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Furcht vor Arbeitslosigkeit: Krankenstand so niedrig wie nie

Im letzten Jahr haben sich so wenig Arbeitnehmer krankgemeldet wie noch nie seit Beginn der Zählungen 1976. Der Krankenstand fiel auf 3,5 Prozent, was 12,7 Tagen Fehlzeit entspricht. 2004 lag der Wert bei 3,6 Prozent.

Doch Experten führten das nicht etwa auf die medizinischen Fortschritte zurück, sondern auf die grassierende Furcht vor Entlassung, die die Menschen auch dann noch zur Arbeit gehen lasse, wenn sie eigentlich krank seien.

Die Krankenkasse DAK, die sogar einen Krankenstand von nur 3,1 Prozent herausgefunden hatte, erklärte, es seien gerade ältere und kranke Arbeitnehmer entlassen worden, was die Zahlen erkläre. Allerdings stiegen die psychischen Krankheiten an.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arbeit, Krank, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2006 10:16 Uhr von snickerman
 
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Was ja auch kein Wunder ist: Der zunehmende Druck wird die Menschen irgendwann zerbrechen lassen! Mobbing nimmt immer weiter zu und verschleppte Krankheiten werden sich Bahn brechen- da kommen noch große Folgekosten auf uns zu...
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18.04.2006 10:41 Uhr von Hamachi
 
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surprise, surprise: ja ja das ist der lohn den man zahlen muss um ein "global player" zu sein *lol*...

irsinn pur....

->> "Allerdings stiegen die psychischen Krankheiten an"

noch fragen?

deutschland wird ausgepresst wie ne zitrone..und danach wirft man sie weg...ah sorry, das heisst jetzt ja outsourcing...

my job went to india and all i got was this lousy thread_entry....^^
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18.04.2006 12:07 Uhr von detterbeck
 
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aber: man sollte trotz der ganzen propaganda auch nicht vernachlässigen, dass ein nicht unbeachtlicher teil der früheren krankmeldungen einfach nur blaumacher waren. aber alles in allem stimmts schon. ich geh auch nur noch zum arzt, wenn ich wirklich gar nicht arbeiten kann. liegt aber mehr an praxisgebühr und medikamentenzuzahlung als an angst vor arbeitslosigkeit ;)
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18.04.2006 13:09 Uhr von kaminholzer
 
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endlich!! Endlich geht der Krankenstand wieder auf einen natürlicheren Stand zurück!

Daß psychischen Krankheiten ansteigen ist ja klar, weil die Menschen immer weniger arbeit haben. Langeweile ist imho die Ursache Nr. für das Unglücklichsein.

Die Menschen brauchen wieder eine Aufgabe! Das Experiment mit weinger Arbeitszeit und immer mehr Freizeit ist fehl geschlagen.

Dieser erstreikte "Wohlstand" hat die Gesellschaft nicht glücklicher, sondern psychisch kranker werden lassen!

Genauso wenig wird unser derzeitiger Weg in den Sozialismus den erhofften Segen bringen...
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18.04.2006 13:34 Uhr von Borgir
 
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kann man dem autor: nur zustimmen. die quittung für´s "krank arbeiten gehen" wird noch kommen. und der preis wird richtig hoch sein.
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18.04.2006 13:40 Uhr von indoxo
 
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Enormer Rückgang Welche Schule habt ihr eigentlich so besucht, würde mich mal interessieren...

3,6-3,5 = 0,1 %

0,1% von 1.000.000 = 1000

Man GANZE 1000 Leute haben sich weniger Krank gemeldet. Noch mehr solcher Propaganda News auf Lager?

