selbst nach einem radikalem "parteienwechsel" nur dumm aus der wäsche gucken ! weil es garnicht , nicht- anders funktioniert in "gewisser" weise .


"Marx hat im Grunde geglaubt, das Problem des Kapitalismus dadurch zu lösen, dass anstelle der vielen Privatunterneh- mer nur ein einziger Unternehmer gesetzt wird, nämlich der Staat. Der Hauptfehler von Marx war, dass er den Kapita- lismus eigentlich gar nicht ändern, sondern nur dem Staat übergeben wollte. In den beiden feindlichen Zwillingen der letzten 70 Jahre hatten wir einen Privatkapitalismus und einen Staatskapitalismus. Aber wir hatten keine nichtkapi- talistische Wirtschaftsordnung. Marx´ großes Verdienst bleibt dennoch, dass er Begriffe geschaffen hat, die eine Kritik des Wirtschaftslebens überhaupt ermöglichen."

Michael Ende (*1929, †1995), dt. Schriftsteller



"99% der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als nicht existent... Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine ökologische Wende möglich."
Hans Christoph Binswanger (*1929), schweiz.

Wirtschaftswissenschaftler, Professor an der Univeristät St. Gallen


"Die Globalisierung, die immer wieder als Argument herhalten muss, gibt es auch schon lange. Vor 1914 war die Welt durch die koloniale Gestaltung geprägt. Damals wurden die Kolonien ausgebeutet, aber es war im Kern auch eine Globalisierung der Wirtschaftsbeziehungen."

Siegfried Broß (*1946), dt. Jurist, Richter am Bundesverfassungsgericht und Honorarprofessor an der Universität Freiburg


"Man könnte rein theoretisch mit einer 20-Stunden-Woche seinen Lebensstandard, den man heute hat, decken, wenn man nicht eben auch noch ein Drittel der Zeit für die Zinsen arbeiten müsste."

Helmut Creutz (*1923), dt. Architekt und Wirtschaftsanalyst, auf der INWO-CD "Der Fluss des Geldes" (2001)



und so weiter und so weiter ,....

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