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USA: 18 49- bis 90-Jährige vor Gericht, weil sie gegen Irak-Krieg protestierten

Insgesamt 18 Frauen im Alter von 49 bis 90 Jahren müssen sich derzeit vor Gericht verantworten, nachdem sie im Oktober des letzten Jahres vor einem Rekrutierungsbüro in New York gegen den Irak-Krieg protestierten.

Die "Großmutter-Friedensbrigade", so nennen sich die Frauen, wurde daraufhin verhaftet, weil sie die öffentliche Ordnung störte. Die Frauen haben sich aus Protest selbst für den Dienst im Irak zur Verfügung gestellt, jedoch wurden sie nicht angenommen.

Die 18 Frauen haben während ihrer Aktion Fußgänger behindert, so die Staatsanwältin. Laut dem Anwalt der Frauen haben die Frauen gegen kein Gesetz verstoßen und ein Recht darauf, vor dem Rekrutierungsbüro zu protestieren.


WebReporter: german_freak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Gericht, Irak, Krieg
Quelle: www.netzeitung.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2006 11:52 Uhr von german_freak
 
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Naja wegen so einer Sache zu einer Strafe verdonnert zu werden, ist meiner Meinung nach bisschen zu hart! So etwas findet doch täglich statt.
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21.04.2006 12:29 Uhr von ScumRats
 
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Meinungsfreiheit in den USA: gibts eben nicht

Dumme Amis
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21.04.2006 12:31 Uhr von mobock
 
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Von wegen Recht auf Protest

"Die 18 Frauen haben während ihrer Aktion Fußgänger behindert ... "

Autor:
"Naja wegen so einer Sache zu einer Strafe verdonnert zu werden, ist meiner Meinung nach bisschen zu hart! So etwas findet doch täglich statt."

<ironie ein>

Lieber Autor, ich glaube Du siehst das etwas zu lasch, wie hier Menschenrechte buchstäblich mit Füßen getreten werden.

Kein Wunder, daß es auf dieser Welt immer mehr kriegerische Handlungen gibt.

Ich als Fußgänger hätte auch kein Verständnis, wenn ich behindert werden würde.

Am besten alle 18 Frauen vorübergehend erschießen und dann Rübe ab!

<ironie aus>




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21.04.2006 12:32 Uhr von rohu
 
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@mobock: war nicht lustig -.-
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21.04.2006 12:39 Uhr von mobock
 
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@rohu: Finde ich auch nicht. Deshalb die <ironie>-Tags.

Daß es diese Staatsanwältin wohl etwas übertreibt, ist wohl nicht zu leugnen.
Deshalb habe ich meinen Kommentar auch überspitzt abgegeben.
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21.04.2006 13:36 Uhr von jens3001
 
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Bleibt mal ruhig Demonstrationen müssen genehmigt werden. Ungenehmigte Demonstrationen, besonders wenn dabei andere Menschen behindert, belästigt, genötigt oder ähnliches werden sind nicht erlaubt. Auch hier in Deutschland nicht.

Es ist natürlich traurig das die Damen überhaupt jemanden behindern mussten... und ich bin froh das es noch Menschen gibt die so wie diese Frauen für den Frieden eintreten.
Allerdings müssen auch die sich an die Spielregeln halten.
Und in diesem Fall bedeuted das, das die Frauen ihre Demonstration hätten anmelden müssen.

Somit stehen sie vollkommen zu Recht vor Gericht. Was aber auch nicht bedeuted das sie hart bestraft werden. Eine Geldbusse wirds sein.. mehr nicht.
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21.04.2006 13:51 Uhr von wixbubi
 
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In Florida hätten die Fussgänger die behindert worden wären die Weiber abballern dürfen

"Stand Your Ground" Peng und tschüss :p
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21.04.2006 14:51 Uhr von evil_weed
 
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in deutschland wären sie wahrscheinlich von den cops verprügelt worden :P
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21.04.2006 14:56 Uhr von Zuckagoschal
 
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sollten da nicht: die Fußgänger als Zeugen aufgerufen werden, die dabei angeblich behindert worden sind?

Na ja, an die Wand werden sie wohl nicht gestellt, Ist sicher die erste Demo, die der Verein abhält. Aber gegen den Krieg zu demonstrieren in Amerika ist schon ein gewagtes unterfangen. Eine kriminellere Diktatur gibt es wohl kaum auf der Welt.
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21.04.2006 15:22 Uhr von Eve_21
 
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gebt den omis jobs damit die nicht auf so´n Zeitvertreib kommen ;-) Andererseits auch wieder gut...so gibts gleich wieder gute Publicity...made in USA!
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21.04.2006 15:24 Uhr von thimphu2003
 
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@ Jens3001: seit wann sind hier in Deutschland Demonstrationen "genehmigungspflichtig"? Sie sind lediglich anmeldungspflichtig.
Und bei 18 Omis von einer Demonstration zu sprechen.. naja...
"Fußgänger behindert" ist ebenso lächerlich. Also wenn sich mir eine 80-jährige in den Weg stellt, weil ich dort vobeigehe, dann wünsche ich ihr gutes Gelingen und gehe um sie rum, anstatt sie anzurempeln und mich dann wegen Behinderung evtl. zu beschweren.

Da ging es sicherlich wieder einmal mehr darum, Opposition zum Regierungskurs mundtod zu mschen und einzuschüchtern.
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21.04.2006 17:27 Uhr von jens3001
 
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@thimphu2003: Richtig. Sorry. Anmeldungspflichtig.
Kommt aufs gleiche raus.. haben sie nicht gemacht und stehen daher zu recht vor dem Kadi.

Und wenn sich 18 Menschen (unabhängig vom Alter) vor einem Eingang/Gebäude plazieren und die Passanten dort ansprechen, in den Weg stellen, den Eingang evtl. versperren (was auch immer man sich unter "behindern" vorstellen soll) dann ist das schon gar nicht erlaubt.

Ergo ist es immer noch korrekt das sie vor Gericht stehen. Auch wenn ihre Absicht (meiner Ansicht nach) gut und richtig war/ist.

Das mit der Opposition behindern kann schon sein. Allerdings sind die Damen auch selbst schuld wenn sie der Regierung eine so offensichtliche Angriffsfläche bieten.
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21.04.2006 19:45 Uhr von Jorka
 
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Unglaublich: Die Meinungsfreiheit scheint wohl unter Bush mit Füßen getreten zu werden, ich hoffe sie gehen in Berufung.
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22.04.2006 09:22 Uhr von Kingbee
 
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Die Freiheit des Einen: hört da auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt.

So einfach geht das in den USA.

Nicht wie in der sog. BRD, wo ein Mensch(?) wie Schröder Millionen von ordentlichen Arbeitslosen mit den Sozipennern auf eine Stufe herunterwürdigt.

Denk(t)mal !
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22.04.2006 10:12 Uhr von scuba1
 
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Frauendemo: Wer diesem G.W.Bush nicht paßt wird eingebuchtet.Dieser Größenwahnsinnige gehört selber vor Gericht gestellt wegen Völkermord.
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01.05.2006 07:42 Uhr von scuba1
 
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Protest: Was der Bush Administration nicht in den Kram passt wird ganz einfach kaltgestellt oder eingesperrt, was anderes fällt diesem Möchtegern-Cowboy G.W.Bush doch nicht ein und seine Mitstreiter im Weißen Haus sind nicht besser den sie alle halten sich für den Mittelpunkt der Welt.
Es ist so langsam an der Zeit daß diese Bagage kalt gestellt wird.

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