________________________________________
Vote for Abschaffung von Statistiken
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18.04.2006 13:46 Uhr von indoxo
 
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Um Schlaumeierei vorzubeugen Die 1.000.000 galt nur als Beispiel. Selbst auf die ca. 38 Mio (Lt. Statistischem Bundesamt) Erwerbstätigen gerechnet sind das trotzdem nur 38.000 unterschied, ganz abgesehen davon das die Ergebnisse durch Kündigungen etc. eh ad absurdum geführt werden...
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18.04.2006 14:04 Uhr von hady
 
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@ Detterbeck: Das war auch mein erster Gedanke! Ich kenn einige Leute (teilweise Fabrikarbeiter), die schon daheim geblieben sind, wenn sie nen Pickel auf der Nase hatten oder - was häufiger vorkam - wenn der Suff vom Vorabend nen Kater nach sich zog.
Die sind komischer Weise in den letzten Jahren alle viel widerstandsfähiger geworden.
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18.04.2006 14:32 Uhr von PruegelJoschka
 
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Blödsinn! Wenn man die älteren Mitarbeiter "entsorgt", dann hat man eben weniger Krankmeldungen bei den Jungen.

Auf der anderen Seite, sind dann die Ältern auf Frührente oder ALK2 (^^) und gehen trotzdem zum Arzt. Dieser Rechnet wie gehabt ab. Was sich ändert ist die Tatsache, daß diese "pösen Blaumacher" früher in die KK selbst einbezahlt haben und heute bezahlt der kümmerlicher Rest der Arbeitnehmer für sie.

Aber ich finder es sooo tollll in Deutschland! Man verucht ja hier schon seit Jahren den Tod abzuschaffen. Nach dem Kampf gegen den Pestizide, Verkehr, Genfutter, AKWs und Geschlechtskrankheiten, schafft man bald auch den Tod am Arbeitsplatz ab. Die hier ausbleibenden arbeitsbedingten Erkrankungen sind ja schon der erste hinweiß darauf ...

... daher wäre ich für einen 0. Artikel im GG: "Der Tod eines Menschen ist nicht akzeptabel."
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18.04.2006 14:40 Uhr von hady
 
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@ Joschka: Fast richtig! Ich würde deinen Vorschlag für Art. 0 GG aber leicht abwandeln:

"Der Tod eines Steuerzahlers ist nicht akzeptabel."

So sieht´s aus!
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19.04.2006 08:27 Uhr von lucky strike
 
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nicht nur drohende arbeitslosigkeit: hat dazu beigetragen, dass viele weniger sich auskurieren. sondern auch die praxisgebühr die auch immer teurer wird.
ich persönlich vertrete auch die meinung, egal was man hat man geht auf die arbeit. der chef kann ruhig sehen wie man durch die krankheit zusammenbricht
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19.04.2006 09:47 Uhr von Jeska
 
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Wer kanns sich denn noch leisten? kaum einer!!!
Gibt schon viel zu viele die viel zu wenig verdienen und gerade die sind es dann die am meisten um den Job bangen. Jeder Cent zählt heute da nehmen leider viel zu viele keine Rücksicht auf die eigene Gesundheit. Ich schließ mich dem Autor an, die Folgekosten werden enorm ansteigen...
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19.04.2006 10:00 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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Angst vor Arbeitslosigkeit: Heutzutage haben alle Angst seinen Job zu verlieren. Viele gehen seit jahen nicht mehr zur Vorsoge um nicht krankgeschrieben zu werden. Deshalb werden mehr Medikamente in den Apotheken und im Internet gekauft.
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19.04.2006 14:21 Uhr von BerlinNews
 
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wie schön uns doch der kapitalismus im griff: hat ... inzwischen schleppen sich doch schon leute mit grippe ins büro aus angst vor a-losigkeit. Das hat mit ausuferndem Kapitalismus zu tun, der uns noch gehörig auf die füße fallen wird.
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19.04.2006 22:00 Uhr von FleurMia
 
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naja ich befürchte, dass dann auch viele Menschen zur Arbeit gehen, wenn sie eigentlich krank sind... und da besteht die Gefahr(auch wenns nur ne erkältung oder Grippe ist), dass man andere Menschen auch noch ansteckt..
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23.04.2006 21:50 Uhr von alexolaf
 
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das: sollte man wirklich nicht tun, wenn man wirklich krank ist, arbeiten zu gehen.

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