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USA: Sieben Stunden täglich ist ein Pendler ins Büro unterwegs

Morgens kurz vor halb fünf aufzustehen und sich auf den Weg ins Büro vorzubereiten ist an sich nichts Ungewöhnliches. Doch der Cisco-Mitarbeiter Dave Givens hat bis zu seinem Arbeitsplatz eine 300 Kilometer lange Fahrt vor sich.

Ohne sein Wissen meldeten seine Arbeitskollegen Dave zu einem Wettbewerb einer amerikanischen Werkstattkette an. Als Amerikaner mit dem längsten Anfahrtsweg ins Büro gewann er Benzin und Wartungsarbeiten im Wert von 10.000 US-Dollar.

Die durchschnittlich sieben Stunden dauernde Fahrt zur Arbeit und zurück erschien Givens bislang nicht als besonders außergewöhnlich. Wegen der schönen und günstigen Lage seines Wohnortes am Yosemite Nationalpark nimmt er die lange Fahrt gerne in Kauf.


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WebReporter: Shila
Quelle: wcm.krone.at

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2006 17:33 Uhr von Garviel
 
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Was Entfernungen angeht: sind die Amis schon was Besonderes. Da werden bei sonntäglichen Kaffeekränzchen oder Familienbesuche schon mal Wege von 300 Kilometer und mehr einfacher Strecke in Kauf genommen - uns erschiene das zumeist unvorstellbar.
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18.04.2006 18:13 Uhr von Hirnfurz
 
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Der muss: ja ne Menge Spass am Job haben! Meine Güte, mich nervt schon die knappe Stunde, die ich unterwegs bin. Viel verdienen muss er auch, daß es sich lohnt, denn man schenkt ihm ja nicht jeden Monat Benzin, oder?

@ Garviel: Nen Kaffeekränzchen is auch was andres als arbeiten zu gehen. Bin am Freitag auch 700 km gefahren um meine Freundin herzuholen ;-)
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18.04.2006 21:47 Uhr von ManuelDoninger
 
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@hirnfurz: bei denen kostet das benzin aber auch keine 1,30 euro (wie bei uns zur zeit)
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18.04.2006 22:06 Uhr von kuste2
 
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@ManuelDoninger: Dann erkennst du hoffentlich, dass der Sprit immer noch viel zu billig ist.
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18.04.2006 23:28 Uhr von RoOsT
 
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omg: man man man da sieht man wieder wie bekloppt die sind die amis...
logischerweise würde man dann entweder in die nähe seiner arbeit ziehen, oder wenn man wirklich so schön wohnt, sich ne andere arbeit suchen aber das? das demonstriert doch wieder das die amsi keinen wert auf spritsparen legen... naja gibt ja noch ein paar länder mit ölvorkommen, die man überfallen könnte :P
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18.04.2006 23:51 Uhr von blauerfuchs
 
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Mann mann: Das ist die sprichwörtliche Flexibilität, die auch vom deutschen AN verlangt wird. Nur, das sie sich hier außer den Managern keiner leisten kann, bei den Preisen für Sprit. In Amiland folgen den Worten auch Taten, wie Flexibilität muß bezahlbar sein. Und wer immer behauptet Sprit muß teurer werden, ist schlicht nur ........ ( leider ist das Posten dieser Worte nicht mehr erlaubt ).
Schafft Alternativen, die billiger sind wie Sprit und schon ist gut. Ansonsten, ...... halten.
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19.04.2006 09:26 Uhr von stefan84m
 
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das ist nicht flexibel sondern dumm: Ich mein da wird aus ner 40 Stunden woche mal locker ne 75 Stunden Woche... was der typ leisten koennte ohne seinearbeitsstrecke verschweig ich mal
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19.04.2006 10:07 Uhr von Firona
 
