18.04.06 11:48 Uhr
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Rekord: Öl so teuer wie noch nie

Wie nun vermeldet wurde, erreichte am Dienstag der Ölpreis in London einen neuen Rekordstand. So kostete ein Barrel (159 Liter) am Vormittag 72,04 Dollar. Dies lässt sich auf die momentanen Krisenherde in der Welt zurückführen.

Dabei spielt der Konflikt des Iran, des viertgrößten Öllieferanten, mit den USA eine große Rolle. Ebenso sorgen politische Unruhen in Nigeria, dem zweitgrößten Ölproduzenten der Welt, für einen ansteigenden Preis.

Ein Barrel Rohöl kostete am Donnerstag mit 65,02 US-Dollar um satte 1,20 Dollar mehr als am Vortag. Auch hier wurde ein neuer Rekordpreis erreicht.


WebReporter: madpad
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Öl
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2006 11:40 Uhr von madpad
 
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Naja, viel mehr wird sich die Lage wohl kaum erholen. Die Reserven werden knapp; das Ganze ist eher ein Vorgeschmack darauf, was da in ein paar Jahren Realität ist. Erneuerbare Energien sind die Zukunft.
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18.04.2006 12:38 Uhr von katana1702
 
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Ein Grund findet sich immer! Irgendeinen Grund zur Preistreiberei finden die Spekulanten und Konzerne immer. Mal ist es der Streik von 200 norwegischen Öl-Arbeitern, mal ein Hurrikan, dann der Irak, der Iran, Nigeria usw.
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18.04.2006 13:11 Uhr von hiddenangel
 
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santa claus: is mit seinen rentieren bei sixt eingstiegen und treibt damit die ölkosten (wie auch immer) in die höhe......

also, nix weiter, als ne neue preisrunde.........ohne grund und ohne worte
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18.04.2006 13:29 Uhr von asmodai
 
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Autofreie Sonntage?! Ich bin für die Wiedereinführung von autofreien Sonntagen.. so können wir den armen Erdölproduzenten sparen helfen! *g Dann werden sich bestimmt auch die Preise bald wieder in annehmbaren Bahnen bewegen...
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18.04.2006 13:49 Uhr von katana1702
 
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Das wäre ja einfach ;-): Durch die autofreien Sonntage sinkt zwar der Benzinverbrauch, allerdings kommt es dadurch zu Überkapazitäten bei Föderanlagen und Raffinerien. Diese Anlagen müssen aber weiter teuer unterhalten werden, Personal muss weiter bezahlt werden. Um den Einnahmeausfall bei gleichbleibenden Kosten auszugleichen, ist leider eine Erhöhung des Benzinpreises unumgänglich... ;-)
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18.04.2006 13:55 Uhr von asmodai
 
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@katana: Hört sich nach einer Milchmädchenrechnung an. Schließlich hat das mit den autofreien Sonntagen schon mal funktioniert... wenn die dann meinen, sie müssten die Preise daraufhin erst recht erhöhen, legen wir halt noch ein paar autofreie Samstage drauf. Mir soll´s recht sein... es reicht!
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18.04.2006 16:36 Uhr von Zuckagoschal
 
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Und dabei stellt sich wieder die Frage: wer denn für die Kriese z.B. im Iran verantwortlich ist? Wenn man die Soüveränität dieses Landes anerkennen würde, gäbe es sicher keine Kriese. Wer bestimmt, wer Uran anreichern darf und wer nicht? Wenns einer darf, der nicht zur Rechenschaft gezogen wird, dann sollte es jeder dürfen. Das wäre gelebte Demokratie. Die will man ja den Leuten in aller Welt nahebringen, Aber es gibt eben Länder, die mehr dürfen, als andere. Daher auch die Kriesen. Und treffen tun diese uns, und alle anderen auf der Welt. Zahlen sollte die Zeche aber der Verursacher.
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18.04.2006 16:44 Uhr von frietz
 
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solange: es autofahrer gibt, deren auto 10 und mehr liter sprit brauchen oder die, die 150 m zum bäcker mit dem auto fahren, solange ist benzin nicht zu teuer. mir tun nur die leid, die aufgrund ihres berufes einen (langen) anfahrtsweg haben oder die, die aufgrund mieser verkehrsanbindung aufs auto angewiesen sind.
aber vielleicht sollte man beim nächsten autokauf noch mehr auf den verbrauch schauen. cih werd es auf jeden fall tun.
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19.04.2006 08:33 Uhr von katana1702
 
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@asmodai: hast du die ;-) in meinem Beitrag nicht bemerkt?

