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China steht vor Umweltkatastrophe - Die Regierung will gegensteuern

Durch die rasante Entwicklung der Wirtschaft in China droht die Umwelt immer mehr zu verschmutzen. 90 Prozent der Flüsse, die durch Städte fließen, sind verdreckt und die Menschen jeder dritten Stadt leiden unter der miserablen Luftqualität.

Dies stellte der stellvertretende Umweltminister Chinas, Pan Yue, fest. Er will Maßnahmen gegen die massive Umweltverschmutzung ergreifen. Energie und Wasser sollten teurer werden und regenerative Energiequellen müssten viel mehr zum Einsatz kommen.

China stehe "wegen der enormen Wirtschaftsentwicklung unter einem Umweltdruck, den noch kein anderer Staat erlebt hat", so Pan Yue. Seine Warnungen werden, so scheint es, auch von der chinesischen Führung ernst genommen.


WebReporter: thothema
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Regierung, Regie, Umwelt
Quelle: www.swissinfo.org
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2006 11:10 Uhr von thothema
 
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Das hat man früher schon befürchtet. "wenn die mal alle Autos haben......" und so weiter. Hoffentlich ist es noch nicht zu spät! Immerhin scheint das Problem von den Chinesen ernst genommen zu werden.
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23.04.2006 14:50 Uhr von analadin
 
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gut so: vielleicht stopt das den wirtschaftswachstum und das öl wird daruch billiger.
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23.04.2006 15:14 Uhr von geekago
 
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Schmarrn Der vorige Kommentar ist mal echt sinnlos.. denn selbst wenn das Wirschaftswachstum verlangsamt wird (was nicht zu erwarten ist) wird das Öl weiter teurer... ist eben eine begrenzte Ressource und alle wollen möglichst viel daran verdienen..

Aber zu China: Bis sich da was in Richtung Umweltschutz verändert müssen noch viele Säcke Reis umfallen! Ist einfach gigantisch wie umweltfeindlich gehandelt wird, z.B. schütten die Luxusschiffe auf dem Yangtse nachts einfach die Abfälle über Board um nicht die (niedrigen) Entsorgungskosten zu tragen!!

Außerdem fördert die Regierung weiterhin massiv den Autokauf.... und umweltverschmutzende Unternehmen (z.B. Gerbereien, die hunderten Menschen die weiter unten am Flusslauf leben die Lebensgrundlage nehmen indem sie das Wasser extremst verseuchen: Tierkadaver reinwerfen, Chemikalien reinschütten... billiger Abfalleimer!) werden kein Bisschen belangt, die wenigen Kontrolleure und Gerichte sind korrupt.... das dauert noch lange...
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23.04.2006 15:18 Uhr von CHR.BEST
 
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In Punkto Energiepolitik hatten die Grünen wohl recht, als sie noch an der Regierung waren.
Technologien zur Gewinnung regenerativer Energie werden der Exportschlager der Zukunft für Deutschland und schaffen neue Arbeitsplätze. Da heißt es weiter am Ball bleiben.
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23.04.2006 23:09 Uhr von Alagos
 
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Tja und uns wollte es keiner Glauben ;).

Jetzt baut Schwarz-Rot bald wieder Atomkraftwerke.
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24.04.2006 08:14 Uhr von jens3001
 
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@chr.best: Tja. Dafür müsste man aber erstmal sinnvolle alternative Energiequellen finden und nutzen können.

Und der Tag an dem die Grünen mal Recht haben ist der an dem sie sagen das wir ohne Atomkraft nicht auskommen.
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24.04.2006 08:19 Uhr von asparagin
 
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Ist mir nur recht, wer unsere Arbeitsplätze vernichtet, weil er sich nicht um die Umwelt scherrt, der soll in seinem eigenem Dreck verrecken.

Hoffentlich treffen die großen Umweltkatastrophen,
die der Klimawandel verursacht zu erst China.

Wir haben zwar auch viel Dreck verursacht und tuen es immer noch, aber inzwischen gibt es bei uns jede Menge Gesetze.

China ein Land, dass alle Möglichkeiten gehabt hätte, jetzt wo es von vorne anfängt, richtig zu handeln und die Wirtschaft ökologisch abgesichert aufzubauen, macht denselben Mist, den wir Hundert Jahre lang gemacht haben.

Wie schön wäre es gewesen, wenn die Chinesen Wasserstoff als Antriebsmittel salonfähig gemacht hätten. Nein, jetzt fahren sie alle Verbrennungsmotoren. Sie holen sich Investoren ins Land die ohne Rücksicht auf Verluste der Umwelt produzieren und alles zerstören und eben diese Investoren bauen bei uns Arbeitsplätze ab, weil man da drüben so herrlich rumsauen kann. Zum Kotzen ist das.
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25.04.2006 05:04 Uhr von Kollektorfuzzi
 
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JA JA: mußte ja so kommen , China und Amerika sind ja die schlimmsten Umweltverschmutzer , hätten vielleicht schon früher auf Ratschläge hören sollen.

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