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Chile: Gerüchte über Folter in der Colonia Dignidad entsprechen Tatsachen

Die noch in Villa Bavaria (Bayrisches Dorf), so nennt sich die damalige Colonia Dignidad in Chile heute, lebenden 190 Siedler haben in einer öffentlichen Erklärung die Mord-, Folter- und Missbrauchsanschuldigungen bestätigt und baten um Vergebung.

In dem offenen Brief und in einem Gespräch des Leiters der Bäckerei der ehemaligen Kolonie mit der Nachrichtenagentur dpa machen die Siedlungsbewohner den Leiter der Colonia Dignidad, Paul Schäfer, für die Untaten verantwortlich.

Da sie nichts gegen das von Schäfer begangene Unrecht unternommen hätten, würden sie zwar Mitschuld tragen, von Folter und sexuellem Missbrauch von Kindern hätten aber nur wenige der Sektenmitglieder gewusst.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gerücht, Folter, Chile
Quelle: www.wiesbadener-kurier.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2006 02:54 Uhr von la_iguana
 
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Das ist ein äusserst dunkels Kapitel der Pinochet-Diktatur. Damals hatte selbst die Deutsche Botschaft gute Kontakte zu der Kolonie. http://193.159.218.145/... (Drucksache des deutschen Bundestages, 17.07.1997)
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22.04.2006 12:52 Uhr von mort76
 
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CDU/CSU: Schöne Stelle aus dem Link:
"war die
Colonia Dignidad bis in die 80er Jahre ein beliebtes Reiseziel für
bundesdeutsche Politiker der CDU/CSU, die die Colonia als ein
"Paradies" bezeichneten...
Auch die Deutsche Botschaft in Chile verfügte
über gute und freundschaftliche Kontakte zur Colonia Dignidad. Paul
Schäfer konnte sich rühmen, die Deutsche Botschaft "in der Hand" zu
haben."

Was haben die dort getan, bei ihren Ferien in einem Sektencamp?
Folterkurse?
Kinderschänderferien?
Workshop: "wie errichte ich einen Überwachungsstaat"?
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22.04.2006 13:40 Uhr von maki
 
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Nun ja, das ist nunmal gelebte Freiheit und Demokratie :-)

Genauso wie die Folterlager der Briten nach 1945 in Deutschland.
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22.04.2006 13:45 Uhr von ciaoextra
 
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Wer noch: rechtes Pack sucht, ist bei diesem Verein genau an der richtigen Adresse. *würg*
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22.04.2006 14:10 Uhr von maki
 
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Quatsch, das waren doch nur die ehemaligen NSDAP-Ortsgruppen, die dort bei (wahrscheinlich) Weissbier und -wurst den paradiesischen Zeiten von 33-45 gedachten. Sicherlich zusammen mit den langsam aussterbenden Nazis des Auswärtigen Amtes.
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22.04.2006 14:57 Uhr von rob1000
 
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Noch viel schlimmer: Noch schlimmer als die Tatsache, dass CSU/CDU Politiker offensichtlich ohne scham enge freundschaftliche Kontakte zu Kinderschändern und Waffenhändlern in aller Welt halten, finde ich dass solche Parteien noch von uns gewählt werden. Das lässt schon tief blicken auf die Mentalität unseres Wähler.

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