24.04.06 19:30 Uhr
 875
 

Völlig neue Erkenntnisse zu Tathergang und Motivation im Potsdamer Fall Ermyas M.

Nachdem massive Zweifel an der rassistischen Motivation eventueller Täter aufgetreten sind, Zeugen sprechen u.a. von Pöbeleien des Opfers, kann inzwischen nicht mehr ausgeschlossen werden, dass gar keine unmittelbare fremde Gewalteinwirkung vorliegt.

Die Verletzungen deuten zwar darauf hin, dass eine einmalige starke Gewalteinwirkung stattgefunden hat. Man vermutete einen Fausthieb als Ursache. Jetzt geht man von einem unglücklichen Aufschlagen des Kopfes auf die Bordsteinkante aus.

Dass einer der Verhafteten sich am Unfallort aufhielt, soll eine DNA-Analyse geklärt haben, der zweite Beschuldigte soll anhand der Mailbox identifiziert worden sein.


WebReporter: ringom
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Potsdam, Erkenntnis, Motiv, Motivation
Quelle: www.welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Po Grapscher nach Tat verprügelt
Bonn: Hochzeitsgäste geben Freudenschüsse in der Innenstadt ab
"Bild" erstattet Anzeige gegen Münchner Polizei

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.04.2006 19:27 Uhr von ringom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Mutmaßungen werden immer wirrer. Meldungen mit wiedesprüchlichen Aussagen überschlagen sich. Ob man jemals erfährt was wirklich Sache war, oder ob zu Gunsten irgendwelcher Politischer oder Weltanschaulicher "Sachzwänge" vertuscht wird?

Man hätte besser erst ermittelt und dann seine Statements abgegeben.
Kommentar ansehen
24.04.2006 19:35 Uhr von Lienna
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
genauso: wie man sich hier erst so wirklich äußern kann, wenn man alle Gerüchte ausgewertet und die Wahrheit herausgefiltert hat. Sowas hab ich ja auch noch nicht erlebt, alle 2 Tage eine neue Nachricht über diesen Fall.
Kommentar ansehen
24.04.2006 20:32 Uhr von Berliner_Pflanze
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Rechtsradikalen sind schon deshalb schuldig, weil sie rassistisch sind, oder kennst du einen Rechtsradikalen, der nicht ausländerfeindlich ist.

Bei diesem Fall ist ein rassistischer Hintergrund schon deshalb gegeben, weil einer der Täter das Opfer als "dreckigen Nigger" bezeichnet hat.

Zu klären wäre nur noch, ob das Opfer massiv geschlagen wurde, leider konnte man das Opfer noch nicht befragen.
Was ist denn eigentlich mit dem Taxifaher, der das beobachtet haben soll?
Kommentar ansehen
24.04.2006 21:07 Uhr von fadrag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es war ein rassistisches Motiv: Das wird alles nur gesagt um den Ruf Brandenburgs zu retten nachdem viele Ausländer ihre buchungen in Potsdamer Hotels abgesagt haben. Habe mir das Band angehört (Es lief auf N24 und im i-net in voller länge) und muss sagen das waren 100 pro rassisten.
Kommentar ansehen
24.04.2006 21:11 Uhr von phase4
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
alles ist möglich zu Gast bei Freunden.....

währe echt blöd wenn wir gerade im WM Jahr einen solch spektakulären Fall von rechter Gewalt im Lande hätten...

Wenn wir sowas nicht hätten...

wäre es blöd für die Presse..

nun ja..

schauen wir mal
Kommentar ansehen
24.04.2006 21:16 Uhr von ringom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@berliner Pflanze @fadrag: BP: quelle lesen.

Fadrag,
Ich bin echt erstaunt, wieviele verschiedene Mailboxmitschnitte inzwischen im Web zu finden sind.

