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Deutschland: Pfand von bis zu 1,4 Milliarden Euro wurde nicht zurückgeholt

Die Verbraucherzentralen gehen davon aus, dass bis zu 1,4 Milliarden Euro Pfand nicht zurückgeholt wurden. Man rechnet damit, dass zwischen zehn und 25 Prozent der mit Pfand belegten Einwegverpackungen nicht in die Geschäfte zurückgekommen sind.

Stattdessen wurden die Flaschen oder Dosen im Müll entsorgt bzw. einfach vergessen. Recyclingfirmen würden diesen Zahlen zustimmen, so der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV).

Die VZBV bemängelt, dass es nach dem alten System für den Verbraucher zu umständlich war, die Verpackungen dorthin zurückzubringen, wo er sie gekauft hat. Ab 1. Mai kann man das Pfand jetzt überall dort einlösen, wo die Getränke zum Verkauf angeboten werden.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Euro, Milliarde
Quelle: focus.msn.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2006 11:04 Uhr von rheih
 
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Solange in Deutschland soviel Geld auf den Müll geworfen wird, kann es uns noch nicht so schlecht gehen. Nach wie vor werfen gerade solche Leute die wenig Geld haben, ihre Pfandflaschen in die Landschaft! Es gibt sogar viele Menschen die sich darauf spezialisiert haben Pfandflaschen zu sammeln und sich so ein paar Euros nebenbei verdienen.
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22.04.2006 13:16 Uhr von Rutherford
 
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Rückgabesystem Wen wundert das denn? Wenn ein Pfandsystem eingeführt wird ohne ein einheitliches Rücknahmesystem ebenfalls einzuführen, wie dies z.B. bei den PET-Flaschen der Fall ist, ist es doch absolut nicht überraschend, dass ein derartiger Betrag zustande kommt.

Die alte Bundesregierung hat dieses Projekt einfach eingeführt, ohne es vorher zuende zu denken.

Ganz nebenbei: Der eigentlich viel schlimmere Müll, nämlich die Glasscherben durch insbesondere Bierflaschen, hat sich dadurch nicht reduziert. Auf einer Bierflasche sind nur sieben Cent Pfand.
Vom wirtschaftlichen Schaden für die Getränkehersteller, denen durch das Dosenpfand der gesamte Dosenverkauf versaut wurde, will ich an dieser Stelle gar nicht reden.
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22.04.2006 13:24 Uhr von Kulle78
 
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Zusatz: Was in der News nicht ganz deutlich wird (keine Kritik anm Autor!) ist, dass es sich um Getränke aus Verpackungen dieser Art handeln muss. Das heißt, wenn z.B. in einem Laden keine Geränke in Dosen angeboten werden, kann ich diese dort auch nicht zurück geben. Aber was endlich ein Ende hat ist dieses "Ich hab nur meine eigene Handelsmarke im Angebot und nehm auch nur diese zurück" - Gewäsch.
Übrigens gilt ab dem 01.Mai auch ein Pflichtpfand auf Einwegverpackungen nicht sprudelhaltiger Verpackungen, wie z.B. Plasteflaschen mit Saft etc.
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22.04.2006 14:02 Uhr von Buster_
 
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@Kulle78 auch falsch :-): "Übrigens gilt ab dem 01.Mai auch ein Pflichtpfand auf Einwegverpackungen nicht sprudelhaltiger Verpackungen, wie z.B. Plasteflaschen mit Saft etc."

Das stimmt auch nicht ganz, Ausgenommen vom Einwegpfand sind nach wie vor Weine, Milch und Säfte.
http://www.dpg-pfandsystem.de/...

Weiter erwähnenswert ist, dass es Ausnahmen für Geschäfte unter 200qm Verkaufsfläche gibt.
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22.04.2006 14:09 Uhr von Kulle78
 
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Ja, Saft war falsch: Ok, der Saft war ein falsches Beispiel, aber ansonsten wird das Pflichtpfand ausgeweitet :-)
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22.04.2006 14:10 Uhr von ciaoextra
 
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wenn: ich jetzt hinterm haus, den fahrradweg abklapper bis in die stadt, würde ich locker für 3-4 euro an pfandflaschen finden. hmmm... ist schönes wetter. soll ich?
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22.04.2006 14:40 Uhr von Buster_
 
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Mach es ciaoextra: Dann bekommst du gleich drei Dinge auf einmal,
- Bewegung und Gesundheit
- saubere Umwelt und
- einen dicken Geldbeutel

Das geht wirklich :-)
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22.04.2006 14:44 Uhr von CHR.BEST
 
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Machs ruhig ciaoextra damit wirst du im Handumdrehen Ehrengrüner ;-)
Also ich geb meine Pfandflaschen bei jedem neuen Einkauf immer zurück. Somit hab ich da also keinen Verlust.
Hm, eigentlich heißt es doch daß die Recycling-Technologien immer besser werden. Warum dann also soviel Pfand?
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22.04.2006 16:13 Uhr von stellung69
 
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Am besten hätte die alte Regierung: eine eigene GmbH aufgemacht, die die Flaschen rausgegeben und Pfand erstattet hätte. Angenommen, dies hätte 100 Millionen € Kosten verursacht, dann wären 1,3 Milliarden an Herrn Eichel gegangen.........
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22.04.2006 21:40 Uhr von banana15
 
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Das war von Anfang an geplant gewesen das viele Pfandflaschen nicht zurückgegeben werden. Natürlich hat das niemand laut ausgesprochen, von wegen Umwelt. Durch jede einzelne Flasche, die nicht zurückgegeben wird, macht das Geschäft mehr Gewinn. Und Gewinn führt normalerweise zu mehr Arbeitsplätzen bzw. einer besseren Wirtschaftslage. Hat wohl nicht geklappt...
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23.04.2006 12:04 Uhr von Zipstah
 
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Pfand...pfff: Soviel Bonze bin ich jawohl noch. Ich rempel doch nicht mit den ganzen Flaschen nochmal zurück in den Laden! Vor allem Bierflaschen und so. Na klar. Ich mach dicke Party und lauf dann mit 100 Flaschen zurück oder was? Wo kommen wir denn hin? Ok, vielleicht wäre es gerade bei so vielen Flaschen sinnvoll. Aber ich bitte euch, wer ist denn auf 20 Cent angewiesen? Und erzählt mir nichts von "aber in der Summe" Auf die Summe achtet man überhaupt nicht. Ich kaufe mir auch jeden Tag n Brötchen in der Kantine unserer Schule, wenn ich überlegen würde wie viel das nachher in der Summe ist....macht man aber nicht. Und wer es maht ist recht kleinlich...
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23.04.2006 13:43 Uhr von BlackSun
 
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Viele müssen schon überlegen: und werden da zum Beispiel bei Reisen genötigt und können den Pfand gar nicht zurück geben. Achso und wegen weg werfen .. schaue ich auch was da günstiger ist und das ist leider das System wo es klappt. Das heißt im Klartext falls ich ein Getränk zB für die Reise brauche nehme ich eine Flasche Bier und schmeisse diese lieber weg als die Dose wo ich es muß.
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08.05.2006 15:02 Uhr von luhuidi
 
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goldene Nase: meine meinung zum pfandsystem in deutschland lautet: Geilo,verdiene mir ne goldene Nase daran!!kann gut leben davon,bin am überlegen,ob ich mich nicht beim amt abmelde!! mit sammeln bekomme ich mehr hin als H4!!

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