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Erler fordert Russland auf, die Finanzmittel für die Hamas zu stoppen

Gernot Erler (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, hat die russische Regierung nach dem Anschlag in Tel Aviv aufgefordert, die Finanzhilfen an die Hamas einzustellen.

Bundeskanzlerin Merkel wird des Weiteren die Vorgehensweise im Umgang mit der Hamas in einem Regierungsgespräch im russischen Tomsk mit Präsident Putin besprechen.

Ein Selbstmordattentäter hatte am Montag in Tel Aviv einen Anschlag verübt, den die Hamas als Selbstverteidigung bezeichnete. Erst diese Äußerung führte zu der Forderung Erlers.


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WebReporter: RoOsT
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Finanz, Hamas
Quelle: portale.web.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2006 11:58 Uhr von RoOsT
 
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ich find die vorgehensweise nicht richtig. natürlich sollte die hamas sich etwas mehr zurück halten was solche kommentare angeht, aber das problem ist, wie soll sich dieses volk sonst gegen diese unterjochung wehren?!
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21.04.2006 12:49 Uhr von solynieve
 
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@RoOst: ??? Vielleicht mit friedlichen Verhandlungen?
Vernünftig miteinander reden, Toleranz und guter Wille auf allen Seiten hat schon früher einiges bewirkt.
Wer hier die Hamas als Unschuldslamm hinstellt sollte mal sein Weltbild überprüfen.
Hilfe kann Palästina natürlich gebrauchen, also, auf auf, alle Freunde dieses Volkes, nichts wie hin da! - Ärmel hoch, Brunnen bauen, Bewässerungskanäle ziehen, Felder anlegen und Schulen,Krankenhäuser etc. bauen.
So hat Israel auch mal angefangen ! Dann gibt´s auch Geld. :)
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21.04.2006 13:15 Uhr von 2hott
 
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@RoOst: "So hat Israel auch mal angefangen ! Dann gibt´s auch Geld."
Da hast du recht, einfach mal so ein anderes Land besetzen, alle Einwohner verjagen und umbringen. Und dafür gibbet es dann auch Geld. Die Hamas sollte es genauso machen oder wie??? Machen sie doch oder.
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21.04.2006 13:16 Uhr von 2hott
 
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Korrektur: sorry der obige Beitrag ging an meinen Vorredner "soly...?"
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21.04.2006 18:23 Uhr von stellung69
 
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"Selbstverteidigung"?? Einen Selbstmordanschlag als Selbstverteidigung bezeichnen ist schon sehr weltfremd; da spielt es dann auch keine Rolle, was Israel da vorher betrieben hat.
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21.04.2006 18:44 Uhr von RoOsT
 
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@solyieve: genau das ist es doch, wie oft gab es in den letzten 60 jahren schon waffenstillstände u.ä. ?! oft genug. so, die sache mit den brunnen und krankenhäusern etc. nützt NICHTS, wwenn gewisse "nachbarn" regelmäßig ihre aggressionen an flüchtlingslagern und palästinensischen dörfern auslassen, mit der begründung dort wurde ein terrorist vermutet, oder das dorf hat granaten auf eine israelische siedlung geschossen. mein weltbild ist keines wegs unrealistisch. so wie die israelis mit den palästinensern umgehen ist es nicht tragbar. ein volk was sich selbst noch heute über verfolgung und hass beschwert, kann doch nicht ein anderes volk unterjochen!
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21.04.2006 22:25 Uhr von hakeem88
 
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@ alle: ich will es mal so ausdrücken die palesinänser sind seit über 50 jahren mit israel ein land... die israelis haben um macht zu bekommen genau solche anschläge der ehemaligen palestinänsischen regierung angetan und keiner hat was gesagt... die amis und briten haben die isrealis nach palestina geschickt... die wollten die wohl auch loswerden... aber die israelis haben früher genau das gleich getan... und nun versuchen jugendliche sich für ihre toten oder verwundeten eltern oder verwandten zu rächen indem sie auch menschen töten und denen ist es egal ob sie selber drauf gehen... also wenn ich mir das so vorstelle würde ich die selbstmordattentäter verstehen und ich würde sogar mit denen symphatisieren aber nur wenn sie aufhören würden israelische zivilisten zu töten sondern mehr auf die poltiker und anhänger sich konzentrieren würden...
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22.04.2006 11:31 Uhr von wewuma
 
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@hakeem88: Wieso verbreitest Du unzutreffende Dinge ???

Es ist richtig, der Staat Israel existiert seit 1948.

Der Widerstand der israelischen Terroristen traf und bezog sich im wesentlichen auf die damaligen sog. Mandatsmacht, das waren die Engländer - die einheimische Bevölkerung war nie erklärtes Ziel der Israelis.
Als mit der Errichtung der ersten Kibbuze Erfolg eintrat, haben die Israelis einer Menge von Arabaern (damals sprach man noch nicht von Palästinensern) Arbeit gegeben und das hat sich auch nach den diversen Kriegen kaum verändert.

Die Kriege zwischen Israel und seinen Nachbarn waren, wenn man die Entwicklungsgeschichte genau recherchiert, von den arabischen Nachbarn ausgelöst, weil das damals schon erklärte Ziel lautete: Vernichtung Israels!

Das die Israelis eine schlagkräftigere Armee hatten, obwohl seinerzeit die Sowjetunion die arabischen Staaten nach Kräften ausgerüstet und unterstützt hat, liegt sicher auch in der ebenso kräftigen USA-Unterstützung - gewiss aber auch daran, dass damals Israel einen vergleichsweise hohen Intellektuellenanteil an der Bevölkerung hatte.

Im Vergleich zu den "unwissenden Ureinwohnern" und vor allem "Nachbarn" waren und sind die Israelis tatsächlich im Vorteil!

Die Flüchtlingslager befanden und befinden sich zum überwiegenden Teil nicht in Israel oder Gaza/WEstbank, vielmehr in Jordanien/Syrien und im Libanon.

Und weil es den Menschen DORT dreckig geht, sind sie anfällig für Parolen, so wie wir Deutschen nach dem ersten Weltkrieg für Hitlers Parolen anfällig waren. Ergebnis bekannt.
Die arabischen Staaten haben wenig bis nichts unternommen, den Palästinensern wirklich zu helfen.
Von den Lagern gehen tagtäglich Angriffe auf die Zivilbevölkerung aus - in den Städten mußte man in der Vergangenheit jede Stunde mit Attentaten rechnen.
Am Strand von Tel Aviv sind "Bombenlöcher" vorhanden um vorzeitig entdeckte Bomben zu sprengen.
Glasklare Angriffe auf Zivilpersonen - von einigen wenigen - die aufgehetzt von Fanatikern einen vernünftigen Friedensprozess unmöglich machen.

Mein lieber hakeem88 - Du verwechselst Ursache und Wirkung und Du scheinst die örtlichen Umstände nur aus dem Fernsehen zu kennen.

Mir hat einmal ein arabischer Promi (aus Jordanien) auf die Frage, warum man so wenig für die Palästinenser tut geantwortet: "Weil es uns nicht interessiert! Was haben wir mit denen zu schaffen, das sind unsere Parias, die sind doch in keinem arabischen Land wirklich beliebt".

Mag sein, dass dies nur eine Meinung ist - wenn man sich in dieser Gegend auskennt, bestätigt sich diese Aussage tagtäglich.

Vernunft, Toleranz und Gesprächsbereitschaft von BEIDEN SEITEN sind die einzige Chance.
Dazu müsste man sich mit der Geschichte und den wirklichen Hintergründen auseinandersetzen - leider können und wollen das die Wenigsten.

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