Die beiden in anderen Treads schon gepostet habe. Nämlich das angebliche Original das die Polizei/Staatsanwaltschaft veröffentlicht hat, und die in einem Filmausschnitt zu hörende ZDF Version, die sich deutlich von der Polizeiversion unterscheidet.

Kannst du deine Links zu Mitschnitten Posten?

Unverständlich für mich ist die Tatsache dass die Mailboxmitschnitt offensichtlich nirgends vollständig, also von Anfang bis Schluß, sondern immer nur in Auszügen veröffentlicht sind. Wobei jeder Veröffentlicher an einer anderen Stelle zumindest Lautstärke und Klangbild irgendwie manipuliert hat. In den meisten Fällen kann man viele Vokabeln garnicht wirklich verstehen, sondern alles mögliche hineininterpretieren.
Kommentar ansehen
24.04.2006 21:54 Uhr von MannisstderBlond
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es is doch egal: ob es einen rassistischen Hintergrund gab oder nicht!

wer gibt den Schlägern/Angreifern das Recht jemanden fasst umzubringen?

Ein Streit, geschweige denn die Herkunft eines Menschen, jedenfalls nicht!!

Täglich werden hier in Berlin inzwischen Busfahrer grundlos geschlagen, nur weil die Fahrgäste keine Fahrkarte haben.
Kinder werden in unserem Land eingefroren oder im Blumentopf vergraben.
Ständig pöbelt einen irgend einer an, weil die Haare zu lang/kurz/blond/schwarz/grün/blau oder rot sind,
weil man in Gedanken zu lange den Kopf nach jemanden gedreht hatte
oder einfach nur weil man gerade da ist.

Diese Gewalt gab es in meiner Jugend noch nicht.

warum ist das so?

mfg
MidB
Kommentar ansehen
24.04.2006 21:57 Uhr von Typhoone
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hmm das wird ja immer wilder hier. Erst fliegen die den mutmaßlichen Täter mit nem Heli und unter SEK-bewachung durch die gegend und bald gehts in die andere Richtung. Dann wird vermeintliche Täter mit nem Privatjet und unter SEK-schutz irgendwo zum Urlaub irgendwo in die Südsee geflogen.

Aber ist ja alles auch egal, denn nach den neusten (noch unbestätigten) Meldungen war keiner der Täter zur Tatzeit am Tatort. Die spätesten Erkenntnisse weisen im Moment darauf hin, dass das Opfer in Wirklichkeit von Osama Bin Laden und Darth Vader mit einem Gummiknüppel des KSKs der Bundeswehr und einem Lichtschwert aus Pappe verprügelt worden. Für die schwere Kopfverletzung soll - nach Zeugenaussagen - übrigens Chuck Norris verantwortlich sein, der dem Opfer mit seinem Roundhousekick eigentlich den Schädel spalten wollte. Nach der Tat wurden die Täter angeblich von Captain Picard an Bord der Enterprise gebeamt. Auf dem Weg durch die Milchstraße streifte die Enterprise allerdings eine intergalaktische Leitplanke und kam von der Straße ab. Infolge dessen prallte die Enterprise gegen den Mond wodurch sie schwer beschädigt wurde. Osama Bin Laden, Darth Vader, Chuck Norris sowie die Crew werden im Moment noch von den zuständigen Behörden vernommen.

Weitere Meldungen folgen sobald sie erfunden werden.
Kommentar ansehen
24.04.2006 22:19 Uhr von fadrag
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ringom: Glaube es war auf der Seite des BKA oder der Landespolizei Brandenburg wiess nimmer genau musse ma goggleln.
Kommentar ansehen
24.04.2006 22:56 Uhr von ringom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
25.04.2006 00:34 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
unabhängig von diesem Fall: Großkugel, Sachsen-Anhalt, 1. Januar: Am Neujahrsmorgen greifen vier mit Baseballschlägern Bewaffnete ein Paar aus Burkina Faso an. Die beiden retten sich zur Polizei, die sie nach Hause bringt. Am Mittag tauchen die Angreifer bei ihren Opfern zu Hause auf, zusammen mit weiteren Jugendlichen. Sie rufen "Deutschland den Deutschen" und werfen Bierflaschen. Eine Nachbarin wird an der Stirn verletzt. (Quelle: Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt)

Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt, 1. Januar: Sechs junge Rechtsextreme schlagen kurz nach dem Jahreswechsel mit Holzknüppeln und Bierflaschen auf zwei Vietnamesen ein. Die 31 und 43 Jahren alten Vietnamesen tragen Blutergüsse und Schnittverletzungen davon. Die Angreifer flüchten, als Passanten einschreiten. In der Wohnung eines Tatverdächtigen beschlagnahmt die Polizei Maschinengewehr- und andere Munition, Schwarzpulver sowie rechtsextremistische Musik-CDs. (dpa/Polizei)

Dranske/Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, 1. Januar: In den frühen Morgenstunden beschießt eine Gruppe von ungefähr 20 Rechtsradikalen die Bewohner eines Flüchtlingsheimes mit Silvesterraketen und brüllt Sprüche wie "Ausländer raus" und "Sieg Heil". Einer der Rechten verletzt einen Armenier mit einer Bierflasche im Gesicht. (Ostsee-Zeitung)

Teterow, Mecklenburg-Vorpommern, 1. Januar: 30 Rechtsradikale greifen eine Gruppe indischstämmiger Einwanderer mit Knüppeln, Pistolen und Reizgas an, die auf dem Markplatz Silvester feiern. Die Opfer ziehen sich in ein Restaurant zurück, das die Rechten belagern und zu stürmen versuchen. (Ostsee-Zeitung)

Pömmelte, Sachsen-Anhalt, 9. Januar: Fünf junge Männer überfallen einen 12 Jahre alten Jungen. Sein Vater stammt aus Äthiopien. Der Junge wird verprügelt und erniedrigt: Seine Peiniger, zwischen 14 und 19 Jahre alt, drücken eine Zigarette auf seinem Kopf aus, bedrohen ihn mit einer Schusswaffe und lassen ihn ihre Springerstiefel ablecken. Mit schweren Kopfverletzungen liegt er über eine Woche im Krankenhaus. Zwei Monate später erhebt die Staatsanwaltshaft gegen vier Beschuldigte Anklage wegen Körperverletzung, versuchter schwerer Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Das Opfer verlässt aus Angst Pömmelte. (dpa/AFP/Polizei)

Erfurt, Thüringen, 11. Januar: Drei Anhänger der rechten Szene pöbeln einen 31 Jahre alten Iraker in der Straßenbahn an. Als er aussteigt, folgen sie ihm und schlagen ihm eine Bierflasche auf den Kopf. (Thüringer Allgemeine/Thüringische Landeszeitung)

Berlin-Friedrichshain, 14. Januar: Vier Neonazis jagen vier Spanier über die Warschauer Brücke und bewerfen sie mit Steinen. Als andere zur Hilfe kommen, werden auch sie attackiert. (Antifa Friedrichshain)

Rathenow, Brandenburg, 20. Januar: Vor einer Diskothek beschimpfen etwa acht Leute zwei dunkelhäutige Jugendliche und reißen einem von ihnen den Rucksack herunter. Einer der Angreifer soll dabei mit einem Messer hantiert haben. Die Täter fliehen, die Polizei ergreift drei Verdächtige, die offenbar kurz vorher ein Messer und einen Totschläger weggeworfen haben. (Märkische Allgemeine Zeitung)

Backnang/Winnenden, Baden-Württemberg, 20. Januar: Sechs Heranwachsende im Alter zwischen 16 und 18 Jahren skandieren in der S-Bahn ausländerfeindliche Parolen und beleidigen nach Polizeiangaben einige Passagiere "verbal und mit obszönen Gesten". Auf dem Bahnhof Winnenden bedroht ein 16-Jähriger einen Passanten mit einem Messer und sprüht Tränengas. (Stuttgarter Zeitung/Polizei)

