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Medikamententest: Testperson verliert Teile seiner Finger

Der Medikamententest in Großbritannien, bei dem von der Firma TeGenero AG die Substanz TGN1412 getestet wurde, wird für einen der Tester dauerhafte Folgen haben.

Der Mann sagte: "Mir wurde gesagt, es sei wie bei Erfrierungen, meine Finger würden einfach abfallen.". Der vorher gesunde Mann wird Teile seiner Finger und auch Zehen verlieren, deshalb muss er noch ein halbes Jahr im Krankenhaus bleiben.

Die Testpersonen für diesen Medikamententest kassierten 2.900 Euro. Auch bei den anderen Testern gab es Nebenwirkungen wie beispielsweise Herz-, Nieren- und Leberversagen.


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WebReporter: THE-PUNISHER
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Finger
Quelle: www.20min.ch

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2006 14:54 Uhr von THE-PUNISHER
 
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Das ist sehr traurig, besonders das Bild in der Quelle. Aber wenn man für einen Test knapp 3000 Euro erhält sollte man sich genau überlegen, was man da macht. Auch wenn es scheiße ist, wenn die Unternehmen mit Geld, Leute anlocken und das ausnutzen.
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16.04.2006 16:44 Uhr von aumirake
 
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Zitat, Der Mann sagte: "Mir wurde gesagt, es sei wie bei Erfrierungen, meine Finger würden einfach abfallen." Also hat er es gewusst ? wieso macht er es dann??? oder hab ich da nur einfach was falsch verstanden?
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16.04.2006 16:49 Uhr von skarox
 
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mhhh: bezieht sich wahrscheinlich auf eine Aussage irgendeines Arztes, der eine Untersuchung durchgeführt hat. Denk ich mal :>
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16.04.2006 16:56 Uhr von THE-PUNISHER
 
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natürlich: das wurde ihm natürlich gesagt, nachdem er es geschluckt hat und die folgen abzusehen waren, sonst hätte er es wohl kaum gemacht.....
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16.04.2006 18:05 Uhr von Arne 67
 
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Zwar traurig, aber pech für die Betroffenen. Die Tester mußten ein 16-Seitiges Pampfleth unterschreiben...

Und erhalten für die einnahme von einem Präperat eine Summe von knappen 3.ooo,- €uro, da kann sich doch jeder selber denken das es da Risiken gibt.

Ein Flugzeugtester muß auch jedesmal davon ausgehen, das er bei seinem Test nicht überlebt.

Nur dann, wenn man den Ärzten beweisen kann, das Sie vor der Gabe wußten, das Ihr Präparat giftig war sollte man den Ärzten an den Karren fahren, ansonsten sehe ich da kein allzugroßes Interesse an dieser Meldung.
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16.04.2006 18:09 Uhr von Andmay
 
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sehr schön: für 2.900 Euro seine gesundheit so zu riskieren ist echt krank!
Dann nehmen die auch wieder so leute die das Geld echt nötig haben...
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16.04.2006 19:07 Uhr von wapwap
 
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das war ja nicht sein erster Job: als Medikamentenschlucker und schlecht hat er nicht verdient. Eignes Risiko ist es gewesen, und ohne Finger geht es doch als Medikamententester auch noch weiter.
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16.04.2006 19:51 Uhr von Dukath
 
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Ich weiß nicht: Mir tun die Probanden und dessen Angehörige schon leid.
Selber schuld würd ich nicht sagen. Sicher: Das man ein Risiko bei so etwas eingeht ist schon klar. Aber wenn ein zum Beispiel einFeuerwehrmann bei einem Einsatz verletzt werden würde, so würde ich nicht mit den Finger auf ihn zeigen und sagen:Selber schuld! Hättst du vorher wissen müssen das sowas passieren kann.
Wir sollten lieber froh sein, dass es Menschen gibt die für unsere Medikamente das Versuchskaninchen spielen, egal aus welchem Grund sie es tun.
Und das mehrere Medikamente bei gleichzeitiger Einnahme teils heftige Nebenwirkungen erzeugen können sollte eigentlich jeder wissen. Erst recht ein Arzt! Da wundert mich die Aussage einer Sprecherin des verantwortlichen Unternehmens: "Leider ist man erst hinterher immer schlauer" (siehe: http://www.netzeitung.de/... )
Für mich ist das auch ein wenig Ärztepfusch.
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16.04.2006 20:31 Uhr von Thejack86
 
