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IG Metall: Tariflaufzeitabsenkung auf neun Monate vorgeschlagen

Für Entspannung bei den festgefahrenen Tarifverhandlungen soll jetzt ein Vorschlag der Gewerkschaft IG Metall sorgen. Der Bezirksleiter Armin Schild könnte sich vorstellen, dass es zu einer kürzeren Laufzeit des Tarifvertrages kommen könnte.

Hierbei denke er an neun Monate, denn die konjunkturellen Risiken sowie Preissteigerungsrisiken, die eine Mehrwertsteuer-Erhöhung mit sich bringt, seien absehbar.

Bei den Verhandlungen kam von der Gewerkschaft die Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt, die Arbeitgeber bieten nur 1,2 Prozent mehr Lohn und eine Einmalzahlung an.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Monat, Metal, Tarif, Metall
Quelle: de.biz.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2006 22:38 Uhr von Cpt.Proton
 
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Höhere Löhne = mehr Arbeitslose: Denn das Tauschverhältnis zwischen Arbeit und Kapital wird ungünstiger und der Anreiz Arbeitsplätze zu verlagern wird größer.
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14.04.2006 22:55 Uhr von SchlachtVati
 
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http://www.humanwirtschaftspartei.de: 1.0.0 DAS GELD


1.1.0 DER REFORMBEDARF
Geld ist eine öffentliche Einrichtung und soll als neutrales Tauschmittel dem Austausch von Waren und Leistungen dienen, statt selbst als Spekulationsobjekt missbraucht zu werden. Um seine einzige Aufgabe als Tauschmittel erfüllen zu können, muss die von der Notenbank ausgegebene Geldmenge stets in voller Höhe im Umlauf sein. Dieser Geldumlauf muss durch geeignete Maßnahmen gesichert sein. Es ist festzustellen, dass die dazu bisher getroffenen Maßnahmen nicht geeignet sind und dass der Geldumlauf im nötigen Umfang nicht gesichert ist. Im Gegenteil lohnt es sich für den Geldbesitzer, das Geld dem Umlauf zu entziehen, um dadurch den Zins in die Höhe zu treiben. Nach offizieller Leseart dient aber gerade der Zins als Mittel der Geldumlaufsicherung. Es entspricht aber einem geradezu auf den Kopf gestellten Rechtsverständnis, wenn ein die Gemeinschaft schädigendes Verhalten durch eine Belohnung verhindert werden soll. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sind keine Belohnungen, sondern Sanktionen von Zuwiderhandlung üblich. So ist auch die Umlaufsicherung des Geldes nur möglich, wenn Blockierungen des Geldkreislaufs mit Gebühren belegt werden. Und das ist einfacher möglich, als viele sich das vorstellen können.
1.2.0 DIE MASSNAHME
Wir fordern die Einführung einer Umlaufsicherung des Geldes in Form einer Gebühr, und zwar nur auf Bargeld. Denn nur Bargeld kann wirklich dem Geldumlauf entzogen werden. Spar- und andere Bankguthaben, die ja aus der Überlassung von Geld an Banken oder Andere resultieren, werden von diesen stets weiter verwendet und bleiben dadurch ohnehin im Umlauf.
1.3.0 DIE DURCHFÜHRUNG
Der Gebühreneinzug ist denkbar einfach: Die Zentralnotenbank ruft in unregelmäßigen Abständen eine bestimmte Geldscheinstückelung oder besonders gekennzeichnete Serien zum Umtausch auf. Der Umtausch ist dann bei allen Geschäftsbanken und anderen Geldinstituten innerhalb einer zu nennenden Frist möglich. Danach sind die zum Umtausch aufgerufenen Scheine nur noch bei der Landeszentralbank gegen Entrichtung der Gebühr einlösbar.
1.4.0 DIE AUSWIRKUNGEN

1.4.1 MEHR VERFÜGBARES GELD
Die Auswirkungen dieser Maßnahme lassen sich mit einer Kettenreaktion vergleichen. Zunächst gilt, dass schon allein das Wissen um den jederzeit möglichen Umtauschaufruf zu einer Enthortung des Bargeldbestandes führt, jeder wird also ein Interesse daran haben, sein Bargeld entweder auszugeben oder es zu verleihen oder seine Schulden zu bezahlen. So bleibt das Geld also im Wirtschaftskreislauf.
1.4.2 SINKENDE ZINSEN
Durch die erste Wirkung erhöht sich das real verfügbare Geld im "Geldmarkt". Damit steht der Geldnachfrage ein größeres Geldangebot gegenüber. Dadurch sinken die Zinsen alsbald weit unter das heutige Niveau.
1.4.3 Ansteigendes Lohnniveau
Wenn die Zinsen sinken, kann das Lohnniveau steigen, weil die Anbieter von Waren und Leistungen weniger Kapitalkosten haben, die sie in ihre Preise einkalkulieren müssen.
1.4.4 STEIGENDE KAUFKRAFT

Wenn die Löhne steigen, wachsen die Nachfrage und die Sparquote.

