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Erben des Malers Miró sehen Copyright-Verletzung im Google-Logo

Am Donnerstag warb die Suchmaschine Google zum Geburtstag des 1983 verstorbenen Malers Joan Miró mit einem modifizierten Logo, in welches Elemente aus verschiedenen Werken des Künstlers implementiert waren.

Die Erben des spanischen Malers sahen hierin eine Verletzung der Urheberrechte ihres prominenten Vorfahren und gaben dieser Auffassung über einen Protest der "Artists Rights Society" aus New York ihren Ausdruck.

Das modifizierte Logo, im Volksmund auch "Doodle" genannt, wurde nach dem Protest von der Seite entfernt, jedoch gab Google ausdrücklich an, man sei sich dort keinen Verstoßes gegen Urheberrechte bewusst, erkenne den Einwand aber dennoch an.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Google, Verletzung, Logo, Maler, Copyright
Quelle: www.netzeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2006 08:40 Uhr von rudi2
 
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Hat für mich irgendwie den Beigeschmack, als wollten die Erben evtl. etwas Kapital aus der Sache schlagen- ist für mich schon arge Korinthenkackerei
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24.04.2006 10:58 Uhr von mages
 
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OMG! ich bin kein kunstliebhaber und von daher kenne ich den maler nicht, egal wie berühmt er ist.
wenn aber google mal wieder ihr logo verziert, sollte man sich doch eigentlich freuen und nicht drüber aufregen. ich finde das lustig, dass die sich immer wieder ein neues, zum aktuellen anlass passendes, logo einfallen lassen.
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24.04.2006 11:20 Uhr von Borgir
 
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das ist doch: lächerlich. die wollen doch nur kohle machen. witzfiguren.
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24.04.2006 11:25 Uhr von ArrowTiger
 
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Dummdödel: Ich hatte das gelungene Miró-Google-Logo eher als Hommage an den Künstler verstanden. Seltsame Erben sind das...
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24.04.2006 11:32 Uhr von Thingol
 
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Nieder mit Google: "Wenn Wissen Macht ist, dann sind Suchmachinen Supermächte"

Ich fänd´s gut, wenn Google mal was zahlen würde. Glaube zwar kaum, dass die Erben Recht erhalten, aber Google wird immer mächtiger, da wäre sowas mal ganz nett. :D
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24.04.2006 12:29 Uhr von damagic
 
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Ich glaube nicht dass die Erben Geld rausschlagen wollten, sonst hätten sie Google wohl gleich abgemahnt oder prozessiert. Aber ich denke auch, dass Miró damit eigentlich zu seinem Todestag geehrt wird. Sollte doch nur im Interesse der Erben sein.
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24.04.2006 13:57 Uhr von mages
 
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@damagic: zum geburtstag .... steht zumindest so in der nachricht. ;-)
ehrungen zum todestag finde ich auch immer sehr fragwürdig. klingt immer so als ob man froh darüber wäre das jemand tod ist.
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24.04.2006 19:07 Uhr von Der Erleuchter
 
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Wenn sie das kenntlich gemacht hätten, dann wär das bestimmt ok gewesen, aber die großen Softwarekonzerne, die wegen jeder Kleinigkeit klagen, sollen die Rechte anderer auch respektieren. Und was ihr vielleicht nett findet, ist nichts anderes als gutes Marketing mit dem Google viel Geld verdient. Die Erben haben ja keine finanziellen Ansprüche erhoben, weshalb dann auf die Erben schimpfen??? Ich benütze Google nur noch selten, wenn man fachliche Informationen braucht, sind deren Suchalgorithmen bestimmt die falschen - da zieh ich yahoo oder ask.de oder irgendwelche metasuchmaschinen vor.
Übrigens -die Manipulationsgefahr der Neuzeit steckt in den Suchmaschinen!
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24.04.2006 19:49 Uhr von Mondelfe
 
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Ich hab´s noch gesehen... und ich fand es eine genial gute Idee von Google... Schade, dass die Erben vom Miró das nicht so sahen...
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25.04.2006 09:39 Uhr von damagic
 
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@ mages: hopala...wer lesen kann ist natürlich klar im vorteill...ähem ;o) Aber auch zum Todestag fände ich es eher nett als dass ich mich an "geklauten" Objekten stören würde. Vile Lärm um Nichts wie ich finde...
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25.04.2006 17:07 Uhr von chaoslogic
 
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Die heißen nicht umsonst Erben. Sonst wären es ja die Nachkommen.
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25.04.2006 17:31 Uhr von LadyWanda
 
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Urheberrecht sollte modifiziert werden schon Tucholsky hat sich über die merkwürdigen Praktiken mancher lachenden Erben aufgeregt, die aus dem "geistigen" Erbe eines Vorfahren Kapital schlagen ohne ihrerseits etwas beigetragen zu haben - er meinte damals vor allem die Schwester von Nietzsche, die mit dem Nachlass ihres Bruders wirklich sträflich umgegangen ist. Kleines Beispiel aus unseren Tagen: der Sohn, den Erich Kästner noch auf seine alten Tage in die Welt gesetzt hat, meinte zwar einerseits, der habe "mit der ganzen Kästnerei nichts am Hut" - aber die Tantiemen kassiert er trotzdem gern. Und hierzulande lässt er sich - so zumindest die Aussage einer sehr netten Dame aus der Lizenzabteilung eines renommierten deutschen Verlages - von einem Anwalt vertreten, "der vor allem blockiere" - dies unter Umständen ein Grund dafür warum es von Kästners grandiosem Roman "Fabian" immer noch keine Hörbuchversion gibt. Ein anderes Negativbeispiel sind die raffgierigen Brecht-Erben..
Urheberrechte sind wichtig und notwendig, solange ein Künstler noch lebt. Da sollten sie meines Erachtens sogar noch verschärft werden, damit die Leute, die wirklich von ihrer Kunst leben müssen, auch ordentliche Einnahmen haben. Aber nach dem Tode eines Künstlers ist das Urheberrecht überflüssig wie ein Kropf, wenn es dazu dient irgendwelche banausigen Erben fett zu machen...
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25.04.2006 23:50 Uhr von ichaufklebstoff
 
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hab: das Logo auch noch gesehen und fands recht hübsch, aber wenn die sich da beschweren ... sollen sie doch. Die beiden Google typen sind unter den 15 reichsten Menschend er Welt, und wenn sie was zahlen müssen, kratzt es die bestimmt nicht.
also imho entweder wichtigtuerei, konrinthenkackerei oder (falls geld gefordert wird) Geldgier(ei) :P

greetz
kleba

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