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Hirnfurz und andere: Das ist nicht Dummheit sondern Notwendigkeit. Amis haben nicht das soziale Auffangbecken wie wir. Ich kenne dort genug Leute, die wenigstens zwei Stunden zu ihrem Arbeitsplatz fahren und wieder zwei Stunden zurück (warum? weil Amiland groß ist und es nichts in der Nähe gibt). Die sind dann zum Teil noch nicht mal krankenversichert. Keiner von den Leuten, die ich kenne, haben sich übrigens über ihren Arbeitsplatz beschwert. Höchstens darüber, dass sie selbst mit einer Erkrankung arbeiten müssen. Siehe Krankenversicherung, siehe soziales Netz.
Es wäre nicht schlecht, wenn wir ein paar Amis als Motivatoren für einige unserer Arbeitslosen in Deutschland hätten. Ich meine übrigens ausdrücklich nicht die Arbeitslosen, die unbedingt arbeiten möchten, aber keine Arbeit bekommen, sondern die, die unter keinen Umständen mehr arbeiten möchten, da sie vom Staat - und meinen Steuergeldern - auch so gernug bekommen!

Firona
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19.04.2006 10:43 Uhr von torix
 
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@Firona: Und du findest es also gut wenn nach Arbeit und Arbeitsweg vom Tag nichts mehr übrig ist? Weißt du auch warum die keine Krankenversicherung haben? Weil sie es sich nicht leisten können. Da ist unsere Zwangsabgabe ein Segen.
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19.04.2006 10:53 Uhr von rainerZ
 
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2-3 Stunden zur Arbeit ist auch hier nicht selten: Ich kenne auch Personen, die fahren von Schleswig-Holstein nach Lippstadt fast täglich zur Arbeit, oder vom Sauerland nach Köln. Die Sauerländer sind jedenfalls so schlau, immer zu viert im Auto zu fahren (zu Ford nach Köln) da sind die Kosten dann erträglich. Ich würde nach kurzer Zeit lieber in die Nähe der Arbeitstätte ziehen.
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19.04.2006 11:06 Uhr von iLL.k
 
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Der Vater eines Kumpels: fährt jeden Tag 340km nach Bonn.. :-X
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19.04.2006 12:33 Uhr von stefan84m
 
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dann soll er sich eine naehere Wohnung suchen: 2-3 Stunden sind immer noch nicht mal die Haelfte. Dazu kommen noch die Fahrtkosten (auch wenn das Benzin billiger ist, kostenlos ist es auch nicht und auch die Abnutztung bei 200.000 km im Jahr nur fuer die Arbeit) sind enorm. Was macht der Typ denn wenn sein Auto im Arsch ist.
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19.04.2006 12:50 Uhr von Katatonia
 
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@Firona: >>Keiner von den Leuten, die ich kenne, haben sich übrigens über ihren Arbeitsplatz beschwert.<<

Eben, daran sieht man das wir in Deutschland trotz PISA mehrheitlich noch nicht zu seelenlosen, dummen Sklaven mutiert sind und uns obendrein noch um die Gesundheit kümmern im Gegensatz zu den Leuten dort. 30 Tassen Kaffee am Tag! Bei der Menge wäre mein Magen schon verätzt. Ich vertrage so schon kaum Kaffee aufgrund massiver Magenprobleme. Und die Zahl der Magenkranken steigt allein in Deutschland jährlich stetig an, auch besonderrs bei Arbeitslosen.

Wenn du moderne Sklaverei befürwortest, solltest du dir langsam mal Fragen zu deinem Zustand machen. Das ist schon mehr als naiv und Staatsschädigend.

Und die paar arbeitlose Unwillige machen den Kohl auch nicht mehr fett. Aber klar das der Mob wieder nur zu kurz denkt und sich das schwächste Glied zum sparen auserkorrt.
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19.04.2006 15:53 Uhr von Malik2000
 
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Benzin billig bomben: Dies ist schon ein extrem, aber zur Arbeit pendeln ist in den USA noch viel normaler als bei uns. Daher müssen die sich ja das Benzin billig bomben - Um jeden Preis!

