24.04.06 19:06 Uhr
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Merkel forciert Bürokratieabbau: Bis zu 20 Mrd. Euro Ersparnis pro Jahr

Angela Merkel forciert ab der kommenden Woche ihre Bemühungen, durch Bürokratieabbau eklatante Einsparungen für ein höheres Wirtschaftswachstum vorzunehmen. Dazu sollen in einer Kabinettssitzung erste dahingehende Schritte eingeleitet werden.

Dabei schielt die Kanzlerin auf die Niederlande, die bereits mit dem Bürokratieabbau begonnen haben. Dort sind bereits erste Erfolge vorzuweisen, rechnet man diese auf die BRD hoch, so sind hier Einsparungen von rd. 20 Mrd. Euro möglich.

Diesem Wert ist ein Bürokratieanteil des Bruttoinlandproduktes von 3,6 Prozent zugrunde gelegt, sowie eine Reduzierung desselben um 25 Prozent. Allein dies würde nach Erfahrungen aus den Niederlanden ein zusätzliches Wachstum von 1,75 Prozent bedeuten.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Jahr, Angela Merkel, Bürokratie, Ersparnis
Quelle: www.faz.net

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2006 19:00 Uhr von rudi2
 
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Die Quelle ist doch arg lang, um sie hier umfassend wiederzugeben, der geneigte Leser bediene sich bitte der Quelle- ich bezweifle, dass Politik so einfach ist- mag ja rechnerisch klappen- aber das in die Tat umzusetzen.....
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24.04.2006 19:46 Uhr von exekutive
 
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kann den autor nur zustimmen..

wenn unsere bosse rechnen, gehts meistens völlig daneben

tut mir leid.. wenn angela sagt, dass sie die bürokratie abbauen wollen.. hört sich das sehr paradox an

und 20 milliarde euro sparen.. so ein schwachsin
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24.04.2006 20:00 Uhr von Jimyp
 
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Also Sparpotential ist da sicherlich viel vorhanden. Und auch dem Bürger kann man durch Bürokratieabbau das Leben leichter machen und nicht zuletzt auch Arbeitsplätze schaffen! Es gibt z.B. viele kleinere Unternehmen, die gerne noch Einstellen würden, es aber nicht können, weil sie ab einer bestimmten Angestelltenzahl einen Berg von Statistiken führen müssen und so kaum noch Zeit (und Geld) für die eigentliche Aufgabe vorhanden ist!
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24.04.2006 20:10 Uhr von eminem0579
 
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ich drücke der: merkel die daumen, und schaue positiv in die zukunft, nicht wie viele hier im forum, die nur klagen.

man soll sie einfach machen lassen. und warum soll sie sich nicht im ausland nach ideen umschauen, wo welche schon erfolreich umgesetzt wurden.

es ist mir lieber wenn sie handelt, auf wenn nicht immer das versprochene ergebniss kommt, als wenn man nur labert und nichts in bewegung bringt, viel es viele politiker tun.
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24.04.2006 20:19 Uhr von megaakx
 
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Naja: Das einfach so machen lassen lassen wir mal so im Raum stehn... Einerseits kann man eh nix ändern und andererseits machen die doch eh was sie wollen.
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24.04.2006 23:53 Uhr von md2003
 
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Durch: Bürokratieabbau könnte man noch viel mehr Geld einsparen - und Zeit - und nerven!!!

