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Schweiz: Verkehrsminister regt Zwangsverschrottung von Autos notorischer Raser an

Der Schweizer Verkehrsminister Moritz Leuenberger hat drastische Maßnahmen gegen Raser vorgeschlagen. Temposünder, die in Ortschaften mit Tempo 130 ertappt werden, sollten ihr Auto abgeben und bei der Verschrottung zuschauen müssen.

Darüber hinaus hat Leuenberger die Autobranche dazu aufgefordert, ihre Werbestrategie zu überdenken. Durch Idealisierung hoher PS-Zahlen sowie hoher Geschwindigkeiten würde sie ihrer Mitverantwortung nicht gerecht werden.

Eine PS-Beschränkung für Führerschein-Neulinge hat Leuenberger allerdings als wenig sinnvoll bezeichnet, da das Tempo solcher Auto durchaus ausreichen würde für das Bauen eines geschwindigkeitsbedingten Unfalls.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, Schweiz, Verkehr, Zwang, Raser
Quelle: www.blick.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2006 16:05 Uhr von stellung69
 
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Das eigene Auto in der Schrottpresse zu sehen, muss ja wohl eine Albtraum sein; wenn es hilft, könnte man solche Maßnahmen trotzdem auch mal in Deutschland einführen.
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16.04.2006 16:26 Uhr von no_trespassing
 
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Leuenberger is´n Weichei: Wer hat denn was gegen hohe PS-Zahlen? Noch dazu als Mann? Der Typ ist wahrscheinlich noch nie in ´nem Ferrari oder Mercedes SLR gesessen und hat die Babys mal bis ans Limit getrieben *g*.
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16.04.2006 16:49 Uhr von eminem0579
 
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das mit dem verschrotten: finde ich ok, wer mit über 130 km/h durch die ortschaft rasst. bin dafür.
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16.04.2006 17:58 Uhr von Schwertträger
 
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Nicht dafür, weil´s, wenn man´s konsequent durchzieht, auch mal wertvolle Oldtimer erwischen kann. Wegnehmen und verkaufen reicht doch auch.

Es gibt doch bestimmt auch in der Schweiz Gesetzte, die es erlauben, jemanden, der mit 130 km/h tagsüber durch eine Ortschaft fährt, einzuknasten. Soll man das doch anwenden.

Da wird wieder mal versucht, eine angebliche Abschreckung zusammenzubasteln, um zu verschleiern, dass für die Durchsetzung schon vorhandener und eigentlich ausreichender Gesetze zu wenig Polizisten vorhanden sind.
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16.04.2006 18:43 Uhr von hady
 
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Klar und wenn einer seine Stromrechnung nicht rechtzeitig bezahlt, kommt der große Bagger mit der Abrissbirne, oder was?
Ich glaub der Schweizer spinnt!
Mein persönliches Eigentum lass ich mir nicht wegnehmen! Allerdings fahre ich auch ohne so eine Regelung nicht mit 130 km/h durch ne Ortschaft...
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16.04.2006 20:00 Uhr von Tom News
 
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Hehe, toller Einfall, auf jeden Fall eine gute Lachnummer. Dieser Herr, sollte er es denn ernstgemeint haben, leidet unter großem Realitätsverlust, mann oh mann
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16.04.2006 20:14 Uhr von questchen999
 
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hmm: ich fahre zwar kein auto... aber ich finde die massnahme gut... jemand der rast gehört nicht auf die strasse.... man kann auch auf rennstrecken seine ps testen...

auf jedenfall für alle die dagegen sind: stellt euch vor das euer kind auf nem fussgängerstreifen ist und da kommt einer mit 130, trifft das kind und das kind kommt um oder hat ne schwere behinderung.... also so was könnte man genau mit solchen massnahmen verhindern.

gute idee.
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16.04.2006 21:29 Uhr von KaNuddel
 
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also wer mit 130 Also wer mit 130 durch eine ortschaft rast, dem ist definitiv egal was vors autop kommt. derjenige hat null chance irgendwem oder irgendwas auszuweichen. und dem gehört um ersten auf keinen fall so schnell wieder n führerschein in die hand. ok, verschrottung ist hart, aber das auto könnte ja konfisziert und versteigert werden, und von dem geld sollte der nix zu sehen bekommen! und wenn sich der dann mal wieder ein auto leisten kann, wird der sich 10mal überlegen ob der nochmal so schnell fährt innerhalb einer ortschaft ;)
ps: ich rase auch gerne.. aber mehr als 80 in ner ortschaft hat wirklich nichts mehr mit verantwortung zu tun.. auch nicht bei gerader straße ..
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16.04.2006 23:57 Uhr von Troll-Collect
 
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gute Maßnahme: nfc
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17.04.2006 11:44 Uhr von kersti
 
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Mittelalter: Die Regierungen werden mit ihren Gesetzen immer undemokratischer und diktaturähnlicher. Wie kann sich jemand wie dieser Blindfisch dermaßene drastische mittelalterähnliche Strafen ausdenken. Demnächst stehen wir alle wieder am Pranger.
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17.04.2006 13:44 Uhr von mistermuenchhausen
 
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Wo ist die Logik bzgl. den Neulingen?! Präventiv ist es doch besser eine PS-Begrenzung umzusetzen. Wer fährt eher 130 innerorts? Der Typ mit nem 60 PS Kadett oder der Typ mit nem alten M3?! (Beispiele, keine Verallgemeinerung!)

Was ist das für ne Begründung, daß beide Autos auch 130 km/h schaffen?!

Was die Gefährdung mit 130 innerorts anbelangt, Führerschein weg, MPU, Freiheitsstrafe, einkommensbezogene Geldstrafe, soziale Stunden in der Unfallklinik, etc. mir fallen da genügend sinnvollere Strafen ein, als eine Zwangsverschrottung des armen Autos.
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17.04.2006 15:27 Uhr von Colaholiker
 
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Also echt nee das Auto kann doch nix dafür, daß es einem Deppen gehört. Alleine aus ökologischen Gründen halte ich das für ausgemachten Humbug, da werden Resourcen verschwendet, ohne Ende. Ein Auto, was technisch vollkommen intakt ist, wird verschrottet, nur weil der Besitzer Scheiße gebaut hat? Kanns doch nicht sein...

Entsprechend drastische Strafen gegen den Fahrer (Empfindliche Geldstrafen, Fahrverbote, etc..) hingegen befürworte ich durchaus.

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