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Fußball: Austria Wien-Torhüter nach Kung-Fu-Attacke verurteilt

Nach seiner Kung-Fu-Attacke an Rapid-Stürmer Axel Lawaree im Wiener Derby vom 26. Mai 2005 wurde Joey Didulica wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 60.000 Euro Strafe verurteilt.

Didulica war beim besagten Derby mit gestrecktem Fuß in Richtung des Rapidlers Lawaree gesprungen und verletzte ihn schwer. Die Attacke verursachte einen Trümmerbruch des Nasenbeins, ein Schädeltrauma sowie eine Augenverletzung bei dem Rapidler.

Seit dem brutalen Foul weigert sich Lawarees achtjähriger Sohn seinem Vater bei Fußballmatches zuzusehen. Lawaree verweigerte ein Shakehands mit Didulica.


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WebReporter: Brad P.
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Wien, Attacke, Torhüter, Attac, Kung-Fu
Quelle: sport.orf.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2006 11:11 Uhr von Brad P.
 
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es war damals wirklich ein unnötiges brutalo-foul, dass sich von jedem sportlichem verhalten abhebt. somit ist meiner meinung nach die strafe auch mehr als gerecht oder hätte gerne auch noch höher ausfallen können!
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25.04.2006 11:34 Uhr von mäGGus
 
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PillePalle: Mal ganz im Ernst so etwas kommt bei so gut wie jeder Sportart vor. Ich kann nicht beurteilen ob der Torhüter vorsetzlich eine "Attacke" ausgeführt hat aber im Normalfall hätte dort eine sportliche Entschuldigung gereicht.

Und ich weiss aus Erfahrung das in den Regionalligen (besonders hier im Taunus) so Spiele gewonnen werden. Da wird eben gegnerischen Spielern oder gar den Schiris Gewalt angetan um das Ergebnis in die ein oder andere Richtung zu verbiegen. Ist Gang und gäbe... ob das etwas damit zu tun hat das man aus der Umkleide nie Deutsch hört möchte ich jetzt nicht spekulieren.
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25.04.2006 11:38 Uhr von Brad P.
 
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@ mäGGus: das ist schon richtig....

allerdings sollte man sich in der 1. liga nach einem schwerwiegendem foul nicht von den fans öffentlich feiern lassen.
..und beim ersten vernehmungstermin einfach nicht erscheinen unterstreicht ja wohl die einstellung des australo-austrianers
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25.04.2006 12:09 Uhr von mäGGus
 
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@Mr. Pitt (oder Jolie?): Zugegeben sich mit Fans in Kung-Fu Poste photographieren zu lassen, sich um sein "Opfer" nicht zu kümmern und grinsend die rote Karte hinzunehmen lässt ja fast keine Zweifel mehr zu.
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25.04.2006 12:36 Uhr von pippin
 
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@mäGGus: Verstehe ich das jetzt richtig?
Wenn dir jemand die Knochen während eines Fußballspiels bricht, dann wärst du hinterher mit einer sportlichen Entschuldigung wieder zufrieden gestellt?

Und deine "Rechtfertigung" dieses Angriffs als alltäglicher Vorgang in verschiedenen Sportarten, lässt dich auch nicht gerade in einem tollen Licht erscheinen.
Nur weil es leider alltäglich ist, ist das doch keine Rechtfertigung.
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25.04.2006 12:51 Uhr von adibaba
 
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sportlich entsorgen: Solche Typen gehören dauerhaft aus dem Sport verbannt. Gegen solchen Pöbel ist normaler Sport nicht möglich. Welcher Stürmer soll denn für ei Tor seine Gesundheit aufs Spiel setzen.
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25.04.2006 12:51 Uhr von megaakx
 
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Alltäglich?? Ah ja, wenn man das so sieht ist es ja eigentlich auch alltäglich das Leute auf der Straße überfallen, Autos aufgebrochen oder Menschen umgebracht werden. Ich denke, bei solchen alltäglichen Sachen reicht eine formlose Entschuldigung wohl auch nicht aus - man stelle sich die ganzen arbeitslosen Polizisten vor.
Ansonsten: Kung-Fu ist zur verteidigung, nicht zu Angriff und ob es jetzt ein Unfall war oder nicht kann man wohl schon am gestreckten Fuß erkennen...
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25.04.2006 12:59 Uhr von mäGGus
 
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@pippin: Wenn es bei meinem Sport der körperliche Risiken beinhaltet einen Unfall gibt ... verklagst du jeden Beteiligten? Ich denke Nein. Leider habe ich meinen ersten Kommentar nach nur flüchtiger Studie der Quelle abgegeben und daher eine unqualifizierte Aussage getroffen. Man möge mir meine Schlampigkeit verzeihen.