Aber dieser Abbau wird in Deutschland sicher nicht gelingen!!! Denn hier muß ja jeder Scheiß 80 fach geregelt sein
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25.04.2006 00:13 Uhr von SchlachtVati
 
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@md2003: ich verfolg dich jetzt ;)

"Aber dieser Abbau wird in Deutschland sicher nicht gelingen!!! Denn hier muß ja jeder Scheiß 80 fach geregelt sein. "


und doppelt wird es auch noch , durch die "doppelte buchführung" !!! *g*
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25.04.2006 00:52 Uhr von JFranklin
 
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Wunsch der Bürger nach Bürokratie: Manche Überregulierung entsteht auch aus der schlechten Erfahrung, dass alles, was nicht Hieb und Stichfest ist zu einer Klage und einem Gerichtsprozess reizt.
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25.04.2006 03:03 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Eine vielleicht richtige (hin)richtung. (die erste wahrscheinlich)

Ja wenn es doch auch einen Arbeitsplatzabbau bringt, wird sie das auch durchkriegen.

Ne aber mal ernster spaß beiseite. Ja wenn die dadurch eingesparten Arbeitnehmer wo anders eingesetzt werden, also das D.....land dadurch günstiger wird. Ich nichts dagegen.

Und an die Befürworter. Warum habt ihr nicht den Kanzler der Herzen gewählt? Es ist nämlich sein anliegen und die Durchsetzung gewesen (wenn er die Wahl gewonnen hätte!). Wie auch mit der Abschaffung des Ladenschlussgesetzes! (Wo ist das eigentlich jetzt bzw. was ist damit?). Echt nur .... bei der CDU. ;-)

Also, dafür bin ich. Solange es was bringt (Global). :-)
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25.04.2006 05:57 Uhr von jesse_james
 
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Die Frage ist doch die, wie viele Arbeitsplätze: wird es kosten.
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25.04.2006 12:09 Uhr von ArrowTiger
 
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Schaun´ wir mal, _was_ sie abbauen will den dies entscheidet letztlich, ob die Idee so gut ist.

Manche Dinge könnten durchaus etwas entbürokratisiert werden, aber wenn ich plötzlich für ein Verwaltungsverfahren fünf, statt nur ein Jahr *g* warten muss, wäre dies eher fatal. Ein solcherart deregulierter Staat würde Machtmissbrauch nur fördern.
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25.04.2006 12:31 Uhr von eros007
 
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gute Idee: Man kann sich manche Ideen und Impulse aus dem Ausland holen. Zusammen mit dem Wunsch, endlich was Positives zu bewegen, kann man dann nach Lösungen für unser Land suchen. Denn - wie so üblich - 1:1 lassen sich solche Lösungen ja nicht aus dem Ausland übertragen. Aber die Inspiration und das Beispiel, dass es klappen kann, bringen ja auch viel. Ich wünsche Frau Merkel viel viel Glück, dass sie auf diesem Gebiet Fortschritte erzielt. Auch, wenn nur 10 Milliarden eingespart werden oder der Wachstumseffekt bei nur 1% läge - ich würde mich freuen.

Zusätzlich würde ich mir wünschen, dass man auch in anderen Bereichen (z.B. beim Erreichen einer positiveren Geburtenrate) Impulse aus dem Ausland holt und versucht, sie bei uns verbessert und angepasst einzusetzen. Denn wir haben in so vielen Bereichen ein Aufholen nötig. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, dann werden in 10 Jahren leider nicht mehr genug junge, qualifizierte Leute im Land sein, um überhaupt noch was vorwärts zu bringen...
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25.04.2006 12:36 Uhr von maki
 
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Gröööhl :-): Als ob der deutsche Berufsschläfer sich abbauen lassen würde, nur weil ein Merkel was schlechtes gegessen hat.
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25.04.2006 12:43 Uhr von ArrowTiger
 
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@eros007: Unsere Geburtenrate ist völlig in Ordnung, und es wird auch keine gravierenden demografischen Probleme geben. Lass Dich nicht von der aktuellen Versicherungspropaganda kirre machen. (Schon mal mitverfolgt, wer alles von unseren Vers... äh, Volksvertretern oder "führenden Wirtschafts-Experten" einen gut dotierten Beratervertrag mit einer Versicherungsgesellschaft hat? Da gehen Dir die Augen über, und es wundert Dich nichts mehr!)