Von daher beeindruckt mich die oberflächliche Analyse nicht, wenn die USA in irgend einem Wirtschaftszweig die Nummer 1 ist. Weil ich weiß zu welchem Preis. Und ich habe in den USA auch die andere Seite gesehen.
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19.04.2006 16:04 Uhr von HHAG
 
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alles eine Folge davon wenn Benzin viel zu billig ist - so wie in den USA.

Diese Extrempendelei ist unnötig und umweltschädlicher Wahnsinn, aber Hauptsache, am Yosemite Nationalpark ist es so schön (solange er noh existiert).

Mal gucken, wie lange Mr. Givens sich das noch leisten kann.

Ich persönlich würde ja gerne im schönen Hawaii wohnen und in Hamburg arbeiten, tja, was will man machen, die Flüge sind so teuer.....
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19.04.2006 22:21 Uhr von FleurMia
 
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krass muss morgens 1 1/2h fahren und abens nochmal... aber 7h??? Find ich echt hart... mir reichen schon die drei!
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20.04.2006 07:33 Uhr von Firona
 
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@katatonia: Kaffee, Mob, Sklaverei?

Was hast du eigentlich verstanden,( wenn du schon mal PISA ansprichst)?

Man kann in Texte reinlesen was man will. Deine Interpretation meines Textes ist alledings DEINE Sichtweise, und so habe ich das NICHT gemeint.

Ich verbitte mir deine Interpretationen! Das ist das Niveau der Regenbogenpresse. Die verdreht auch alles.
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20.04.2006 07:46 Uhr von devilgirl
 
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@Firona: ich stimme dir voll und ganz zu, und zu den anderen die hier darueber laestern oder besser gesagt meinen das sie in Deutschland besser dran sind, da kann ich nur sagen: Wenn die Deutschen so weiter machen wie bisher, mit Arbeit, Sozialamt, Krankenversicherung und Rentenversicherung, dann kann man bald ade Deutschland sagen. Ich bin Deutsche und lebe im Amiland und ich muss sagen mir geht es super.
Nicht ums Verrecken wuerde ich jemals wieder in Deutschland arbeiten das habe ich 30 Jahre getan.
Die Deutschen sind doch viel zu faul und beharren auf ihre " 35" Stunden Woche sowie auf 36 Urlaubstage. Von nichts kommt nichts man muss schon etwas dafuer tun und dazu ist sich der Deutsche einfach zu schade. Er sagt sich : die Regierung macht das schon wenn ich keine Arbeit finde. It is sooo easy, but not realistic.
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20.04.2006 08:15 Uhr von George Taylor
 
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@devilgirl: *LOL*

Genau - und aus diesem Grunde ist wohl auch Deutschland (man überlege: das kleine Deutschland gegen das übermächtige Amerika) Exportweltmeister. Liegt wohl daran, daß die deutschen zu faul sind.

Wir (und damit meine ich sogar Amerika) sind nicht faul. Es gibt nur andere Länder, die fleißiger sind als wir (z.B. Japan, China...).

Nenne mir einen Vorteil in Amerika zu arbeiten und ich nenne Dir zwei hier in Deutschland...
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20.04.2006 17:32 Uhr von pulverschmid
 
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@Firona: Nur ein ganz gutgemeinter Hinweis für Dich!
Es ist egal ob jemand "alles verdreht" oder nichts versteht, wie Du z.B.!
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20.04.2006 17:35 Uhr von ciaoextra
 
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Kann: mir aber keiner erzählen, daß wenn der 7 Stunden unterwegs war (und somit schon Müde ist) auf seiner Arbeitsstelle noch Leistung bringen kann. Der braucht seine Arbeitsstunden um sich von der Fahrt aus zu ruhen.
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20.04.2006 17:36 Uhr von megatrend
 
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nichts ausserordentliches: ich weiss von einem Fall, wo mehrere Familienväter vom Rhonetal ins Elsass pendeln. So zwischen 3 und 4 Stunden Arbeitsweg (1 Weg).
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21.04.2006 13:56 Uhr von Katatonia
 
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@Firona @devilgirl: Falsch, die Frage müsste eher heißen, was hast du eigentlich NICHT verstanden.

