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Folter: UN-Kommission verlangt von USA Aufklärung über Folter im In- und Ausland

Die Kommission der Vereinten Nationen gegen Folter verlangt von den USA mehr Informationen über die Behandlung von Gefangenen im eigenen Land und von ausländischen Terrorverdächtigen, die in Irak, Afghanistan und Guantánamo Bay festgehalten werden.

In weiteren Fragen, die an Washington übermittelt wurden, verlangt die Kommission Auskunft über geheime Gefangenenlager, und ob die USA die Verantwortung für Folter in den Lagern übernehmen müssen.

"Es ist die längste Liste strittiger Punkte, die ich jemals gesehen habe", sagte Mercedes Morales, ein UN-Menschenrechtsvertreter, der als Sekretär für die Kommission arbeitet.


WebReporter: snafu23
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Ausland, UN, Folter, Kommission, Aufklärung
Quelle: www.news.com.au

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2006 19:50 Uhr von snafu23
 
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Die stereotype Reaktion Washingtons war zunächst wie immer das es keinerlei System hinter den Foltervorwürfen gibt. Das kann meiner Meinung nach definitiv ausgeschlossen werden. Die Skandale um Verschleppung Gefangener belegen ziemlich deutlich ein weitragendes System. Am 5. und 8. Mai werden sich die Vereinten Nationen mit einem Report von 2005 beschäftigen in dem Informationen über Menge und Orte der gefangenen Verdächtigen verlangt wurden.
Die Quelle hat mehr Information ist aber Englisch
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20.04.2006 20:05 Uhr von Borgir
 
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die folter: ist in den usa ein staatliches anerkanntes und genehmigtes mittel. wer das gegenteil behauptet lügt oder weiß es nicht besser. die forderung der un stößt in den usa doch nur auf müdes lächeln. die usa machen doch eh was sie wollen weil sie keiner dran hindert.
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21.04.2006 01:47 Uhr von Die Waldfee
 
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@Borgir: traurig, aber so ist es wohl... Ich kenne selbst jemanden, der gefoltert worden ist... und dass dies dann noch die sogenannten "Retter" tun...

Falls sie es nicht getan haben, und unschuldig sind... Wer will sich denn schon gerne dieses schweren Vorwurfs bezichtigen??? Wenn sie es nicht getan hätten, so hätten sie doch schon längst versucht das gegenteil zu beweisen...

Aber leider kann sie wohl wirklich niemand aufhalten... Ich denke auch, dass bei der un nichts sinnvolles bei rum kommt, auch wenn die Tatsache, dass überhaupt Aufklärung von höchster Stelle verlangt worden ist, doch immerhin schon mal ein klitzekleiner SChritt in die richtige Richtung ist...
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21.04.2006 23:53 Uhr von KleinMatthias
 
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Folter Es ist für die USA ziemlich leicht, sich aus dieser Sache zu bugsieren. Ich sehe da drei Hauptstrategien, die Washington schon oft angewandt hat:

1. Man ignoriert die UN, weil "die den USA nichts zu befehlen haben". (Stimmt zwar nicht, aber so sieht man es in den USA halt). "Ignorieren" kann auch so aussehen, dass man einen "vollständig aufklärenden", aber letztlich nichtssagenden Report abgibt, in dem keine der Fragen wirklich geklärt wird.

2. Man verurteilt Folter als "schändliche Einzelfälle" (auch wenn das widerlegbar ist, wird das ja immer wieder von Bush behauptet. Er weiß: wenn er´s nur oft genug widerholt, wird aus dieser Lüge geglaubte Wahrheit)

3. Man definiert Folter einfach um. Die aktuelle Regierung definiert Folter so, dass dabei "massive bleibende Schäden, die dem Umfang und der Schmerzhaftigkeit eines totalen Organversagens" entsprechen müssen. In anderen Worten: solange dem Gefangenen nicht die Gedärme aus dem Leib gerissen werden ists keine Folter.

Okay, der letzte Satz stimmt so nicht. Aber es wird oft das Motto "no blood, no foul" angewandt: solange es nicht blutet, ist alles okay. Also strangulieren bis fast zum Tode, Stromstöße, Psychofolter bis hin zum Wahnsinn, Kälte, Erfrierungen, annäherndes Ersticken oder Ertränken und dergleichen werden als "nicht Folter" bezeichnet. (Auch wenn dabei Menschen sterben, und das geschieht nicht zu selten, wird das als "nicht Folter" bezeichnet)

Manchmal wünsche ich mir, die Welt würde die, die diese Definition von Folter auch noch unterstützen, auch mal auf diese Weise "nicht foltern".


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