Den zuständigen Statistikern jedenfalls geht derzeit regelmäßig der Hut hoch, wenn sie die manipulative Auslegung ihrer Erhebungen sehen. Die haben nur leider weniger Presse, als gewisse Interessengruppen. Ist dennoch einiges im Netz darüber zu finden...
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25.04.2006 13:14 Uhr von eros007
 
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ArrowTiger: Ich finde eben nicht, dass unsere Geburtenrate in Ordnung ist. Und zwar unabhängig davon, was gerade durch irgendwelche Medien geht. Es geht einfach um die einfache Tatsache, dass wir in Zukunft weniger Leistungserbringer und mehr Leistungsempfänger haben werden, was die Belastungen für Leistungserbringer erhöht (nicht jeder kann privat für die Rente vorsorgen), und damit den Druck verstärkt, auszuwandern, wodurch das Ungleichgewicht noch weiter steigt.

Das ist es, was mir Sorgen bereitet: Dass wir unsere Konkurrenzfähigkeit verlieren. Dem könnte man natürlich mit höherer Einwanderung (vor allem von Hochqualifizierten, also Leistungserbringern) begegnen, aber da ist leider ein großer Teil der Bevölkerung dagegen. Außerdem funktioniert die Aufnahme von Hochqualifizierten nur, wenn wir mit anderen Staaten, die sich ebenfalls um jene Hochqualifizierten bemühen, vergleichbare Belastungen haben. Sprich wenn bei uns mehr Sozialleistungen für Rentner als anderswo erbracht werden müssen, sind wir unattraktiver...

Und nicht zuletzt (um ein Argument zu widerlegen, das immer kommt): Dass eine niedrige Geburtenrate die Arbeitslosigkeit in Industrieländern senkt, lässt sich an keinem einzigen Land in Europa nachweisen. Vielmehr zeigt sich, dass Länder, die vor 20-30 Jahren eine relativ hohe Geburtenrate hatten (z.B. Frankreich, Schweden, GB, Niederlande), es mit einem Absinken der Arbeitslosigkeit in den vergangenen zehn Jahren zu tun hatten. Länder mit niedrigerer Geburtenrate zeigen kein Absinken der Arbeitslosigkeit. Ich will nicht den Schluss ziehen, dass hohe Geburtenrate die Arbeitslosigkeit in direkter Weise senkt (viel eher sind dafür veränderte politische Arbeitsweisen der Grund), aber genausowenig lässt sich ableiten, dass niedrige Geburtenrate ein Sinken der Arbeitslosigkeit bedingt.
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25.04.2006 13:28 Uhr von ArrowTiger
 
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@eros007: -- "Es geht einfach um die einfache Tatsache, dass wir in Zukunft weniger Leistungserbringer und mehr Leistungsempfänger haben werden, [...]"

Also, die Relation war auch schon bedeutend schlechter als heute (m.W. in den 70ern), ohne das dies merkliche Auswirkungen gehabt hätte. Auch im Vergleich mit anderen EU-Ländern liegen wir diesbezüglich ziemlich weit vorne. Ich halte das Ganze daher für gezielte Panikmache.

Ich denke, es werden ganz andere Schwierigkeiten auf uns zukommen. Wenn es in der Weltwirtschaft plus Umwelt weiterhin so turbulent zugeht, wird die Demografie möglicherweise unser geringstes Problem sein... ;-)
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25.04.2006 13:39 Uhr von ArrowTiger
 
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@eros - kommt wie gerufen. Bertelsmann als PR-Motor:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/...

Hier noch ein Kommentar zu den Demografie-Geschichten:

http://www.nachdenkseiten.de/...

und ein bissiger Kommentar von Julia Weiss:

http://www.nachdenkseiten.de/...

