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Nachwuchssorgen bei der Bundeswehr

Die Bundeswehr könnte ab 2008 "massive Probleme bei der Nachwuchsgewinnung" haben. Der Bundeswehr-Verband sieht Entspannungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und die demographische Entwicklung, vor allem in Ostdeutschland, als größtes Problem.

Die Bundeswehr wird durch diese Entwicklungen stärker in Konkurrenz mit der Wirtschaft stehen. Nach Ansicht des Verbandes ist zu befürchten, dass die Wirtschaft die besten Leute für sich gewinnen wird und die Bundeswehr zunehmend unattraktiver wird.

Besonders die mangelnde finanzielle Ausstattung der Bundeswehr und die hohe Belastung durch immer neue Auslandseinsätze werden kritisch gesehen.


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WebReporter: SimTemp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Nachwuchs
Quelle: www.nuz.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2006 22:42 Uhr von Moses1982
 
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Tja komischweise kenne ich eine Menge Leute (mich mit eingeschlossen) die nach ihrer GWDl Zeit sich als SAZ verpflichten wollten, nur die lieben Leute vom ZfNG möchten ja lieber Leute die noch nicht beim Bund waren anstatt welche zu nehmen die schonmal da waren und wissen worauf sie sich einlassen. Da muss man sich nicht wundern wenn irgendwann die Leute fehlen
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17.04.2006 23:32 Uhr von mäGGus
 
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Kein Wunder: Das sich keiner mehr da freiwillig verpflichtet. Nach den "Folterskandalen" und dem ganzen rechtspopulären Unsinn den man immer mal wieder von GWDlern hört graut es dem gewöhnlichen Deutschen doch schon vor der Idee in diesen Wald-Lauf-und-Schießsport-Verein einzutreten. In anderen Ländern gibt es gut bezahlte Berufsarmeen die ihren Dienst sehr zuverlässig und vorallem zahlreich antreten. Bei uns haben wir schon das Problem dass es unsere Streitkräfte in dieser Form lt. unserer Verfassung so garnicht geben dürfte. Die Auslandseinsätze sind nur durch Hintertürchen in der EU-Politik realisierbar. Als man mir während dem Abitur erzählte das ich mich (egal was ich machen wollte) für Bildung bei der BW für mind. 12 Jahre zu verpflichten hätte, war diese Möglichkeit für mich ganz ganz schnell gestorben.

Wer will schon für Merkel in den Krieg ziehen... ich erst dann wenn dieses Land wirklich bedroht wird.
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17.04.2006 23:46 Uhr von kawa
 
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@ Bei uns zieht niemand mehr in den Krieg erst wenn er vorbei ist! War die BW bei mir schon ein Schulandheim, wie muss es denn jetzt erst sein? Das einzige was die Jungs dort lernen ist saufen im Manschaftsheim, oder huren in der örtlichen Disse! Aber richtig unverweichlicht Kämpfen bestimmt nicht!

MFG
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17.04.2006 23:50 Uhr von Moses1982
 
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@ mäGGus: Ahhh geil wieder einer der um tausend Ecken etwas gehört hat *applaus* Da du nicht selbst da warst, kannst du nix über die Verhältnisse reden die in der BW herschen. Folter relativ und dermassen übertrieben worden, und rechtsradikale gibt es leider in jeder Gesellschaftsschicht, dazu muss man nicht in die Bundeswehr gehen. Und dein argument mit der Berufsarmee hinkt auch, guck dir z.b. die USA an, die haben Nachwuchssorgen wie sonst was obwohl die eine BA haben. Ich möchte auch lieber erst mir etwas angucken und mich dann auf z.b. 12 Jahre verpflichten ...
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17.04.2006 23:52 Uhr von Götterspötter
 
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grrrr .... ich bin wohl im falschen Film !!!!: Wenn die "Besserung auf dem Arbeitsmarkt" ein Problem sein soll ..... dann sollte Herr Ober-Vorturner Ulrich Kirsch den Chaos-haufen vieleicht einfach "einstampfen" lassen ....

Das glaube ich ja jetzt nicht wirklich ... oder ??
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18.04.2006 01:52 Uhr von MG3
 
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genau: moses1982 kann deinem erstem beitrag nur zustimmen.
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18.04.2006 02:31 Uhr von Der Erleuchter
 
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Schon zu meiner Zeit also vor rund 10 Jahren haben sich die Oberfelds und Sch*einerennbahnen einen Schei*dreck um ihren Job gekümmert - dafür waren ja die Wehrpflichtigen da. Immer schön die Füße auf den Tisch legen (ernsthaft). Wer sich nicht mit solchem Gesindel rumärgern will, die nur einen auf wichtig machen wollen aber nix arbeiten, der braucht sich nicht wundern, dass anständige Leut das net mehr mitmachen wollen. Bevor wieder Mecker kommt - Ausnahmen gibts da bestimmt auch.

