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Bochum: Unfall auf der A40 - Vater tot, Mutter und Kinder schwer verletzt

Ein Ehepaar war mit seinen zwei Kindern (fünf und sieben Jahre alt) auf der Autobahn nach Essen unterwegs. Der Ehemann schlief sehr wahrscheinlich am Steuer ein und verlor so die Kontrolle über das Auto.

Das Fahrzeug fuhr dadurch in die Leitplanke und blieb auf der A 40 ohne Beleuchtung stehen. Der 33-Jährige stieg aus, in diesem Moment kollidierte ein Taxi mit dem Unfallwagen. Der Mann wurde auf die Straße geschleudert.

Ein LKW überfuhr den am Boden liegenden Familienvater, dieser überlebte den Unfall nicht. Seine hochschwangere Frau und die Kinder kamen mit schweren Verletzungen in eine Klinik. Die Geburt des Säuglings verlief trotz Verletzungen ohne Komplikationen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Kind, Unfall, Mutter, Vater, Bochum
Quelle: www.n-tv.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2006 17:24 Uhr von xxp
 
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Tragisch Das Ganze ist ja ansich schon schlimm genug, aber dass die Ehefrau auch noch hochschwanger war....
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23.04.2006 14:43 Uhr von hansonis
 
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Kleines Aber: So tragisch der Unfall auch ist: Sollte der Vater wirklich auf Grund von Übermüdung Verursacher dieser Tragödie sein so finde ich dieses Verhalten (die Familie durch die Gegend zu chauffieren) einfach verantwortungslos!
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23.04.2006 14:48 Uhr von Schwertträger
 
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Tragisch und unverantwortlich an der ganzen Geschichte ist nur, dass sich der 33-Jährige übermüdet ans Steuer gesetzt hat (bzw. übermüdet weitergefahren ist) und seine Frau ihn nicht im Auge behalten und rechtzeitig eingegriffen, sondern wahrscheinlich selber geschlafen hat.

So hat sich der Mann wenigstens einer Strafe entzogen, die ich ihm, wäre ich Richter, wegen gefährlichen Eingriffs in den Strassenverkehr aufgebrummt hätte.

Gehe mal davon aus, dass z.B. der unglückselige Taxifahrer auch Familie hat.

Und bei übermüdeten Lastwagenfahrern schreien doch auch immer gleich alle, dass man die einsperren sollte.
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23.04.2006 17:35 Uhr von Blue_Crystal
 
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Warnblinker: Eines verstehe im beim besten Willen nicht:

Warum um alles in der Welt hat der Mann den Warnblinker nicht angeschaltet?????

Das wär das erste, was ich nach solch einem Unfall gemacht hätte. Und ich wäre NIE auf der Autobahn ausgestiegen - so etwas macht man nur bei einem kompletten Stillstand in den Sommermonaten (ironisch gemeint, hatte grad auf der AB im Stau grillende Sommerurlauber auf dem Weg in den Süden im Kopf...)
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23.04.2006 18:34 Uhr von ba-seele
 
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Wenn ich: den Unfall gehabt hätte wäre ich ausgestiegen!!! Und hätte meinen Hintern schnell auf die andere Seite in die Büsche bewegt. Ich will nicht in einem dunklen Auto auf der Autobahn sitzen und auf nen LKW warten der mich dann vor sich herschiebt! Die werden wohl kaum ausgestiegen sein um dann auf der Autobahn stehenzubleiben...
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23.04.2006 21:00 Uhr von Schwertträger
 
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Das Aussteigen war schon nicht verkehrt: Im Auto sitzen bleiben würde ich auch nicht, denn früher oder später fährt jemand mit hoher Geschwindigkeit in den Wagen hinein und dann sind die Überlebebnschancen auch nicht hoch.

So war´s natürlich Pech, dass gerade im Aussteigemoment jemand kam.

Doch wie gesagt, schlimm genug, dass die Frau nicht vorher ihre Pflicht als Beifahrerin wahrgenommen, und den Fahrer wach gehalten hat.
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24.04.2006 21:54 Uhr von latinaa
 
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ich kannte ihn Jeder hat ja seine eingene meinung dazu, wer schuld dran war und wer nicht, aber ich kannte ihn, er war der bruder meiner freundin...ich kanns immer noch nicht fassen.Das erste mal hab ich das im radio gehört...das ich diese person kännen würde...darauf wer ich niemals gekommen =(
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24.04.2006 22:06 Uhr von MannisstderBlond
 
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Spekulationen¿? Ob der Fahrer nun eingeschlafen war oder nicht ist erst mal reine Spekulation.
Die Vorverurteilungen sind daher völlig fehl am Platz.

In der Meldung steht, dass das Fahrzeug unbeleuchtet war, daher gehe ich davon aus, dass die Warnblinkanlage auch nicht funktionierte.

Ach ja, XXP, warum macht die Schwangerschaft der Frau, den Unfall noch tragischer?
Der Vater der Kinder ist tot und konnte nur einmal sterben.


Mein Beileid

mfg
MidB
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26.04.2006 10:01 Uhr von Vincent_V
 
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Erst genau lesen und nicht spekulieren: es ist reine Spekulation, ob der Fahrer (den ich gut kannte) eingeschlafen ist, also sollte man nicht gleich blind darauf rumhacken. Es kann genausogut ein Reifen geplatzt sein, ein Tier auf der Fahrbahn gewesen sein, usw.

Als Aussenstehender lässt sich natürlich leicht sagen: "Ich hätte anders reagiert" "Ich hätte erst mal Warnblinker eingeschaltet" "Ich wäre nicht ausgestiegen"...

Wenn man zwei mal in die Leitplanke schlägt, dann quer auf der Strasse liegen bleibt und zwei Kinder und eine hochschwangere Frau dabei hat, ist es für mich nachvollziehbar, dass man vergessen kann den Warnblinker einzuschalten (vielleicht hat er den auch nicht vergessen, aber die Lampen waren durch den Unfall schon kaputt). Dass man dann aussteigt ist doch auch völlig logisch. Ich will nicht in einem Auto im Dunkeln quer auf der Autobahn stehen und warten, dass mir einer reinjagt.

Natürlich hat der Taxifahrer wahrscheinlich auch Familie. Das ändert aber auch nichts. Der lebt ja noch.

In Trauer,

V.
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26.04.2006 10:34 Uhr von Garviel
 
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Sch Ich finde es auch höchst dämlich, wie hier auf das Opfer eingehackt wird. Abgesehen von ihm selbst sollte unser Mitleid vor allem seiner Frau und seinen drei Kindern gelten. Natürlich ist das auch für den Taxifahrer und den Lkw-Lenker schlimm - die brauchen vermutlich auch psychologische Betreuung - aber die Hauptopfer sind doch die Hinterbliebenen.
R.I.P.

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