Ich beharre weiterhin auf mein Gesagtes und ich hab dich schon verstanden... oder wohl besser durchschaut...

Aber gut, wenn du das so nicht gemeint hast, dann frage ich mich allerdings, wieso du es dann so geschrieben hast? Eben, weil du nichts anderes erfahren von deinen "Freunden", weil du entweder zuwenig davon hast oder diese mit Sicherheit nicht das reele amerikanische Leben darstellen können.

Es geht hier um eine Hochstilisierung der USA, wo man sich doch Fragen muss, wer hat hier eigentlich keine Ahnung. Und wenn wir alle wissen, das unser Sozialsystem eines der besten der Welt ist, nur ein trockener Fakt, dann weiß ich auch, dass die Hochstilisierung der USA in dem Punkt nur ein absolutes Dilemma ist.

@devilgirl

Du hast ja nun wirklich den Vogel hier abgeschossen... da sieht man versaute deutsche Mentalität noch mehr versauen kann. Es geht also noch einen Schritt tiefer.

Natürlich kann man bald ade Deutschland sagen. Das aber nicht wegen dem Sozialsystem an sich, sondern aufgrund von Bildungsmangel, Geburtenknappheit und Reformunwilligkeit. Stellen wir dagegen die USA, so können wir wohl noch viel eher einen Crash voraussagen. Die USA, ein auf Pump finanzierter Staat mit wohl dem Höchsten Verschuldungsgrad der Erde. Das nicht nur beim Staat selbst, sondern auch bei der Bevölkerung. Wir haben alle am Börsencrash anfang der 30er gesehen wo das hinführt.
Und die amerikanische Industrie? Ziemlich marode, wie man alleine schon am Beispiel der 3 führenden Autokonzerne sehen kann. In Zukunft wird China deine momentan hochgejubelte neue Heimat überholen. Und auch Indien ist ein heißer Aspirant. Und das Bildungssystem? Noch weiter abgeschlagen als das Deutsche. Wer die US Army in die Schulen läßt, damit sie gesittete Kampfmaschinen für einen glorreichen und "gerechten" Kampf heranbilden können, der hat für mich schon von vornherein versagt. Mal abgesehen davon ist die amerikanische Schulpolitik genauso dezentral wie hier in Deutschland. Jeder braut sein eigenes Bier.
Das einzige Positive ist die große Bevölkerungszunahme aufgrund vieler Einwanderer.

Ansonsten kann ich dir sagen, wir haben hier 30 Tage Urlaub und keine 36 und diese Zahl fällt von Jahr zu Jahr.
Und wenn keine Arbeit da ist, kann man auch nicht arbeiten. Aber diese Logik scheinst du schon drüben völlig verlernt zu haben.
Und von 3€ die Stunde kann hier niemand leben. Ganz einfach. Vielleicht bei dir in den USA drüben, aber nicht hier. Und wenn die Benzinpreise sich bei dir drüben an deutsche Verhältnisse angepasst haben, lachen wir mal alle über dich, wie du dann überleben willst mit deinen völlig überdrehten Vorstellungen.
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30.04.2006 23:58 Uhr von v-n
 
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Und bei uns: kostet der Liter Super momentan 1,369 Euro..

und da pustet jemand täglich mind. 50 Liter in die Umwelt, nur weil er sich keine Wohnung vor Ort nehmen will!

Liebe Politiker, stellt euch vor dessen Haustür und demonstriert dort mal! Von wegen Umweltschutz und co! Da schei*** sich keiner drum! Aber wir müssen kräftig zahlen, weil die Resourcen ja so knapp sind!

Ich musste mir auch eine Wohnung mieten um 300km entfernt zu arbeiten.. und? ist doch kein problem? Am Wochenende fährt man heim zu seiner Familie und gut is.

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