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EBay-Mitarbeiter in Deutschland arbeiten für sechs Euro Stundenlohn

Das Auktionshaus eBay beschäftigt in Dreilinden/Brandenburg Leiharbeiter von Zeitarbeitsunternehmen wie Manpower, Allbecon und der DIS AG zu einem Stundenlohn von sechs Euro für anspruchsvolle Tätigkeiten.

Dadurch erzielt ein eBay-Mitarbeiter ein Brutto-Monatsgehalt von etwa 960 Euro. Fahrtkostenzuschüsse erhöhen dieses Einkommen in den ersten drei Monaten um etwa 140 auf etwa 1.100 Euro.

Angeblich nutze man die Angebote der Zeitarbeitsunternehmen, um kurzfristig erhöhten Personalbedarf zu befriedigen. Allerdings wurde in Erfahrung gebracht, dass gegenwärtig ausschließlich Leiharbeiter eingestellt werden.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Euro, Mitarbeiter, Stunde, Stundenlohn
Quelle: de.internet.com

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56 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2006 20:42 Uhr von labor_007
 
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Da braucht man sich über die Motivation von eBay-Mitarbeitern nicht zu wundern. Bei Anfragen werden 3 bis 4 Textbausteine zusammengehauen und fertig ist die Antwort. Ob es dienlich war, bleibt dahin gestellt.
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19.04.2006 20:57 Uhr von ciaoextra
 
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Wobei: das Personal immer hinter den Kulissen schauen kann und mit den Powersellern maggelt, so das für denen da auch noch ziemliche Wurststücke abfallen. ;o)
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19.04.2006 21:00 Uhr von blazebalg
 
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ehm: und wieviel umsatz hat ebay nochmal pro jahr? und das wird sicher nicht auf serverkosten draufgehen.
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19.04.2006 21:09 Uhr von Savina
 
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Nicht nur bei Ebay auch bei anderen Firmen (will keine Namen nennen) ist das schon ganz normal.
1.)Entweder Leiharbeiter (kein großer Arbeitsaufwand mit Anmelden und versichern und so)
2. Als geringfügig beschäftigt angmeldet
3. oder auf 400-Euro-Basis

Das kommt nun immer mehr in Mode.
Und wenn arbeitslos bist und wirklich Arbeit haben willst, dann mußt halt mit einer von den o.g. Methoden einverstanden sein.
Ich kenne kleinere Firmen, die haben von ungefähr 25 festangestellten Mitarbeitern und noch 5, der Rest wurde entlassen (so nach und nach) und es wurden dafür 400-Euro-Jobs oder geringfügig Beschäftigte eingestellt. Also immer noch 25 Mitarbeiter - nur viel billiger als zu vor!
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19.04.2006 21:45 Uhr von evilinge
 
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@Savina: das ist die heutige Zeit, traurig aber wahr
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19.04.2006 22:06 Uhr von kawa
 
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Wenn Ebay die Gewinn Maximierung nicht verstanden: hat, wer dann? Sklavenhändlerfirmen (Zeitarbeit) und anderes Gesocks, haben schon längst den Gedanken des Outsourcing verstanden. Wie auch allle anderen Firmen in D. Das ist doch bei uns schon völlig normal. Es gibt nur noch wenige priviligierte (Beamte, BMW Mitarbeiter...usw), die einen normalen Arbeiterstatus genießen. Der Rest sind Sklavenarbeiter des Arbeitsamtes oder der Zeitarbeitsfirmen. Wer das noch nicht begriffen hat, lebt hinterm Mond!

MFG

(PS) Zum Glück bin ich nicht einer der Sklaven
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19.04.2006 22:17 Uhr von stellung69
 
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@kawa: <<(PS) Zum Glück bin ich nicht einer der Sklaven>>

Na, sag es nicht zu laut, sowas kann sich ja schnell ändern.......
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19.04.2006 22:28 Uhr von blazebalg
 
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me too: ich war auch schon in einem elektronikkonzern ("nur" 1500 mitarbeiter" und da waren auch etliche zeitarbeiter, alle beizeiten rausgewofen, naja... aber 10 % überschuss hatten sie und haben sich für 300 mio die firma um 50 % erweitert ;)

name nenne ich nicht... sensorik ...
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19.04.2006 22:32 Uhr von kirschholz
 
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Na und? LKW Fahrer arbeiten für die Hälfte - mit Unterstützung der BA. Sklaventum ist in Deutschland wieder ´in´ seitdem die Politik vor den Lobbyisten eingeknickt ist und nicht einmal Widerstand leistet gegen den asozialen Unternehmer, die beleidigt ´nach drüben´ zu gehen drohen, wenn die Politik die Sklaverei nicht endlich zulässt. Anstatt chinesische Verhältnisse zu bekämpfen ist unsere - achso glorreiche - Koalition stets bemüht solche einzuführen. Ganz toll.

