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CDU-Mittelstandsvertreter erhebt schwere Vorwürfe gegen Manager

Josef Schlarmann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung (MIT) von CDU/CSU, wirft in einem Interview den Vorständen der Großkonzerne vor, sie seien moderne Spesenritter, und distanzierte sich von deren Verhalten der Gewinnmaximierung.

Sie würden ohne jedes eigene persönliche Risiko vorgehen und könnten auch bei Misserfolgen mit großzügigen Abfindungen rechnen, ließen aber die Allgemeinheit für die Kosten aufkommen.

Manager wie Josef Ackermann von der Deutschen Bank, die trotz hoher Gewinne Tausende von Arbeitnehmern entließen, würden das Bild des Unternehmers prägen, aber der Mittelstand würde viel mehr auf langfristiges Vertrauen setzen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Manager, Vorwurf, Mittel, Mittelstand
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2006 13:30 Uhr von snickerman
 
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Gerade der Mittelstand sollte ja eigentlich von den ganzen Steuergeschenken der letzten Regierung profitieren, stattdessen raffen die Großkonzerne immer mehr Geld und Macht an sich!
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17.04.2006 13:49 Uhr von opppa
 
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Interessenvertreter: Der gesamte Mittelstand lebt doch nur von der Gewinnmaximierung.
Der Mittelstand prangert die Manager doch nur an, weil er selbst nicht in so großem Maßstab absahnen kann.
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17.04.2006 13:52 Uhr von rainerZ
 
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Da hat er absolut recht! Das ist genau das, was viele aufregt. Wer etwas leistet für eine Firma, der soll auch viel verdienen. Wer als Manager trotz miserabler Zahlen auch noch eine hohe Abfindung bekommt, der müsste diese abgezogen bekommen. Das wäre nur gerecht. Beispiele wie Herr Sommer (Telekom), Herr Esser (Mannesmann), Herr Schremp (Mercedes) und Herr Deuss (Karstadt) gibt es reichlich. Normales Basisgehalt und je höher die Position, desto höher die Erfolgszulagen. Das wär´s doch.
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17.04.2006 13:53 Uhr von Deniz1008
 
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Was ist mit den Verfehlungen der CDU-Politiker? Ex-Kanzler Kohl hatte 16 Jahre Zeit gehabt zum Bsp. den Haushalt und Sozialsystem zu Sanieren.... das Ergebnis ist ja mittlerweile bekannt.

lol*

Deniz1008





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17.04.2006 15:03 Uhr von Der Erleuchter
 
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Das kritisiere ich schon lange. Früher hatten Manager noch langfristig orientierte Pläne für ihre Unternehmen, weil sie nicht nur für ein paar Jahre als Projektmanager "vorbeikamen" und wieder gingen. Mangels Identifikation mit dem Unternehmen liegt den Managern auch nichts an jedem einzelnen Arbeitnehmer sondern höchstens an der Gesamtzahl der rentablen Arbeitsplätze. Es müsst wieder so sein, dass jemand aus dem Unternehmen heraus - also nicht unbedingt ein BWLer, lieber eine gute wirtschaftliche Ausbildung und ein technisches Studium - der seit Jahrzehntem dem Wohl des Unternehmens dient, die Verantwortung dafür übernimmt.

@Deniz: Hier gehts nicht um öffentliche Gelder und berechtigte Kritik ist ihm wohl nicht abzusprechen. Was hat das überhaupt mit Kohl zu tun? Willst du jeden aus jedweder Partei auf ihren Chef reduzieren, dann tust du mir leid.

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