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Krankenkassen verdienen weniger an der Praxisgebühr

Roland Stahl, Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, hat gegenüber der "Berliner Zeitung" geäußert, dass die Einnahmen der Krankenkassen aus den Praxisgebühren im letzten Jahr auf 1,6 Milliarden Euro zurückgegangen sind.

Im Vorjahr hatten die Krankenkassen noch Einnahmen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro zu verbuchen. Die Patienten würden versuchen zu sparen und die Kassen stellen häufiger Befreiungen aus.

Als wichtigstes Instrument, um Kosten zu vermeiden, wurde die Praxisgebühr 2004 eingeführt. Die Behandlungen verzeichneten dann einen Rückgang von zehn Prozent. Im letzten Jahr hat die Zahl der Behandlungen zum Vorjahr stagniert, so Stahl.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krank, Krankenkasse, Praxis, Praxisgebühr
Quelle: www.gmx.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.04.2006 14:09 Uhr von dezember2005
 
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An der Gesundheit gespart ! Die Arztbesuche sind rückgängig da den Leuten das Geld in der Tasche nicht mehr so locker liegt.

Ob das auf Dauer so gut ist, sei dahingestellt, da akute Krankheiten, die nicht rechtzeitig oder nicht behandelt werden, chronisch werden können und dies letztlich die Kassen noch mehr belastet.

Werden z.B. Allergien oder Heuschnupfen nicht behandelt, können diese sich früher oder später zu einem Asthma ausweiten.
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15.04.2006 17:35 Uhr von my_mystery
 
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... die armen KRANKEN Kassen tun mir so leid ...

... ganze 100 Millionen weniger ...

... nur noch 1,6 Milliarden ...

... wo kann ich spenden ?

*ultrasarcasm-mode-off*

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15.04.2006 21:08 Uhr von pulverschmid
 
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Krankenkassen etwa kassenkrank? Wir dachten eigentlich immer, daß die Krankenkassen in vorderster Linie für die Gesundheit der Bevölkerung da sind. Jetzt stellt sich aber heraus, daß sie ja vielmehr mit dem Geldzählen und dem Aufrechnen ihrer Betrugsaktionen beschäftigt sind.
Dabei ist die Rechnung ganz ganz einfach:
Die unglaubliche Anzahl der Krankenkassen radikal reduzieren, weil sich dann nicht mehr so viele Vorstände fettfressen und die Kassenleistungen kahlfressen können.
Der Pharmaindustrie nicht mehr ihre unglaublichen Preisritte durchgehen lassen zum Nutzen unseres armen geschundenen Volkes!
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15.04.2006 22:14 Uhr von shorty0
 
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Verdoppeln? Da ja wahrscheinlich nächstes Jahr eine Praxisgebühr von 20 € anfallen soll,würden die armen Kassen ja noch weniger in der Kasse haben.
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16.04.2006 11:02 Uhr von Heinz123
 
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@pulverschmid: Ihr Beitrag zur Raffgier der "Vorstände der Krankenkassen“ ist einfach nur klasse. Pflichte diesem 150%zig bei. Wir müssen endlich eine Strategie des Widerstandes gegen alle Absahner in diesem Lande entwickeln. Erst dann macht vielleicht das deutsche Volk auch wieder mit eine neue Zukunft zu gestalten.
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16.04.2006 17:26 Uhr von strumpf61
 
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die verarmten Krankenkassen sindsozubedauern. wer soll das noch klauben?,dei bürger werden nur noch zu kasse gebeten!!!

M.F.G
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16.04.2006 23:13 Uhr von CHR.BEST
 
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Logische Entwicklung: Genau wie bei der Tabaksteuer. Je höher sie ist umso weniger wird geraucht bzw. umso mehr nach Alternativen gesucht.
Es ist doch klar daß z. B. jemand mit einer kleinen Rente nicht auf die Dauer jedesmal 10 Euro für den Arztbesuch zahlen kann. Vielleicht sollte die Politik endlich mal von den Besserverdienenden ein höheres Solidaropfer verlangen. Oder verantwortungsvoller mit dem Steuergeldern umgehen. Oder noch besser: beides.
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17.04.2006 20:30 Uhr von Jeska
 
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kein wunder: die simulanten überlegen sich 2 mal bevor sie zum arzt gehen, dumm nur für die leute die es sich nich leisten können dauernd 10 euro zu berappen und krank daheim sitzen

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