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"Bündnis für Erziehung": Immer mehr Kritik wird laut

Schon seit der öffentlichen Bekanntgabe des "Bündnis für Erziehung" sieht sich Bundesfamilienministerin von der Leyen Kritik ausgesetzt. Diese nimmt nun immer mehr zu und kommt sowohl von der Presse als auch aus der Politik und ihrer eigenen Partei.

Das Bündnis, dessen Ziel Hilfe bei der Vermittlung von Werten an Heranwachsende sein soll, geriet in die Kritik, da hierzu nur die beiden großen christlichen Kirchen eingeladen wurden. Anders- und Nichtgläubige würden ausgegrenzt, so die Kritik.

Besonders kritisiert wurde, dass Wertevermittlung kein "Monopol" der christlichen Kirchen sei und dass die weltanschauliche Neutralität des Staates missachtet werde. Ein Sprecher des Familienministeriums wies die Vorwürfe zurück.


WebReporter: umn
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Bündnis, Erziehung
Quelle: de.today.reuters.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2006 18:34 Uhr von umn
 
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Eine an für sich gute Idee wird schlecht angefangen - wie so häufig in der Politik. Es riecht sehr nach Aktionismus... ganz schnell JETZT was tun. Ich hoffe, dass da noch Nachbesserungen kommen, denn wie ein Ministeriumssprecher sagt: Die Tür steht weit offen.
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23.04.2006 14:19 Uhr von mäk
 
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nichts gutes: kann dabei raus kommen, wenn die christliche kirche wieder anfangen darf, kinder nach ihren vorstellungen zu erziehen! im mittelalter haben die doch angefangen, kinder zu prügeln, wenn sie nicht rechtzeitig zur beichte da waren...

ich finde es eine noch größere frechheit, wenn eine bundesregierung weitermacht bei verfassungswidrigen gesetzen

gg, art. 4: "die freiheit des glaubens, des gewissens und die freiheit des religiösen und welanschaulichen bekenntnisses sind unverletzlich.
die ungestörte religionsausübung wird gewährleistet. (...)"

jetzt kommt da eione christin und will leuten vorschreiben, wer ihre kinder erziehen darf? nein, das ist garantiert nicht im sinne einer "fortschrittlichen demokratie"

armes deutschland

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