Wenn Deutschland streikt - damit meine ich die Sperrung aller Transitstrecken - dann hat Europa nichts mehr zu lachen. Dann würden sogar die ´Pay for Nothings´ in Brüssel erscheinen.

Wer kann sowas organisieren?
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19.04.2006 22:37 Uhr von SyntaxError
 
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Zeitarbeit: Leihfirmen müssten verboten werden. Das ist für mich Menschenhandel bzw. Sklavarei der modernen Zeit. Grenzt schon fast an der Zuhälterei das ganze.
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19.04.2006 22:38 Uhr von Cpt.Proton
 
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Darum Kombilöhne: Die lassen Marktpreise zu und führen zu menschenwürdigen Löhnen.
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19.04.2006 22:45 Uhr von evilinge
 
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Kombilöhne-Super: und irgendwann zahlt der finanziell eh schon ruinierte Staat dann den Lohn komplett damit die Firmen überhaubt noch jemanden beschäftigen und dann wenigstens noch Gewerbesteuer zahlen, hoho!
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19.04.2006 23:09 Uhr von eXeRay
 
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Die Zeiten haben sich geändert Heute bekommt man um 07.00 Uhr morgends
einen vielseitigen, bestausgebildetsten, hochflexiblen, hochmotivierten und günstigen
Leiharbeiter per Anruf auf die Matte gestellt.

Der Großauftrag, der eigentlich gar keinen Ge-
winn abwirft, da man nur auf Folgeaufträge hofft
wird in nur wenigen Tagen in Mehrschichten
mit Hilfe billigster ausländischer Zulieferer unter
Zeitdruck abgearbeitet.

Am Tag des Projektendes alles wieder "entlassen"
und weggeräumt.

Das ist die Wirtschaft der Zukunft. Warum?
Weil sie am produktivsten ist. Und das ist das,
was zählt.
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19.04.2006 23:25 Uhr von HHAG
 
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tja, traurig: Ich frage mich nur, wie man von 960 Euro *leben* kann, sprich Miete, was zu essen, usw.

Das geht doch kaum. :-/
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20.04.2006 00:40 Uhr von Trueheimer
 
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T-Mobile - seit 3 Jahren Zeitarbeiter: Tja Freunde, ich bin über Adecco fast drei Jahre bei T-Mobile als Zeitarbeiter. Und es kommen immer mehr Zeitarbeiter dazu. Wir werden mit einem Hungerlohn abgespeist und die Beschäftigten dort ham netto fast das doppelte.
Also jammert gefälligst auch für uns ein bißchen!

Obwohl ich lieber für einen Hungerlohn bei einer Sklavenfirma arbeite statt Arbeitslos zu sein.

Wann verbietet endlich jemand diese Scheiß Zeitarbeit?
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20.04.2006 01:21 Uhr von Cpt.Proton
 
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Der vielgebrachte Vorwurf, die Löhne würden mit Kombilöhnen in den bodenlosen Keller gehen ist natürlich Quatsch, denn durch die fallenden Arbeitskosten wird die Nachfrage nach Arbeitskräften die Lohne bis zu einem Gleichgewichtspreis treiben.
Anders wird es aber nicht gehen. Der Staat kommt dabei billiger weg, als Leuten, wie bisher Geld fürs Nichtstun zu geben.
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20.04.2006 01:29 Uhr von Der Erleuchter
 
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Und mir ist aufgefallen,dass immer: mehr Firmen Studenten für Projekte einstellen, die eigentlich Ingenieure machen müßten und das manchmal ungelogen zu 7 Euro die Stunde. Da werden Forderungen für Nebenjobs angegeben, die sind kaum erfüllbar: mehrere Programmiersprachen, Datenbanken und und und... Hier sind Studentenjobs für 6-7 Euro normal. Ich hab mit 14 Jahren schon 15 DM Stundenlohn gehabt.

Zum Thema Ausbeutung von LKW-Fahrern: kam grad bei swr1 im Radio - ein Fahrer ruft im Studio an und sagt er wär jetzt 17 Stunden unterwegs und hätt noch 20 vor sich! Auf die Frage wie er wach bliebe - er schlägt sich ins Gesicht und Nacken bis es schmerzt und reißt sich an den Haaren. Wenn ichs nicht gehört hätt würd ichs nicht glauben. Sowas macht doch keiner freiwillig....
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20.04.2006 02:10 Uhr von Cpt.Proton
 
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Das mit den 7h: die Stunde und einer Ausbeutung, die schon ans Kriminelle reicht auf eine Stufe zu stellen, halte ich für abenteuerlich.
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20.04.2006 02:12 Uhr von SchlachtVati
 
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@cpt.proton: "Der Staat kommt dabei billiger weg, als Leuten, wie bisher Geld fürs Nichtstun zu geben.
"


bist du dir da ganz sicher ? ,...also ich nicht !!!

"Studie beweist: Sozialausgaben keine Wirtschaftsbremse !!!

