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"Rosenstolz": Diebe klauten PC-Festplatte mit unveröffentlichten Songs

Dem Pop-Duo "Rosenstolz" wurde eine Computer-Festplatte, auf der sich unveröffentlichte Songs befanden, gestohlen. Bei dem Einbruch in das Tonstudio wurde außerdem auch ein Teil der technischen Ausrüstung geklaut.

Der Einbruch fand während eines Konzertes des Pop-Duos statt. "Rosenstolz"-Sänger Peter Plate sagte dazu: "Der ideelle Verlust ist für uns unermesslich."


WebReporter: THE-PUNISHER
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: PC, Dieb, Song, Festplatte
Quelle: www1.bild.t-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2006 00:01 Uhr von THE-PUNISHER
 
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Bei ebay wird niemand diese Festplatte anbieten, so dumm ist niemand, aber in Tauschbörsen wird man sicher bald was finden dazu. Aber auch dafür gibts Verschlüsselungs-Techniken die zwar nicht unknackbar sind, aber viel Sicherheit bieten, wenn sie nicht jeder entschlüsseln kann.
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18.04.2006 08:26 Uhr von torix
 
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Das passiert halt, wenn man nur noch Retorten Musik von Computer Algorithmen komponieren läßt. Mit Handarbeit und Notenblatt wäre es halb so wild. :D
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18.04.2006 09:10 Uhr von Ali_Mente
 
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Endlich mal eine Raubkopie die man auch so nennen darf! :P
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18.04.2006 09:16 Uhr von Serinas
 
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verschlüsselung ? also da das ganze aus nem tonstudio entwendet wurde gehe ich mal davon aus das man das ganze schon verschlüsselt hat , weil das sind an sich wertvolle daten. sofern die daten nich verschlüsselt waren denke ich wird man spätestens nach dem einbruch mal 1 -2 € in ein derartiges programm investieren , weil es ist schon nen unterschied für nen dieb , wenn er sofort an die daten ran kommt , oder erst nach ca 60 jahren oder mehr. ( wobei man beim verschlüsseln immer auf backups achten sollte (die man ja ggf auch verschlüsseln kann) , weil wenn die platte mal crasht und wiederhergestellt werden muss kann es teilweise dann auch zu negativen überraschungen kommen.
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18.04.2006 10:03 Uhr von killozap
 
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@torix: Du hast keinen Plan, wovon du redest...
Eine Festplatte kann natürlich den Song als Midi-Informationen enthalten, aber die kann eben auch wie ein Tonträger eingesetzt werden. Und das wird in einem Tonstudio wohl genau so eine Platte sein. Wenn kein backup vorhanden ist, dann müssen die das alles nochmal aufnehmen...
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18.04.2006 10:36 Uhr von eigenemeinung
 
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hmmm ich breche ein, baue den PC auseinander und
nehme nur die Platte mit??
Bin ich ziemlich doof oder warum nehme ich
net den ganzen PC?
So doof kann ich aber auch nicht sein, da ich
ja voll die Ahnung von Hardware habe und sogar
eine Platte ausbauen kann.

Also, so richtig kann mich die Blöd hier nicht
überzeugen, klingt eher nach Promotion fürs
neue Album.
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18.04.2006 11:11 Uhr von killozap
 
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@Eigenemeinung: Es ist mitlerweile völlig In, bei EDV-Diebstählen die Rechner vor Ort (meist des Nachts) auseinander zu nehmen. Die Vorteile liegen auf der Hand : Das Gehäuse ist zu sperrig und nix wert, man kann aber mehrere Mainboards/Festplatten etc. bequem in einem Rucksack transportieren. Als sperrige Sachen kommen eigentlich nur TFT-Monis und Laserdrucker in Frage, bei Tintenstrahlern klaut man am besten den Tintenvorrat und lässt die Hardware zurück ...
PS : Ich habe mehrere solche Einbrüche erlebt, teils als Hardware-Lieferant, teils als Betroffener...
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18.04.2006 11:13 Uhr von torix
 
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@killozap: Und was genau spricht jetzt gegen meine These?
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18.04.2006 11:16 Uhr von killozap
 
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@Torix: deine These spricht irgendwie von Computer-Algorythmen, die Musik komponieren etc.. Das hat mit Harddisk-Recording nix zu tun. Ansonsten wäre auf ein Band gemixt worden, das hätte ebenso entwendet werden können.
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18.04.2006 11:18 Uhr von cursty1
 
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@eigenemeinung: hallo...warst du schon einmal in einem Tonstudio? ich denke mal nicht, aber ich hätte schon gedacht, daß du ein gewisses Maß an Vorstellungskraft zutage brächtest, wohl nicht! In einem Tonstudio stehen nicht so ein paar PCs rum die an nehmen kann, da ist eine rießige Wand, und irgendwo dort sind die einzelnen Teile eines PCs eingebaut. Ich denke nicht, daß die Diebe überhaupt was ausgebaut haben, das geht nicht so leicht in einem Tonstudio, mach dich erst mal schlau
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18.04.2006 11:22 Uhr von torix
 
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@killozap: Ach so. Der Rechner speichert es dann also nicht auf der Festplatt. Na gut. Ausgelacht.
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18.04.2006 12:25 Uhr von wounds
 
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Es gibt auch sowas wie externe Festplatten ;): Schön mobil, relativ leicht und: man hat sein Arbeitsmaterial immer dabei, so kann man auch im Tour-Bus einfach dran arbeiten.
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18.04.2006 12:49 Uhr von hiddenangel
 
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tja: die tücken der mordernen technik.

möchte wissen, wer im tonstudio dafür den kopf hinhalten muss. selbst bei wechsel-laufwerken gibts nen schlüssel zum verriegeln, damit die hd nicht so leicht entwendet werden kann.

auch hd-verschlüsselung is kein neues phänomen, proggis gibts sogar umsonst.

aber da hat wohl jemand am falschen ende gespart oder nen riesigen promotion-gag vollbracht.

wir dürfen gespannt sein :)
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18.04.2006 14:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@torix ... und Studio allgemein auch handgemachte klassische Musik wird im Studio auf Festplatten aufgenommen.

