23.04.06 17:14 Uhr
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Schweiz: Ab 2007 sollen junge und arbeitslose Raser geringere Strafen bekommen

Für junge und einkommensschwache Raser wird es ab dem 1. Januar 2007 billiger, denn ab dann wird die Strafe nach dem Einkommen berechnet. Auch wird es dann keine Freiheitsstrafen mehr unter sechs Monaten geben, so die "SonntagsZeitung".

Dies ist dann für junge und einkommensschwache Personen besonders reizvoll. Auch Arbeitslose können sich freuen, denn falls es nicht mit einer Freiheitsstrafe geahndet wird, erhalten sie nur sehr geringe Strafen aufgrund des kleinen Einkommens.

Für vollkommen inakzeptabel hält die Straßenopfer-Stiftung Road Cross diesen Gesetzesentwurf. Heinz Sutter vom Bundesamt für Justiz sagt, das Strafgesetzbuch trete wie geplant im Januar 2007 in Kraft.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Arbeit, Strafe, Raser
Quelle: www.20min.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2006 17:08 Uhr von ringella
 
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Ich finde diesen Gesetztesvorschlag für vollkommen Irrsinnig! Bin auf die Unfallstatistik des Jahres 2007 gespannt.
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23.04.2006 17:33 Uhr von ciaoextra
 
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Gleiches Recht für alle. ---
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23.04.2006 17:36 Uhr von fischhäppchen
 
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@ciaoextra: genau deiner meinung...
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23.04.2006 17:37 Uhr von banana15
 
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Das ist so dämlich: Ich finde vor dem Gesetz sollten alle gleich sein, und nicht nach dem Einkommen bewertet werden! Ich bin auch auf die Unfallstatistik gespannt.
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23.04.2006 18:28 Uhr von *©*´¯`Snarv´¯`*©*
 
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Wer... hat sich denn den schwachsinn ausgedacht.. Prima.. wenn ich weniger verdiene darf ich das oder was? Das is ja wohl völlig inakzeptabel. Völliger blödsinn würd ich sagen. Auch von mir ein "mal auf die Unfallstatistik gespannt sei"


Armes Deutschland sag ich da nur wenn das so kommen sollte.
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23.04.2006 18:31 Uhr von *©*´¯`Snarv´¯`*©*
 
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Mist....: hatte überlesen dass das in der Schweiz ja ist.. somit ist mein "armes deutschland" kommentar überflüssig :)

-->LOL <--

MFG

Snarv
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23.04.2006 20:24 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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Ich finds gut so kann man dem Ackermann, etc. für zu schnelles Fahren 1000 € abnehmen.
Denn wer unbedingt mit seinem Ferrari meint, anderes Leben in Gefahr bringen zu müssen, nur weil man mal auf der Autobahn den Wagen austesten wollte, muss entsprechend bestraft werden...
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23.04.2006 21:21 Uhr von orimbor
 
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Beispielhaft. Korrekt , solche Strafen müssten Grundsätzlich von Einkommen abhängig gemacht werden. Bzw. vom Fahrzeugwert. Finde ich sowieso ein Unding das wenn man nur genug Geld hat sich so freikaufen kann. Während für jemand anders 30 oder 40 Euro eine verdammte Menge Geld sind.
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23.04.2006 21:38 Uhr von Tommy69
 
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Gab es nicht den Vorschlag: dass Autos extremer Raser vor deren Augen verschrottet werden sollen?

Arbeitslose Raser haben ohnehin ständige Geldsorgen, also könnte man damit deren mittelfristige Finanzierungsprobleme eingermaßen elegant lösen.

Und das Ganze aufzeichnen und im TV bringen, dies schreckt andere Fahrer ab.
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23.04.2006 21:53 Uhr von evil1
 
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kann mich nur eL LOcO ANdi anschließen: eine ausrichtung der strafen am einkommen des fahrers ist nur richtig
wird in schweden oder norwegen auch so gehandhabt und es funktioniert prima

gerade die ständig zu schnell fahrenden bmw oder porsche fahrer juken doch die geldstrafen kein bissel und wenn sie ein bissel schlau waren, dann haben sie auch noch ihren führerschein in nem anderen land
dann is nämlich nix mit punkten oder fahrverbot
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23.04.2006 21:54 Uhr von soki2003
 
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genau richtig: Gleiche Bussen bringen nur dann etwas wenn alle gleich verdienen. Die bisherigen Bussen werden ja nicht gesenkt. Die Besserverdiener müssen dann einfach mehr zahlen.

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