Köthen, Sachsen-Anhalt, 5. Februar: Ein 25 Jahre alter chinesischer Student wird von einer Gruppe Jugendlicher in der Bahnhofsvorhalle mit rassistischen Sprüchen beleidigt und geschlagen. (Mitteldeutsche Zeitung)

Magdeburg, Sachsen-Anhalt, 15. Februar: Ein 27 Jahre alter Togolese wird um 11.30 Uhr in der Straßenbahn von drei Männern beschimpft. Er steigt aus, sie verfolgen ihn. An einer Wartehalle wird er geschlagen, ein 18-Jähriger hetzt seinen Hund auf ihn, der ihn in die Hüfte beißt. (Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt)

Eilenburg, Sachsen, 27. Februar: Am Rande des Rosenmontagsumzuges verwüstet eine Gruppe junger Männer Geschäfte von Ausländern und schlägt die Mitarbeiter. Ein 18 und ein 27-Jähriger werden später festgenommen, sie werden der rechtsextremen Szene zugerechnet. (dpa/Polizei)

Halle, Sachsen-Anhalt, 7. März: Ein 24 Jahre alter Mann, der aus der Elfenbeinküste stammt, wird in der Innenstadt verfolgt, beleidigt und geschlagen. Passanten holen die Polizei. Die Beamten fassen einen 26-Jährigen und eine 17-jährige Frau und stellen einen Schlagstock sicher. Der 26-Jährige wurde schon wegen Volksverhetzung gesucht. (dpa/Polizei)

Arnstadt, Thüringen, 11. März: Drei Männer im Alter zwischen 20 und 25 verfolgen und beschimpfen einen Südafrikaner wegen seiner Hautfarbe zunächst, später schlagen sie ihm ins Gesicht. Der Südafrikaner arbeitet als Au-pair bei einer Arnstädter Familie. Der Bürgermeister zeigt sich überrascht (Thüringer Allgemeine/Thüringische Landeszeitung)
Kommentar ansehen
25.04.2006 00:35 Uhr von Troll-Collect
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Rheinsberg, Brandenburg, 17. März: Drei junge Männer ziehen vor das Haus einer Migrantin. Sie rufen rassistische Parolen und treten ein Kellerfenster ein. Sie gehören zu einer Gruppe, die schon vorher vier Geschäfte von Einwanderern beschädigt hatte, darunter den Laden der Frau. (dpa/Polizei)

Cottbus, Brandenburg, 18. März: An einer Bushaltestelle wird aus einer Gruppe von rund zehn jungen Männern heraus ein Mazedonier zu Boden geschlagen. Er muss im Krankenhaus operiert werden. Eine Viertelstunde später werden sieben spanische Studenten der Universität Cottbus angegriffen, zwei werden ins Gesicht geschlagen. Ein Polizeisprecher sieht keinen Zusammenhang: "Alles, was ausländisch aussieht, wird als Feind betrachtet." (dpa/Polizei)

Hildesheim, Niedersachsen, 22. März: Ein 25-jähriger Skinhead wirft vom Balkon in der dritten Etage Tonbrocken auf einen türkischstämmigen 16-Jährigen und ruft rassistische Parolen. Der Jugendliche wird an der Schulter verletzt. (dpa/Polizei)

Magdeburg, Sachsen-Anhalt, 24. März: Eine 20-köpfige Gruppe greift an einer Bushaltestelle einen Sudanesen an. Ein Zeuge ruft die Polizei, die Täter fliehen. (dpa/Polizei)