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wo anders hab ichs gesagt das es auch menschen versuche gibt mit medikamenten die tötlich sin ...
aber mir wurde ja nich geglaubt ,,,

herz leber und nieren versagen ... 2300 euro kassiert .. das dürfte grad mal für nen sarg reichen ... aber mehr auch nicht ,,,
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16.04.2006 22:25 Uhr von Kane666999
 
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Krank!!!!! was die ihren "Testern" antun sollte bei solchen mitteln nicht erstmal Tierversuche gemacht werden also Mäuse ,Ratten oder so,
dann sieht man doch was passieren könnte oder nicht?
Für die Tierschützer...lieber ne Maus wie ein Mensch denn für was das Mittel sein soll steht da nicht und es könnte ja mal uns selbst helfen
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17.04.2006 00:57 Uhr von 14themoney
 
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@wapwap: LOL, das nenne ich richtig bösen, zynischen, schwarzen humor. :)
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17.04.2006 05:33 Uhr von blablubb1
 
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hmm: Boah.. also, ich hab ja mal selbst darüber nachgedacht an solchen Tests teilzunehmen um etwas Geld zu machen, aber wenn ich das so lese, was da in letzter Zeit abgeht.. ne, lieber nicht..
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17.04.2006 10:05 Uhr von Maglion
 
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@Kane666999 wohl noch nichts mitbekommen das Thema ist hier doch schon x-mal durchgekaut worden und auch in anderen Medien kammen sehr ausführliche Berichte zu diesem Vorfall.

Aber da Du ja davon noch nichts mitbekommen hast hier noch mal die Fakten:

1. Natürlich wurde dieses Medikament an Tieren getestet und es gab keinen Grund dafür, nicht in die nächste Teststufe, also dem Test am Menschen, zu gehen.

2. Solche Tests sind grundsätzlich nötig und werden bei allen Medikamenten gemacht oder möchtest Du ein Medikament, das noch nie am Menchen getestet wurde, nehmen ?

3. Dieser Vorfall, war ein tragischer Unfall, aber um genau solche Vorfälle bei vielen Menschen aus zu schließen, wird es ja vor der Zulassung an einer kleinen Gruppe Menschen getestet.

4. Dieser "Menschenversuch" war einer der ersten Stufe, was natürlich auch der gefährlichste Test ist, was die Tester ja auch wussten. Bevor ein Medikament zugelassen wird, werden noch viel mehr versuche an Menschen gemacht - z.B. Kliniktests.

5. Man hat bei diesem Test nur einen Fehler gemacht, dass man das Medikament den allen Testern gleichzeitig gegeben hat, anstatt in gewissen Zeitabständen nacheinander.
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17.04.2006 12:34 Uhr von Borgir
 
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also: die leute werden vorher über risiken aufgeklärt. ausserdem kann sowas eben passieren wenn man zytostatika einnimmt. sowas wird immer wieder passieren. preis der forschung. aber die leute melden sich wenigstens freiwillig.
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17.04.2006 13:13 Uhr von KillA SharK
 
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die tester: machen die Tests aus eigenem willen.

in sofern ist die Duskussion "wie können die bösen Pharma Leute denen das antun" völlig sinnlos
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17.04.2006 13:23 Uhr von realGeorgey
 
