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Bremen: Totenmaske der 1831 geköpften Gesche Gottfried ist im Museum zu sehen

Gesche Gottfried wurde vor 175 Jahren hingerichtet, als ihr 30 Mordversuche nachgewiesen wurden. 15 der Opfer starben, darunter waren auch ihre Eltern, Ehemänner und Kinder. Sie wurden mit "Mäusebutter", einer Mixtur aus Fett und Arsen, vergiftet.

Die Motivation zu den in 14 Jahren verübten Greueltaten war und ist umstritten. Sie selbst sprach von einem Drang, der auch für sie nicht erklärbar war. Andere suchten in "Geldschwierigkeiten" oder "Wolllust" die Ursache dafür.

Als das Urteil vollstreckt war, zeigte man ihren Kopf der Öffentlichkeit. Den Erlös der makaberen Ausstellung bekam ein Waisenhaus. Der Kopf ist seit 1913 verschollen. Die Totenmaske der wohl berühmtesten Bremerin kann man im Focke-Museum anschauen.


WebReporter: thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Museum, Bremen
Quelle: bildung.focus.msn.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2006 13:19 Uhr von thothema
 
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Es soll die berühmteste Bremerin sein. Eine zweifelhafte Ehre, denke ich. Und die Spekulationen um ihren Tötungstrieb werden wohl weitergehen. Witzig finde ich, dass sie zu Lebzeiten sehr bedauert wurde, weil ihre "Liebsten" nur so dahinstarben...kein Wunder.
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17.04.2006 14:46 Uhr von HenriP
 
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kleine Bitte: Es wäre praktisch für den Leser, wenn bei den Jahreszahlen dabei steht, dass es Jahreszahlen sind. Ich dachte erst, es seinen 1831 geköpfte Gesches gewesen. Weiß ich ja nicht, dass das ein Name ist!
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17.04.2006 15:26 Uhr von Reizhirn
 
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ich finde das museum könnte ja, solange die totenmaske dort ausgestellt wird, es im sinne der geschichte tun.
das heißt ein teil der einnahmen, oder dort eben einen spendentopf aufstellen, und dies dann einem kinderdorf oder so zu gute kommen lassen.

nur mal so als anregung ;-)
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18.04.2006 00:49 Uhr von -xcx-
 
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werde es mir. ..: das nächste ma ansehen .. wens interessiert: http://de.wikipedia.org/...
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21.04.2006 00:10 Uhr von FleurMia
 
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krass dass sie zu Lebzeiten noch bedauert wurde.. aber naja.. da gabs eben noch nicht die heutigen Möglichkeiten der Obduktion(so wie heute) und dem genetischen Fingerandruck... aber hier zeigt mal wieder dass wir die flaschen "Helden" haben... die berühmteste Bremerin sollte eigentlich eine sein, die sich um Kinder des Waisenhauses gekümmert hat, immer ein Ohr für die Mitmenschen hatte und für Bedürftige immer ein offenes Haus hatte...!
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21.04.2006 00:27 Uhr von Cenor_de
 
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Tja um als Bremer berühmt zu werden: muss man sich wirklich was einfallen lassen. Orange mit grün zu mischen reicht da bei weitem nicht.
Die berühmtesten Bremer, sind ja jene, die niemals in Bremen ankamen, weil sie beschlossen in einem Räubernest liesse es sich angenehmer wohnen.

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