Das schlimmste sind aber die ganzen postlobotomischen Spinner v.a. unter den Wehrpflichtigen,die Realität und Fiktion nicht unterscheiden können.
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18.04.2006 03:01 Uhr von Borgir
 
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hahaha: wer will denn schon zu so einem verein. da kann man nur sagen dass die jugend doch nicht so dumm ist wie man glaubt
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18.04.2006 08:07 Uhr von jens3001
 
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@mäGGus: "Bei uns haben wir schon das Problem dass es unsere Streitkräfte in dieser Form lt. unserer Verfassung so garnicht geben dürfte."

Stimmt nicht. Was Deutschland nicht haben darf ist eine Angriffsarmee (z.B. wie die der USA).
Was wir aber haben dürfen und auch haben ist eine reine Defensivarmee. Ein Heer zur Verteidigung ist gestattet und auch nicht ganz verkehrt.
Da wir mitten in Europa liegen und eine eigene Armee nicht mehr wirklich viel Sinn macht finde ich Auslandseinsätze zur reinen Sicherung bzw. Verteidigung von Zivilisten und zivilen Einrichtungen auch sehr gut.

"Als man mir während dem Abitur erzählte das ich mich (egal was ich machen wollte) für Bildung bei der BW für mind. 12 Jahre zu verpflichten hätte, war diese Möglichkeit für mich ganz ganz schnell gestorben."
Dann haben sie dich angelogen. Eine Fortbildung bei der BW (natürlich auf "normalen" Einrichtungen wie IHK, VHS, etc.) sind jederzeit möglich auch ohne das du dich für 12 Jahre verpflichtest.
Das mit 12 Jahren ist nur dann entscheidend wenn du studieren möchtest.
Dann allerdings darfst du nach 8 Jahren komplett Auskleiden (Uniform, Ausrüstung, etc. abgeben) und in einer Uni deiner Wahl kostenlos studieren. Auch die Unterkunft wird dir (in einer Kaserne) bezahlt.
Zusätzlich bekommst du deinen ganz normalen Lohn weiterbezahlt obwohl du nichts mehr aber auch gar nichts mehr für die BW tust.
Und darüber darf sich nun wirklich keiner beschweren.

@moses1982
Ja naja. Zu meiner BW-Zeit haben sie verzweifelt nach Leuten gesucht aber wenn man sich beworben hat wollten sie viele nicht.
Nicht weil diese unqualifiziert gewesen sind oder ähnliches sonden lediglich weil ihnen die Nase nicht passte.
Schon sehr merkwürdige Ansichten dort manchmal.
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18.04.2006 09:47 Uhr von SimTemp
 
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@ jens3001: "Was Deutschland nicht haben darf ist eine Angriffsarmee (z.B. wie die der USA).
Was wir aber haben dürfen und auch haben ist eine reine Defensivarmee."

Wie unterscheiden sich denn diese Armeen? Übt unsere BW keinen Angriff, hat die andere Panzer?


"Da wir mitten in Europa liegen und eine eigene Armee nicht mehr wirklich viel Sinn macht finde ich Auslandseinsätze zur reinen Sicherung bzw. Verteidigung von Zivilisten und zivilen Einrichtungen auch sehr gut."
Und du glaubst das ist der Sinn des Einsatzes in Afghanistan?


"Dann allerdings darfst du nach 8 Jahren komplett Auskleiden (Uniform, Ausrüstung, etc. abgeben) und in einer Uni deiner Wahl kostenlos studieren. Auch die Unterkunft wird dir (in einer Kaserne) bezahlt.
Zusätzlich bekommst du deinen ganz normalen Lohn weiterbezahlt obwohl du nichts mehr aber auch gar nichts mehr für die BW tust."

Wo steht das geschrieben? Ich vermute deine Bundeswehrzeit liegt schon länger zurück oder du wurdest belogen.
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18.04.2006 09:58 Uhr von mariowied
 
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@jens3001: Das mit an der Ziviluni studieren ist nicht drin, da die ihre eigenen in München und Hamburg haben. Ein Hauptproblem bei der ganzen Sache ist, bevor du eine Uni beim Bund zu sehen kriegst, zieht soviel Zeit ins Land, da hast du draußen schon das Grundstudium durch. Und das Trimester Prinzip muss einem dann auch erst liegen. Wenn ich daran denke, was die Herren Offiziere aus meiner Wehrdienstzeit jetzt nach ihrem Ausscheiden so alles machen, dann ist eine Karriere außerhalb deutlich effektiver, da von den 12 Jahren Mindestverpflichtungszeit die Hälfte verschwendete Zeit sind!

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