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Frankreich: 31-Jähriger erstach sich und seine Frau vor dreijährigem Sohn

Ein Mann aus der Nähe von Paris hat seine Frau und danach sich selbst mit Messerstichen vor seinem Sohn am vergangenen Samstag umgebracht. Die 29-jährige Tote hatte am Körper mehrere Messerstiche, berichtete die Polizei am Mittwoch.

Der 31-jährige Mörder hatte sich nach der Tat an seiner Frau selbst mit Messerstichen tödlich verletzt. Der dreijährige Sohn der beiden musste die ganze Tat mit verfolgen.

Das Kind wurde am Montagmorgen von einer Anwohnerin gefunden, die danach die Polizei verständigte. Der 31-Jährige wurde Anfang des Jahres von einem Gericht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Diese hatte er in diesem Monat abgesessen.


WebReporter: Supi200
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Frankreich, Sohn
Quelle: www.koeln.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2006 15:05 Uhr von Garviel
 
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Völlig durchgeknallt. und "dank" dieser Tat haben wieder ein paar zusätzliche Psychologen etwas zu tun. Möchte ja nicht wissen, was das im Kopf des Kleinen angestellt hat...
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20.04.2006 10:19 Uhr von Hirnfurz
 
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Spekulation: vielleicht ist sie ja in der Zeit, während er im Bau war, mit seinem Bruder/besten Freund oder sonstwem in die Kiste und das war ein Eifersuchtsdrama. Ist aber nur Spekulation.

Trotzdem verwerflich, das vor den Augen der Kinder zu tun, die haben für den Rest des Lebens einen Schaden davon. Wenn man sowas schon machen will, dann gefälligst im Wald oder sonstwo, wo der Kleine nicht dabei ist.
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20.04.2006 10:24 Uhr von Dherian
 
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Ob nun Live und in Farbe oder später durch Erzählungen, der Schaden ist derselbe.

Das Kind wird sich zusätz egal in welchem Fall die Schuld für das Ereignis geben. Vielleicht hat der Mann ja sogar den Namen des Kindes dabei erwähnt, dann ist eine Selbstschuldzuweisung garantiert

Einziger Punkt der noch schlimmer wird ist, daß seine Fantasie sich nichts ausmalen muss, sondern alle Bilder direkt aus dem Gedächtnis geliefert bekommt.

Wobei man sich so eine Szene in er Fantasie meist viel blutiger und schrecklicher vorstellt. Nicht zuletzt durch die fleißige Mitarbeit von Hollywood

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22.04.2006 14:36 Uhr von midhgard
 
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@Dherian: Hast du Ahnung von dieser Materie? Offensichtlich nicht. Denn dann würdest du nicht sowas schreiben. Kinder nehmen in diesem Alter alles was sie lernen und erfahren mehr visuell als sonst was auf. Es IST schlimmer es persönlich miterlebt zu haben! Wenn er nicht dabei gewesen wäre, dann hätte man ihm sicher anschließend nicht gesagt "Hey dein Vater hat deine Mum und danach sich erstochen." Das wäre später gekommen, wenn er älter gewesen wäre und dann hätte er sich natürlich eine recht blutige Tat in Gedanken vorgestellt. Dennoch wäre sie beiweitem nicht so brutal, als wenn er live dabei war.

Insofern kann man diese beiden Möglichkeit nichtmal im Ansatz gegeneinander aufwiegen. Das Kind hat einen furchtbaren Schaden erlitten, der IRREPARABEL ist. Er wird mithilfe von Therapien sicher die Sache verarbeiten können, aber er wird Zeit seines Lebens unter den Folgen leiden. Da beisst die Maus den Faden nicht ab. Denn auch Therapien vermögen nicht die Erinnerung zu tilgen.
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22.04.2006 15:44 Uhr von Dherian
 
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Ob ich Ahnung von der Materie habe? Mit Sicherheit, Ja!

Und zwar aus beiden Perspektiven.

Zum einen hat sich der Vater meines besten Freundes vor meinen Augen selbst getötet. Weil er seiner Frau beweisen wollte, daß er sich umbringt, wenn sie ihn verlässt und dabei ein Messer aus dem Haushalt meiner Mutter, in deren Wohnung das passiert ist, unterschätzt hat.

Und zum anderen sind mir Dinge über meinen Vater eröffnet worden.

Die Dinge über meinen Vater, und das ist auch aus therapeutischer Sicht so gesehen worden, haben mich mehr belastet, weil mein Kopfkino wesentlich besser funktioniert hat.
Und meine Augen genau sehen konnten, das Hollywood relativ wenig mit der Realität zu tun hatten im andern Fall.

Das Ergebnis war dasselbe, beide Personen sind tot.
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22.04.2006 16:12 Uhr von fischhäppchen
 
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der arme kleine dass das auch vor ihm sein musste...

jez hat er keine eltern mehr und gratis eine seelische störung... ganz toll!!
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22.04.2006 17:41 Uhr von Typhoone
 
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@Dherian: ich denke auch nicht, dass es stimmt was du sagst. so etwas live mitzuerleben ist von ganz anderer qualität. Dass du dir den tod deines eigenen vaters so grausam vorgestellt hast bzw. dass du ihn dir so grausam vorstellen konntest, liegt wohl daran dass du gesehen hast wie der vater deines freundes sich umgebracht hat evtl. auf die gleiche weise wie dein vater. Da hat dein gehirn dann wahrscheinlich parallelen gezogen und weil es dein vater war trifft es dich noch härter. (spekulation, müsstest für ne vollständige psychoanalyse mehr erzählen)

Mal ganz ehrlich wenn der junge dass nicht mit angesehen hätte, und sie hätten ihm mit 16 oder so gesagt was passiert ist, dann wäre das für ihn wesentlich weniger schlimm gewesen.

am humansten wäre es jedoch aus meiner sicht gewesen wenn der vater den jungen gleich mit gtötet hätte. So ist sein leben wirklich übelst am arsch......

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