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Leukämie: Hat jemand eigentlich mal die Quelle von den News gelesen? Denn ich seh das so, dieses Medikament wie dort steht sollte auch gegen Leukämie helfen, wahrscheinlich waren sowieso alle Probanten an Leukämie erkrankt und sahen noch eine Hoffnung in diesem Mittel. Der Hersteller hat zwar eingeräumt das er gewußt hat das bei Affen die Lymphknoten angeschwollen waren, was er aber noch gewußt hat oder auch nicht ist unklar. Fakt ist, das die Ärzte erst nach der Einnahme und die Folgen daraus gesehn haben welche Auswirkungen das Medikament hat und dann erst diagnostiziert haben das diese Körperteile wie bei Erfrierungen abfallen werden. Ob der Hersteller das vorher gewußt hat wäre dann zu klären und wenn ja hat er die Probanten informiert? Erst wenn die erst frage mit JA beantwortet wurde und die 2.te mit Nein ist dem Hersteller was anzulasten.
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17.04.2006 13:45 Uhr von Deniz1008
 
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Wenn jemand vorher schon bei anderen Tests mitgemacht hat, dann bleiben über längeren zeitraum hinweg irgendwelche wirkstoff noch übrig, so das sie bei einem neuen test mit den neuen medikamenten reagieren...möglicherweise... lol*

der soll froh sein das pimmel nicht abfällt....!


mfg

Deniz1008
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17.04.2006 17:00 Uhr von sukulumu88
 
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@all: seit froh das es solche leute gibt. überlegt mal die pharmaindustrie würde uns endverbraucher als beta tester für neue substanzen benutzen :)
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17.04.2006 20:14 Uhr von Jeska
 
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Normal: das ist eben pech, es ist nich das erste mal das firmen probanden zu testzwecken sucht. würden sie die folgen kennen bei jedem experiment wär es sinnlos es durchzuführen. da die versuche freiwillig sind und es dazu verträge gibt hat der gute eben pech bgehabt.
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17.04.2006 20:36 Uhr von GuaranaJones
 
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@realgeorgey: Erst denken, dann posten.

Die Probanden waren ALLE kerngesund.
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17.04.2006 21:17 Uhr von ciaoextra
 
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die: Probanden kriegen nicht nur eine finanzielle Aufwendung für den Test, sondern werden gleichzeitig sehr hoch versichert, sollte etwas (wie hier) daneben gehen. Das ist gesetzlich geregelt. Trotzdem eine sehr traurige Sache.
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17.04.2006 21:34 Uhr von megatrend
 
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@ Borgir: theoretisch ja. Aber da wird sicher auch beschwichtigt. Wer würde schon an einem Test mitmachen, wenn ihm in Aussicht gestellt wird, dass er Finger und Zehen verlieren kann?
=> in Indien oder so gibt es Leute, die sich für Geld eine Niere rausoperieren lassem (für Transplantation), aber so krass ist es in Westeuropa doch nicht...
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18.04.2006 11:52 Uhr von Garviel
 
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@realgeorgey: Erstaunlich, wie wenig du bisher von der Geschichte mitbekomen zu haben scheinst. Die Tester waren lt. Selbstauskunft kerngesund, jedenfalls nicht an einer der Krankheiten erkrankt, die mit dem Medikament behandelt werden soll(t)en. Die Teilnahme an der Studie mit ausgebrochener Krankheit kommt erst in einem späteren Stadium der klinischen Tests.

Was ich im Übrigen sehr verdächtig finde, ist das sich-Winden der Hersteller bzgl. der Auffälligkeiten im Tierversuch. Natürlich war DIESE heftige Reaktion der Probanden allein aus der Lymphknotenschwellung bei Affen nicht vorhersagbar, aber die SChwellung als solche vorher völlig unter den Tisch zu kehren, ist... naja, nicht ganz koscher.
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19.04.2006 11:13 Uhr von DonPsiko
 
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Vielleicht handelt es sich ja um eine neue Behandlungsform der Kleptomanie?!
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26.04.2006 22:25 Uhr von alexolaf
 
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jeder: Medi- Tester weiß auf was er sich einläßt, dafür gibt es ja auch die Kohle...

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