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Ford: Miserable Bilanz im ersten Quartal

Der amerikanische Autohersteller Ford hat nun seine aktuelle Bilanz für das erste Quartal dieses Jahres vorgelegt. Insgesamt verbuchte Ford einen Verlust von 1,19 Milliarden Dollar oder 64 Cent je Aktie.

Dieser lässt sich auf die zusätzlichen Kosten, bedingt durch die Streichung von 30.000 Stellen in Nordamerika, zurückführen. Weiterhin plant der Autohersteller die Schließung von 14 nordamerikanischen Autowerken bis 2012.

Mit dieser Strategie versucht der Konzern bis 2008 wieder profitabel zu werden.


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WebReporter: madpad
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Quartal, Ford, Bilanz
Quelle: www.netzeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2006 17:59 Uhr von madpad
 
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Hm, interessante Taktik. Nunja, zunächst muss man wohl mit den Verlusten leben. Mal sehen, ob sich diese Strategie als lohnenswert erweißt.
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21.04.2006 18:56 Uhr von Borgir
 
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kann sich nicht lohnen: arbeiter entlassen heißt - arbeitslosigkeit, arbeitslosigkeit heißt weniger kohle
weniger kohle heißt keine autos kaufen

weil es in anderen branchen genauso läuft, schneiden sich die konzern mit der ich muss geld sparen also entlass ich leute-strategie ins eigene fleisch.
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22.04.2006 13:32 Uhr von kebabpapzt
 
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@Borgir: Du irrst dich da gewaltig. Warum muss Ford denn Leute entlassen ? Na, weil Ford weniger Autos verkauft. Schau dich doch mal auf Parkplätzen von Autofabriken um. Viele Mitarbeiter fahren doch ein Auto eines anderen Herstellers. Nicht jeder Mitarbeiter ist so loyal und kauft ein Produkt, dass er vielleicht selbst hergestellt hat. Da kauft man lieber dann einen Toyota (nichts gegen Toyota, aber als Beispiel gut) und beschwert sich dann als Ford-Mitarbeiter, dass man entlassen wird.
Natürlich liegt es daran, dass sich Ford und GM nicht eingestellt haben auf die veränderten Kundenwünsche und weiterhin große SUV und Pickups herstellen, die immer weniger Kunden kaufen, doch bevor man diese Produktfehler beseitigt kann man nicht alle Mitarbeiter behalten und so tun als sei alles Friede, Freude, Eierkuchen und so tun als gäbe es keine Absatzprobleme.
Die Entwicklung neuer Modelle dauert nun mal seine Zeit. Und wenn man zwischenzeitlich weniger Autos verkauft dann hat man logischerweise nicht genügend Arbeit und beschäftigt Leute, die man eigentlich nicht braucht, weil man weniger Autos verkauft, d.h. weniger Autos herstellt. GM und Ford machen diese Entlassungen wahrlich keinen Spass, denn sie würden auch lieber wieder auf die alte Erfolgsspur zurück und vielleicht sogar noch mehr Leute beschäftigen oder gar neue Fabriken hochziehen, aber die Verhältnisse lassen es nicht zu.
Soll ein Konzern lieber einen Teil seiner Belegschaft entlassen, damit wenigstens der Rest der Belegschaft und das Unternehmen selbst eine Zukunft haben können, oder sollten man ja alles weiter beschäftigen bis man Konkurs/Insolvenz anmelden muss und alle Mitarbeiter gehen müssen.
Machen wir uns da nichts vor: Die Konkurrenz aus Asien, vornehmlich Toyota, arbeitet einfach effizienter und günstiger und kann diesen Preisvorteil an die Kunden weitergeben, während GM und Ford zäh mit den Gewerkschaften verhandeln müssen.
Dazu kommt, dass die Kunden wie verrückt sind auf Preisnachlässe beim Autokauf, das die Listenpreise kaum erzielt werden, so dass die ganze Kalkulation eines Herstellers für ein Modell über den Haufen geworfen wird, wobei die Hersteller da teilweise selbst schuld sind, weil sie diesen Preiskampf selbst weiter angeheizt haben mit Preisnachlässen, die vor einigen Jahren gar nicht möglich wären.
GM und Ford haben eingesehen, dass sie nicht mehr zu beiden größten Autohersteller der Welt sein können, weil andere Unternehmen mit großem Erfolg ihnen diese Titel streitig machen werden in naher Zukunft. Für beide Unternehmen geht es um die schiere Existenz, nicht mehr und nicht weniger und da muss man nun zu drastischen Mitteln greifen. Der Ford CEO (ein Enkel des Gründers) bezieht seit 2001 auch kein Gehalt mehr und hat beschlossen erst wieder ein Gehalt zu beziehen, wenn es Ford wieder besser geht.
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27.04.2006 20:06 Uhr von adambrody
 
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Ob es das bringt: Ob das etwas nützt glaube ich weniger, doch wer weiß, wir werden sehen

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