Magdeburg, Sachsen-Anhalt, 25. März: Eine Gruppe junger Leute beschimpft in den frühen Morgenstunden einen Mann, einer bedroht ihn mit einer Machete. Der Angegriffene kommt aus Afrika, über das Herkunftsland gibt es unterschiedliche Angaben. Er wird mit "Afrika den Affen" und anderen Parolen beschimpft und verfolgt. Später wird der Mann mit der Machete festgenommen. (dpa/Polizei/Mobile Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt)

Halle, Sachsen-Anhalt, 26. März: Beim Spiel der Fußball-Oberliga Nordost zwischen dem Halleschen FC und dem FC Sachsen Leipzig wird der Leipziger Spieler Adebowale Ogungbure von Hooligans angegriffen und beschimpft. Der Nigerianer reagiert auf die Beleidigungen mit dem Hitlergruß, weshalb die Polizei ihn wegen Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole anzeigt. Die Staatsanwaltschaft stellt ein Ermittlungsverfahren nach kurzer Zeit ein. (dpa/Justiz)

Rheinsberg, Brandenburg, 26. März: Vier Geschäfte von Einwanderern werden in der Nacht beschädigt: ein Asia-Imbiss, ein China-Restaurant, ein Gemüseladen, ein Kleidergeschäft. Vier angetrunkene Männer zwischen 17 und 19 Jahren werden festgenommen, alle vier sind polizeibekannt. (dpa/Polizei)

Hagenow, Mecklenburg-Vorpommern, 1. April: Zehn Rechtsradikale zerren einen Einwanderer aus Russland aus dem Auto und schlagen ihn zusammen. Er muss ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei verhindert, dass später mit Knüppeln und Metallstangen bewaffnete Bekannte des Opfers die Tat rächen. (Polizei)

Arnstadt, Thüringen, 13. April: Drei betrunkene Männer im Alter zwischen 25 und 27 Jahren bedrohen zwei Männer aus Sierra Leone und bewerfen sie mit Bierflaschen. Die Angegriffenen flüchten sich in einen Supermarkt. (Thüringische Landeszeitung/dpa/Polizei)

Berlin-Lichtenberg, 15. April: Vier Jugendliche beschädigen ein Geschäft, das Vietnamesen gehört. Sie reißen ein Regal des Blumenladens herunter. Als Mitarbeiter der Stadtreinigung sie ansprechen, ruft einer der Täter: "Heil Hitler, das macht man so in Lichtenberg." (ddp/Polizei)

Potsdam, Brandenburg, 16. April: Am frühen Morgen wird ein 37-jähriger äthiopischstämmiger Deutscher von Unbekannten überfallen und schwer misshandelt. Der Ingenieur für Wasserbau, der an seiner Doktorarbeit schreibt, erleidet ein schweres Schädel-Hirn-Trauma sowie Knochenbrüche und schwebt nach einer Notoperation in Lebensgefahr. Auf der Handymailbox der Frau des Afrodeutschen finden sich die Stimmen der Täter. (Polizei/Justiz)

Essen, Nordrhein-Westfalen, 17. April: Drei Männer beleidigen und misshandeln einen Mann aus Sri Lanka. Der 31-Jährige steht an einer U-Bahn-Haltestelle in der Stadtmitte, als ihm "Scheiß-Ausländer" zugerufen wird. Als er flieht, wird ihm ein Bein gestellt. Die drei Angreifer zwischen 17 und 31 Jahren treten auf ihn ein. Zwei von ihnen haben einige Wochen zuvor einen Afrikaner geschlagen. (Polizei)

Berlin-Friedrichshain, 19. April: Mitten im Berufsverkehr bedrohen zwei 27 und 28 Jahre alte Männer im U-Bahnhof Warschauer Straße einen 35-jährigen Jemeniten mit einem Klappmesser. Zudem schlagen sie dem Mann eine Flasche auf den Kopf. Der Mann aus dem Jemen erleidet eine Platzwunde, kann aber nach kurzer ambulanter Behandlung wieder aus der Klinik entlassen werden. (dpa/Polizei)
Kommentar ansehen
25.04.2006 08:55 Uhr von ringom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Troll collect: Was willst du damit ausdrücken?