Aber ansonsten hast du mich glaube ich schon richtig verstanden. Wenn deine Freundin dein Auto kaputt fährt (aus versehen) verklagst du sie dann auf ein neues? Wenn dir beim Handball ein guter Freund aus dem gegnerischen Team die Rippe bricht verklagst du den dann auch? Wenn du dich entscheidest Kickboxen zu trainieren und der Sparringspartner bricht dir die Nase -verklagst du ihn auf Schmerzensgeld? In allen Fällen heisst die Antwort Nein weil du dich diesem Risiko selbst und freiwillig ausgesetzt hast. Außerdem sprach ich vom "Normalfall". Beim Zusammenstoß von zwei Spielern aus dem gleichen Team im Gerangel um den Ball gibt es auch oft Verletzungen und da klagt keiner. Auch wenn sich solche Situationen durch Teamgeist und Fairness minimieren lassen -auszuschließen sind sie nicht.

Jeder muss wissen ob er sich mit seinem Sport solchen Risiken aussetzen will.

Eine mutwillige Attacke wie in diesem Fall ist nie zu rechtfertigen und ich finde das Urteil gut. Ich habe auch nie behauptet das ich die Gewalt auf dem Fussballfeld rechtfertige ich sagte nur das sie leider alltäglich geworden ist. Ich wollte damit nur andeuten das auch in der Profiliga sich einige Prügelknaben herumtreiben die eingebremst werden müssen. Das nächste mal schreibe ich gleich ausführlicher.
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25.04.2006 13:36 Uhr von pippin
 
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@mäGGus: Immer vorausgesetzt es war kein Vorsatz, dann kann ich dich schon verstehen!
Aber wer als Torwart, so wie es in der Quelle beschrieben wird, mit gestrecktem Bein in einen anderen Zweikampf hechtet, um die Situation zu klären und den Ball wegzukicken, der gehört meiner Meinung nach lebenslang vom Platz gestellt.

Ist vielleicht extrem, aber ich finde dieses Verhalten durch nichts entschuldbar.

Es ist und bleibt Körperverletzung und da hat der Staatsanwalt schon recht, wenn er deutlich sagt, dass auch im Sport die "normalen" Gesetze gelten.
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25.04.2006 13:39 Uhr von Davor
 
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maggus: "Wenn deine Freundin dein Auto kaputt fährt (aus versehen) verklagst du sie dann auf ein neues?"

Hier hat keine Freundin von irgendjemanden ein Auto kaputtgefahren. Falls aber doch - was spricht dagegen daß sie - wenn sie dies vollkommen überflüssigerweise getan hätte, z. B. besoffen Autorallye fahren - den Schaden ersetzt? Und wenn sie den Schaden nicht ersetzen will - was spräche dagegen sie dazu zu zwingen?

"Wenn dir beim Handball ein guter Freund aus dem gegnerischen Team die Rippe bricht verklagst du den dann auch? "

Hier hat kein guter Freund aus dem gegnerischen Team eine Rippe gebrochen. Käme außerdem wohl drauf an wie das passiert ist - muß man jede Körperverletzung schlucken nur weil sie während des Sports entstand? Gibt es nicht ein nicht mehr vertretbares Maß an "Einsatz" bzw. zumindest "Verletzungen billigend in Kauf nehmenden Einsatz"? Ist der Sportplatz ein rechtsfreier Raum auf dem man sich austoben kann nach Lust und Laune?

"Wenn du dich entscheidest Kickboxen zu trainieren und der Sparringspartner bricht dir die Nase -verklagst du ihn auf Schmerzensgeld?"

Wenn es aus dem normalen Kampfgeschehen geschieht wird es wohl keiner machen aber dies ist auch nicht Kontext der news denn es war eben kein normales Kampfgeschehen - somit ist auch dieser Vergleich nicht statthaft sondern eher mit "was würdest du machen wenn der Kickboxer dir während du wegschaust eine aufs Maul haut um dich wegzuputzen" - du gehst dann also wegen einer groben Unsportlichkeit ins Krankenhaus, dein Arbeitgeber muß auf dich verzichten - wer soll für den Schaden aufkommen?

Ich sehe keinen Grund Unsportlichkeiten damit zu erklären daß es sie halt nunmal im Sport gibt - es ist nicht die Aufgabe des Sports allgemein Unsportlichkeiten zu schlucken. Ich sehe auch keinen Grund Verbrechen damit zu erklären daß es halt nunmal Gesetze gibt. Du erklärst das Gegenteil dessen was du verteidigst als Teil des Ganzen und somit schützenswert - statt es als Gegenteil zu erkennen.

Unsportlichkeiten müssen bestraft werden. Wenn sie besonders unsportlich sind und Leib und Leben der Sportler gefährdet werden dann wäre es weder dem Gerechtigkeitssinn zuzumuten noch juristisch zumutbar aus der Sportarena einen "rechtsfreien Raum" zu machen.
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25.04.2006 14:58 Uhr von Bandobras
 
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fotos/video??? gibts davon irgendwo fotos oder videos zum runterladen?

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