Mit einer häufig zitierten These räumt eine Studie von Wirtschaftshistoriker Peter Lindert auf - obwohl Ökonomen und Politiker häufig das Gegenteil behaupten, gibt es nahezu keine schädliche Wirkungen hoher Sozialausgaben auf die Wirtschaft.
Für die Studie wurden soziale Ausgaben in 22 Ländern über einen Zeitraum von 250 Jahren untersucht. Es wurden keine Beweise gefunden, dass das schlanke Staatsmodell mit wenig Sozialstaat insgesamt wirtschaftlich besser wäre.
Die Ursache liegt laut Studie u.a. darin, dass der Wohlfahrtsstaat bei ausgewogener Mischung von Leistungen und Kosten sich positiv auf die volkswirtschaftlichen Ressourcen auswirkt, während von einem schlanken Staat nur Minderheiten profitieren."

news ID = 604367


orginal bzw. direktlink --->

http://www.tagesanzeiger.ch/...
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20.04.2006 03:55 Uhr von JFranklin
 
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nicht sozialversicherungspflichtige Beschäftigung: Was würde eigentlich passieren, wenn alle Förderung für nicht sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse abgeschafft würden?
Würde es dann mehr Arbeitsplätze geben, nach dem Motto irgendjemand muss die Arbeit ja tun. Selbst wenn aus zwei Minijobs nur ein Minijob würde, könnte durch die höhere Anzahl der Einzahler eventuell die Beiträge gesenkt werden, was bei weiteren Umwandlungen ein günstigeres Verhältnis ermöglichen würde.

@Der Erleuchter
Dei Einsatz von Studenten geht rechtlich eventuell, aber Firmen, die Praktikanten an normalen Arbeitsplätze einsetzen, bewegen sich durchaus in der Illegalität. Der Praktikantenvertrag kann am Ende der Arbeitszeit nachträglich vor Gericht für nichtig erklärt werden. Dadurch gilt der Tariflohn. Man fragt sich, warum so viele Unternehmen dieses Risiko eingehen.
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20.04.2006 06:40 Uhr von Engelchenwhv
 
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Normal ?!? Tja leider ist diese Praktik Leiharbeiter zubeschäftigen *normal* geworden.Die werden geholt wenn *Sie* gebraucht werden und dann wieder rausgeschmissen wenn`s vorbei ist und die *Großen Bosse* freuen sich das sie Geld gespart haben ,denn Leiharbeiter kosten ja nur knapp die Hälfte eines Normal Beschäftigten.Mein Kerl ist auch in so einer *Sklavenfirma*...aber echt besser wie Arbeitslos und was anders bekommt man ja kaum noch ...guckt doch mal beim BAfA...nur Leiharbeitsfirmen oder Arbeitnehmerüberlassungen.
Tja wo soll das noch hin führen.......???
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20.04.2006 08:24 Uhr von summertime
 
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@der erleuchter stimmt ist mir auch letzt aufgefallen ... da sind Stellenausschreibungen, da wird mir schon ganz schlecht, obwohl ich sicher extrem viel Erfahrung habe in IT...

Da werden teilweise 10 Programmiersprachen gefördert, Wissen in 3 Datenbanken, sehr gutes Englisch, Kentnisse in der Wirtschaft und ne Menge mehr ...

und dann kommt der Hammer ... das ganze für 800 Euro Brutto zum Einstieg. Das ist doch nicht mehr normal.... da lohnt es sich ja mehr irgendwo blöd gesagt Schnee zu schippen, als Vollzeit ne ordentliche/Anspruchsvolle Arbeit zu leisten.
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20.04.2006 09:51 Uhr von Luthienne
 
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@evilinge: "und irgendwann zahlt der finanziell eh schon ruinierte Staat dann den Lohn komplett damit die Firmen überhaubt noch jemanden beschäftigen und dann wenigstens noch Gewerbesteuer zahlen, hoho!"

lol
Gewerbesteuer? Zahlen doch nur noch die ganz Kleinen, unser lieber Staat finanziert doch sogar noch Verluste, die im Ausland gemacht werden- die Großen bauen ein neues Werk in China und setzen die Kosten hier als Verlust ab.
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20.04.2006 09:54 Uhr von pulverschmid
 
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Groß frißt Klein - wie immer! Die gierigen Haie werden immer fetter, die kleinen Fische immer weniger und immer magerer. Wen werden die fetten Haie aber wohl fressen, wenn es nichts mehr abzufischen gibt? Die Wirtschaften (natürlich in globalem Maßstab) sind genau auf diesem Wege dahin und merken nicht einmal, wie rasant es abwärts geht. Die Herren hätten sich vielleicht mal rechtzeitig erklären lassen sollen, was "Globalisierung" ist und welche Folgen sie hat.
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20.04.2006 10:25 Uhr von blazebalg
 
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man: sollte sich überlegen das sinkende schiff wie die ratten zu verlassen. jetzt wohl noch nicht, aber beizeiten.

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