Wenn du damit kundtun willst,
"Jeder Gewalttat ist selbsredent eine zuviel."
hast du meine volle Zustimmung, Allerdings ist deine Liste ziemlich einseitig, findest du nicht auch?

Sollte dein Post ein anderes Argumenten liefern wollen als das oben vermutete, empfehle ich immer, schon der größeren, wenn auch nicht absoluten, Objektivität halber
diesen Link:

http://www.bundeskriminalamt.de/...

Und den Blick auf die Seite 112 des über 8MB großen Dokuments. Schon alleine deswegen, damit man mir keine rechtslastige Gesinnung unterstellen kann.

Vorzugsweise die zweite und die letzte Spalte der Tabelle.

Aber bitte nicht missverstehen es ist nicht so, dass ich damit irgendetwas rechtfertigen möchte.
Leider vestellen die vielbenutzten Rundumschlagargumente, "Nazi, Neonazi, Rassist,
Ausländerhasser etc.", immer öfter den Blick auf die offizielll verkündeten Tatsachen.

Nicht für Ungut.
Kommentar ansehen
25.04.2006 21:38 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ringom: Ich denke die Auflistung von Troll-Collect soll aufzeigen, dass unabhängig von diesem Fall und was sich dort ergibt, das Grundproblem der rechtsradikalen Übergriffe existiert.
Das wurde bei den vergangenen News, die Informationen zum Tathergang enthielten, teilweise als Mythos dargestellt, nach dem Motto "Kaum wird mal ein Ausländer verprügelt schreien alle los, dabei war es nur ein Einzelfall, der wohlmöglich garnicht rassistische Ursachen hat".

(Deswegen hatte ich deine News auch nur mäßig bewertet, der Titel kündigt übertrieben reißerisch "völlig neue" Informationen an, aber bis auf eine Information im Kapitel 2 sind die Erkentnisse und Spekulationen bereits in den News davor erwähnt worden)
Kommentar ansehen
01.05.2006 17:11 Uhr von wezo28
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Vorverurteilung: Schäuble und Schönbohm haben recht.
Erstmal aufklären und dann verurteilen.
Den passennden Kommentar zu diesem Vorgang habe ich gefunden:
Wie gehabt: Es muß erst brennen im deutschen Haus, damit … nein, nicht etwa gelöscht, sondern diskutiert wird, wer das Löschwasser besorgen soll und wie es zum Feuer kam. Besonders hilfreich sind jene Zeitgenossen, die über die wärmende Wirkung des Brandes philosophieren, alles halb so schlimm finden und vor eventuellen Löschmittelschäden warnen. Daß Deutschland sich orientalisiert und afrikanisiert, kann jeder sehen, der zwei Augen im Kopf hat und sie auch benutzt. Aber es kommt dadurch sowenig märchenhafte Buntheit auf, wie die Zahl der Sonnentage zunimmt. Statt dessen geht es massiv abwärts in Richtung Alltagskorruption und Kleinkriege. Allzu selten sind unter den Zuwanderern die Aufgeklärten und Assimilationsbereiten, die das alternde Deutschland bereichern könnten – noch seltener kommen sie zu Wort. Dafür führt das große Wort durchgängig ein sozialer Bodensatz, der sich auf Kosten Deutschlands bereichert und dem deutschen Michel die Burka-Schlafmütze über den Kopf ziehen will. Eine Großkoalition aus deutschen und nicht-deutschen Profiteuren der deutschen Misere dominiert die Politik und die öffentliche Debatte.
Wo womöglich zugedröhnte Kneipengänger aufeinander eingeschlagen haben, sieht ein eilfertiger Generalissimus die Staatssicherheit bedroht und natürlich wieder einmal „die Rechte“ am Werk. Differenzierung zwischen der demokratischen Rechten und den antidemokratischen Rechtsextremisten, Hinweis auf die Allseitigkeit der Gewalt – glatte Fehlanzeige. Weist jemand wie Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) darauf hin, daß blonde Haare und blaue Augen nicht vor Angriffen schützen, wird er als Sympathisant und Verharmloser verbellt. Die schlichte Wahrheit, daß Deutsche in Teilen des Landes allenfalls noch als lästige Ureinwohner geduldet werden, wird totgeschwiegen. Vorläufig triumphieren die juristischen bzw. politischen Verteidiger der Ehrenmörder. Politiker profilieren sich mit der Bitte, die staatlicherseits gehätschelte Schlagetot-Familie möge doch freiwillig ausreisen.
In der Tat – raus müssen sie alle. Die Kahlgeschorenen müssen heraus aus der Arbeitslosigkeit, der Perspektivlosigkeit und dem braunen Sumpf. Die, die noch in hundert Jahren nicht in Deutschland und im einundzwanzigsten Jahrhundert angekommen sein werden, müssen heraus aus dem Land. Und die Politiker, die antideutsche Ressentiments mit Internationalismus verwechseln, müssen aus ihren Ämtern und Thronsesseln.
Kommentar ansehen
01.05.2006 17:30 Uhr von dotinlove
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ne bewegende Rede wezo28: But i don´t give a crap.
Kommentar ansehen
01.05.2006 18:08 Uhr von Cenor_de
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@wezo28: Als Freund eines blumigen Ausdrucks, finde ich ebenfalls Deine rethorischen Bemühungen gut.
Jedoch mir mag der schluss nicht gänzlich einleuchten.
Auch bringst Du Ursache und Wirkung ein wenig durcheinander.