Die diversen Projektdateien (ungemischt) werden auf zig Festplatten und weiteren Backups in diversen Geräten und PCs/Macs verstreut sein. Allenfalls muss nochmal frisch gemischt werden.
Dazu müsste man wissen ob die alle Audioinfos auf den PC / Mac aufspielen oder ob sie externe Synthies und Sampler bemühen.
Rosenstolz produziert sicher im Heimstudio, da gehts schon mal schlappig zu - mit Kundenaufnahmen geht man anders um.

Backups bewahrt man aber immer woanders auf.
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18.04.2006 14:48 Uhr von shadow#
 
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Na hoffentlich gibt´s ein Backup Und für die Krypto-Fans: In einem Tonstudio geht es üblicherweise um Durchsatzraten und Kompatibilität, niemand würde da auf die Idee kommen eine Festplatte zu verschlüsseln.
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18.04.2006 15:05 Uhr von a thief
 
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leutz: ist doch scheiße egal ob der jetzt der ganze Pc weg ist oder nur die Festplatte. Vielleicht wars auch ne externe Festplatte wo die Musikdateine drauf waren. Ist doch egal. Fact ist die Musikstücke sind weg. Punkt.

*kopfschüttel*
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18.04.2006 15:10 Uhr von Pinok
 
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wenn sie so gut sind, sollte es auch keine schwierigkeiten bringen die sachen neu aufzunehmen.
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18.04.2006 17:02 Uhr von phoenix21
 
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Zum Thema Sicherheit: Dazu muss ich auch mal was sagen also wenn ich mich recht erinnere hatte noch 1997 ein Grossteil der Tonstudios Amgias aus den 80igern drin. Ich glaube mal nicht das da n normaler Rechner drin ist wobei es ist ein Homestudio da ist die Frage vielleicht doch. Aber davon gehen wir hier mal nicht aus.

Verschlüsselung? Hallo des sind meist Spezialkisten mit Sondercpus für die programmiert mal keiner einfach so ne Verschlüsselung.
1. Ist dafür kein Markt da
2. Die Dinger sind nur für eine Sache gedacht Sampeln und Aufnehmen dafür reicht n Popel 486

Freie Verschlüsselungen - ja wie witzig die hatten direkten Zugang zum Rechner wenn die nicht ganz bescheuert sind haben die den Key gleich mitgenommen.
Und wie schon einer meiner Vorredner gesagt hat da gehts um preformante Festplatten die müssen a bissi mehr schaufeln als jede eurer Kiste. Ich denke mal das dort n normales SCSI-Raid verwendet worden ist. Und desweitern glaube ich kaum das dort ein normales Betriebssystem droben war.
Wozu auch? 2 Dinge muss es können:
a) an meinen Tonspuren basteln zu können
b) aufnehmen

Ich glaube nein ich bin mir sicher das es ein für solche Dinge speziell erfundenes Betriebssystem gibt ... (wo wir wieder beim Punkt Spezialkisten wären)

ym2c

In dem sinne schönen Tag
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18.04.2006 17:47 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@phoenix21 auch wenn die alten Profis in Top-Studios nur auf Macs schwören, die neuen Studios entstehen zu 90 Prozent mit puren Windows-PCs.
Es gibt heute mehr Musiksoftware oder VST-Plugins für Windows als für Mac.
Ordentlich installiert mit guter Hardware laufen die für den Eigenstudiobedarf im Popsektor ganz ordentlich.

Da die meisten Bands heute im Kellerstudio selbt produzieren, werden da ganz pobelige IDE-Festplatten verwendet worden sein.
Verschlüsselung ist nicht möglich, da sonst die Aufzeichnung extrem an Performance verliert.
Aber selbst eine einfache IDE-Platte schafft locker ohne Anstrengung ihre 50 bis 80 Tonspuren trotz 32-Bit Audio-Tiefe (CD: 16Bit).

Aber welcher Depp hat Audiospuren, Projektdaten und Mixdown auf der selben Platte ???
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18.04.2006 20:11 Uhr von my_mystery
 
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@@@ kilozapp: "PS : Ich habe mehrere solche Einbrüche erlebt, teils als Hardware-Lieferant, teils als Betroffener... "

... soso, als "Hardware-Lieferant" ...

... Hehlerei ist doch verboten ...

... böööööser kilo !

(c:
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18.04.2006 23:06 Uhr von killozap
 
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Es gab in meiner alten Heimat: mal einen Hardware-Lieferanten, der hat genau so gearbeitet. Seine Kunden hat er duch instruierte Diebe bestehlen lassen und die Sore als Gebraucht-Ware weitervertickt. Ist natürlich irgendwann aufgeflogen ...

Ich war aber bei einem Hardware-Lieferant, der schnell für neue, lauffähige Systeme sorgen musste und so hat es jede Menge Wochenendarbeit gegeben.

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