"Nett" auch die Behauptung, daß unsere "Intelligenzia" weniger bis keine Kinder in die Welt setzen würde, und daher in Zukunft entsprechendes Potential verloren ginge. Deis ist eine glatte Lüge! (Leider ist mir der Link zum entsprechenden Artikel momentan verlustig gegangen. Wenn ich ihn wieder finde, liefere ich ihn nach...)
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25.04.2006 13:44 Uhr von eros007
 
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ArrowTiger: In den siebziger Jahren stand es auch nicht besonders gut, das stimmt. Meiner Meinung nach wurde jene Probleme aber genau aus dem Grund so schnell und gut überwunden, weil es viele junge, gut ausgebildete Menschen gab. Beides ist heute nicht erfüllt und scheint sich nicht zu erfüllen (weder die Bildung noch das Nachrücken von einer jungen, "dynamischen" Generation), und deshalb ist die Demographie in dem Fall schlimmer einzuschätzen.

>> Ich denke, es werden ganz andere Schwierigkeiten auf uns zukommen. Wenn es in der Weltwirtschaft plus Umwelt weiterhin so turbulent zugeht, wird die Demografie möglicherweise unser geringstes Problem sein... ;-)

In diesem Punkt gebe ich dir natürlich vollkommen Recht... :-) Es gibt dringendere Probleme als die Demographie. Panikmache halte ich in der Tat für übertrieben. Aber ein Umdenken halte ich dennoch für erforderlich. In der Geschichte gibt es keine Überlieferungen dafür, dass ein Land, dessen Bevölkerung schrumpfte, wohlhabender wurde. Lasst uns das erste sein! Mit gesundem Schrumpfen, keiner Radikalkur!
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26.04.2006 02:52 Uhr von Das allsehende Auge
 
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eros007: Das ist genau falsch gedacht. Denn das was Du denkst ist Wunschdenken.

Nehmen wir es mal auseinander. Neue Kinder was bringt das? In welchen Zweigen bringen die Arbeitsplätze? Liegen diese in Deutschland? Werden diese einen Ausbildungsplatz bekommen? Wenn ja, in welcher Firma? Und werden die danach Arbeitsplätze schaffen? Wenn ja, in welchem Zweig werden die sich selbständig machen und für Jobs sorgen? Und wenn nicht, werden die dann Arbeitslos sein und uns auf der Tasche liegen?

So jetzt zu den Qualifizierten Arbeitskräften. Da gilt fast das gleiche. Wo und was sollen die Arbeiten bzw. sich hier selbstständig machen? Lohnt das überhaupt (bei uns das alles aufzuziehen und zu betreiben) oder sind wir zu teuer. So und die sind ja qualifiziert also auch klug (nehme ich an), suchen die sich da nicht ein anderes Land wo sie "besser" Leben können bzw. die Konditionen besser stehen? denn sie haben ja freie Auswahl! Und sie denken bestimmt auch noch Global, also lohnt sich D.....land da überhaupt? Oder gar wenn sie doch qualifiziert sind, will sie dann nicht ihr Heimatland auch haben.

Also denk mal drüber nach. Aber nicht zu lange. Sonst gib et tränen. :-(

Danke anti deutsche Politiker. :-)
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26.04.2006 03:12 Uhr von Das allsehende Auge
 
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ArrowTiger: Guter Mann. Du hast es erfasst. (Ich hatte dazu ja auch schon einiges geschrieben). Also aber das noch nicht. Denn ich hab auch mal die Bildzeitung gelesen und analysiert. Also das war der Artikel warum die klügsten Frauen in Deutschland kinderlos sind. Ja, weil sie eben die klügsten Frauen Deutschlands sind! Und dazu noch bei den Medien arbeiten und somit auch noch Connection haben, was sein wird, wenn doch. Sind ja nebenbei auch unsere Vorbilder (sollte eigentlich so sein bzw. wird uns immer so eingetrichtert). Also die machen es vor und alle wollen es auch so machen. Sind nun mal Mediennachläufer. :-(

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