Besagter Bodensatz z.B. bewohnte unsere Städte und Dörfer schon seit Alt-Väterzeiten. Jene die alles fermde hassten. Die ihre Töchter zwangsverheirateten oder verbrannten. Und nicht wenige CSU-Mitglieder werden diese effiziente Pädagogik gegenüber ihrem weiblichen nachwuchs schmerzlich missen.

Der Mob hat keine Rasse. Er ist die Folge feudaler und kapitalistischer Logistik. Sie sorgt für nachschub an den Fliessbändern und in den Schützengräben.

Leider ging uns vom völkischen Ur-Mob einiges in Staligrad und anderswo verloren, so wurde der Nachschub in Anatolien ergänzt. Integration wurde weder verlangt noch gewährte und jeder millionste bekam ein Mofa.
Nun ist unsr Mob also en wenig bunter, die einen verhauen ihre Frauen beim Bierchen, die andeen steinigen ihre Töchter beim Tee, die dritten kastrieren ihre Mädchen beim Kaffee, ein jeder nach seinem Geschmack.
Das ein Teil des deutschen Mobs braun und ein Teil des türkischen Mobs grau ist ist nur ein weiterer Farbtupfer.

Ich für meinen Teil würde also eine gänzlich andere Konklusio ziehen. Alle müssen raus.
Die Unterschicht wird nicht mehr benötigt. Was wir brauchen sind Bildung Aufklärung und Ausbildung. Unabhängig von Rasse und herkunft.
Die kulturellen Eigenheiten müssen dabei nicht assilmiliert werden.
Ich lebe schon zeit meines lebens mit Menschen in einem Land, deren kulturelle Zuneigung zu Blasmusik ich sehr abstossend finde, und habe trotzdem niemals ersthaft ihre Abschiebung in Erwägung gezogen.

Und um auf Deine Allegorie zurückzukommen. ich würde einfach den leuten die Streichhölzer wegnehmen und ihnen kräftig auf die Finger hauen.

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Internetseite gegen Schleuserlügen geht an den Start
Po Grapscher nach Tat verprügelt
Bonn: Hochzeitsgäste geben Freudenschüsse in der Innenstadt ab


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?