Sicher ist das eine Milchmädchenrechnung, aber die ist bestimmt nicht so abwegig, als dass sie nicht als Begründung für eine preiserhöhung herhalten kann
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19.04.2006 08:56 Uhr von radar
 
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@madpad: > Naja, viel mehr wird sich die Lage wohl kaum
> erholen. Die Reserven werden knapp

Käse dies sagen uns nur Ölmultis um die Preise hoch zu halten. Die Sache sieht aber ganz anders aus.
Vor kurzen hatte ich mal in einen Wissenschaftsmagazin gelesen das die Erde bisher nur zu 6% oder so nach Erdöl durchsucht wurde und das ein sehr großes Erdölvorkommen in Afrika entdeckt wurde.
Ich denke mal das Du das nicht mehr erleben wirst das das Erdöl aufgebraucht wird.

Aber trotzdem sollte nach einer anderen Möglichkeit geforscht werden, aber Forschungen dauern bekanntlich sehr lange und die Frage ist ob Vater Staat dies dann auch freigibt. Schließlich will er Steuern eintreiben.
Mal angenommen ein Auto könnte mit Wasser fahren, wie will der Staat das anstellen das darauf pro Liter Wasser Steuern anfallen? Du fährst irgendwohin an einen See un machst dir kostenlos den Tank voll.

Autos die mit einen anderen Kraftstoff fahren der nicht mehr von Erdöl abhängig ist wird nicht so schnell kommen. Fahrzeuge mit Brennstoffzelle werden ja auch ständig immer wieder nach hinten geschoben.
Und RME Kraftstoffe wie Biodiesel sollen Mitte des Jahres stärker versteuert werden, somit sind diese dann teurer als die aus Erdöl hergestellt wurden.
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19.04.2006 09:24 Uhr von asparagin
 
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@madpad: Was regst du dich über Steuern auf ?
Man kann auch die KFZ Steuer erhöhen. Oder Vignetten einführen. Das der Staat sich seine Einnahmen holt egal wie ist doch wohl klar. Der einzige Grund warum nicht auf Wasserstoff umgestellt wird, ist die Lobby der Ölindustrie. Konzerne die fördern und rafinerieren müssten auf andere teurere Technologien umsteigen, welche dann in Konkurenz zur privaten Erzeugeranlage auf der grünen Wiese stehen. Mit anderen Worten sie würden ihr Oligopol verlieren. Dass das so ist sieht man ja an den Produzenten von Windkraftwerken und Solarstromanalagen. Da haben findige Privatleute gute Ideen und entwickeln wirksamere Anlagen als so mancher Großkonzern. Aber das ganze wird irgendwann kippen, wenn der Liter Sprit so teuer wird, dass Umrüstungen auf Wasserstoff rentabel werden. Der Spritpreis kann also nicht unermesslich steigen. Irgendwann ist Schluß. Und das Ende für die Verbrennungstechnologie ist nah.
Außerdem kannst du jetzt schon dein Auto auf "Stadtgas" umstellen. Der Umbau eines Benziners kostet 1800€. Dann hast du die teuerste Lösung. Will heißen Gastank da, wo der Ersatzreifen ist und der Benzintank bleibt da wo er ist. Das Auto schaltet automatisch zwischen den Kraftstoffen um. Und jetzt kommts -> der Stadtgaspreis ist noch mindestens 10 Jahre gesetzlich vor Steuererhöhungen geschützt. Ich würde das sofort machen, wenn mein Golf nicht schon 12 Jahre alt wäre. :-( Aber es gibt eben Möglichkeiten, das sind keine Spinnereien mehr. Man muss nischen nutzen. Jeder für sich. In 10 Jahren wenn die Steuern dann für Gas erhöht werden, wird das aber lange nicht so viel Kosten wie Bezin und wer weiß was in 10 Jahren für Antriebstechnologien zur Verfügung stehen.
Meine Eltern sind auch ein gutes Beisspiel: Ölheizung kaputt-> Gasheizung rein -> machen das alle wird Gas teuer -> wird Gas teuer kommen Holzheizungen -> wird Holz teuer kommen schnell wachsende Bambusplantagen auf deutschen Feldern -> usw. usw. usw.

Also immer Kosten/Nutzen abwägen und wie ein Unternehmen auf den Investitionsschutz achten.

Zu lamentieren und darauf zu hoffen, dass die globalen Großblutsauger wie die Ölkonzerne uns was gutes tun kannst du vergessen. Schon gar nicht zu Ostern ;-)
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19.04.2006 11:46 Uhr von frietz
 
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@asparagin: "Und jetzt kommts -> der Stadtgaspreis ist noch mindestens 10 Jahre gesetzlich vor Steuererhöhungen geschützt."

ja, mir klingen da noch ganz andere sachen in den ohren.
"die einheit kostet uns keinen pfennig", "die renten sind sichää".

wer darauf setzt, dass irgendwas, bei dem die politiker noch geld rauspressen können, gesetzlich geschützt sei,der glaubt auch an den weihnachtsmann ;-)
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20.04.2006 01:45 Uhr von eros007
 
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radar: >>> Fahrzeuge mit Brennstoffzelle werden ja auch ständig immer wieder nach hinten geschoben.

Die Wasserstofftechnologie ist schön und gut, nur leider hat sie einen Haken: Wasserstoff ist kein Energieträger wie es Erdöl oder Uran sind, sondern nur ein Energiespeicher. Einfach gesagt: Man steckt Energie in die Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff und bekommt diese Energie schließlich am Motor wieder raus (nicht vollständig, aber immerhin). Die Frage ist: Wie erzeuge ich diese Energie. Nachdem wir heute auch auf diesem Gebiet keine Lösung haben (wie etwa ist Strom preisgünstig in großen Mengen herzustellen), ist das Aufschieben des Wasserstoffautos (nicht nur) ein Ergebnis der Anstrengungen der Öllobby, sondern eben (auch) an den eigenen technischen Unzulänglichkeiten.

Willst du Wasserstoff und damit Elektrizität aus Erdöl/Kohle/Erdgas gewinnen? Wohl kaum, oder?
Aus Kernspaltung in Atomkraftwerken? Dann überzeuge die deutsche Regierung, v.a. SPD, sowie die Grünen auf der Oppositionsbank, dass dies zur Vermeidung von Abhängigkeiten aus dem Ausland nötig ist.
Aus erneuerbaren Energien? Die können doch nicht mal den derzeitigen Strombedarf auch nur annähernd decken.

Wie du siehst, gibt es für Wasserstoffautos einfach noch nicht die Voraussetzungen für die Erzeugung des Energiespeichers Wasserstoff. Lobby hin oder her, dieser Punkt muss bedacht werden. Bis dahin ist die nicht verbrauchte Energie die beste. Und öffentliche Verkehrsmittel - soweit vorhanden - sind dem eigenen Auto vorzuziehen.

>>> Aber trotzdem sollte nach einer anderen Möglichkeit geforscht werden, aber Forschungen dauern bekanntlich sehr lange und die Frage ist ob Vater Staat dies dann auch freigibt. Schließlich will er Steuern eintreiben.
Mal angenommen ein Auto könnte mit Wasser fahren, wie will der Staat das anstellen das darauf pro Liter Wasser Steuern anfallen? Du fährst irgendwohin an einen See un machst dir kostenlos den Tank voll.

Sollte unsere Regierung auch nur einen Hauch von strategischem Gefühl haben (Erdöl kommt großteils aus unsicheren Provinzen; im Allgemeinen macht der Energieträger Öl unser Land abhängig von anderen), dann wird sie solche Forschungen sicher nicht blockieren. Selbst wenn sie von Öllobbies gekaut wäre, müsste sie das machen. Zum Wohl des deutschen Volkes. Wenigstens unsere Politiker sollten schon so viel Patriotismus besitzen, dass für sie das Wohl des Staates vor das eigene geht. Aber das ist nicht so sicher...

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