1.4.5 PRÄZISE GELDMENGENSTEUERUNG
Durch die Sicherung des Geldumlaufs erhält die Zentralnotenbank eine genaue Übersicht über die umlaufende Geldmenge und kann diese zuverlässig dem Bruttoinlandsprodukt anpassen. Als Folge davon wird die Wirtschaft und damit die Konjunktur nicht mehr durch unvorhersehbare Über- oder Unterangebote von Geld verunsichert und gestört. Inflationäre wie deflationäre Entwicklungen gibt es dann nicht mehr. So entsteht eine stabile Währung und eine krisenfreie Wirtschaft.
1.4.6 ENTLASTUNG FÜR MENSCH UND NATUR

Mit dem Absinken der Zinsen wird der idernatürliche Wachstums- und Verschuldungszwang und damit der überhöhte Leistungszwang gegenüber dem einzelnen Menschen sowie der Raubbau an den natürlichen Ressourcen entschärft. Durch die erhöhte Kaufkraft können die Menschen den gleichen Lebensstandard mit weit weniger Arbeit erhalten, weil die Zinsen nicht mehr erarbeitet werden müssen. Die Reduzierung der Arbeitszeit ermöglicht wiederum eine andere Verteilung der Arbeit mit dem Ergebnis vermehrter Arbeitsplätze. Und nicht zuletzt bauen sich die zinsbedingten Einkommensumschichtungen von den Arbeitenden zu den Besitzenden ab. Die Polarisierung zwischen Arm und Reich und die damit verbundenen sozialen Spannungen gehen zurück.
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14.04.2006 22:56 Uhr von SchlachtVati
 
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2.0.0 DER BODEN


2.1.0 DER REFORMBEDARF

Die Geldreform würde augenblicklich dazu führen, dass sich das Spekulationskapital auf ein anderes, renditeträchtiges Feld konzentrieren würde, nämlich auf Grund und Boden. Schon allein deshalb muss die Reform des Geldwesens mit einer Reform des Bodenrechts einhergehen, um weitere soziale Ungerechtigkeiten und Konfliktgefahren auszuschließen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass der Boden ein unvermehrbares Allgemeingut ist wie Wasser, Luft und Licht und keine Ware ist.

2.2.0 DIE MASSNAHMEN

Wir fordern die nach und nach durchzuführende Umwandlung der privaten Boden-Eigentumsrechte in private Boden-Nutzungsrechte.

2.3.0 DIE DURCHFÜHRUNG

Die Reform muss als Prozess gestaltet werden, mit dem die vollständige Ausschöpfung der heute bereits gegebenen öffentlichen Vorkaufsrechte umgesetzt wird: Boden aus Privatbesitz kann nur noch an die öffentliche Hand verkauft werden. Dieser Gemeinbesitz wird einem öffentlichen Bodenfonds zugeführt, der alle angebotenen Grundstücke aufkauft. Auf diese Grundstücke werden dann keine privaten Eigentumsrechte mehr vergeben, sondern nur noch Nutzungsrechte in Form von Pacht und Erbbaurecht. Dafür ist eine Bodennutzungsgebühr zu zahlen. Gebäude sind und bleiben Eigentum. Die Höhe der Bodennutzungsgebühr ergibt sich aus Angebot und Nachfrage und wird durch regelmäßige Überprüfung dem aktuellen Verkehrswert angepasst. Immobilien und Produktionsstätten sind und bleiben privates Eigentum.

2.4.0 DIE AUSWIRKUNGEN

2.4.1 MEHR VERFÜGBARER BODEN

Wenn die heutigen leistungslosen Einkünfte aus dem reinen Eigentum an Boden (Bodenrente) wie auch die knappheitsbedingten Wertsteigerungen der Allgemeinheit zugeführt werden, erhöht sich das Angebot an verfügbarem Boden.

2.4.2 ABBAU VON SPEKULATIONSRUINEN

Durch die alleinige Kaufberechtigung der öffentlichen Hand wird die Grundstücksspekulation abgebaut und damit auch das spekulationsbedingte Unwesen wie zum Beispiel leer stehende Häuser, Baulücken in Ballungsräumen und Abbruch von sanierungsfähigen Altbauten.

2.4.3 BEZAHLBARES WOHNEN AUCH IN STÄDTEN

Die wegen der heute überhöhten Bodenpreise vor allem in Städten bekannte Flucht in ländliche Gebiete und die daraus resultierende Zersiedelung riesiger Flächen wird gestoppt. Die Kommunen können dann auch die Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Kindergärten in optimalen Größen an optimalen Stellen errichten
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14.04.2006 22:57 Uhr von Cpt.Proton
 
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LOL: Geil wo du immer solch geile Texte rauskramst. :-D
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14.04.2006 23:19 Uhr von md2003
 
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Tja Entscheidend ist, dass Menschen, die sehr wenig Geld zur Verfügung haben, eine "Gehaltserhöhung" bekommen...

Wenn Besserverdiener mehr Geld bekommen, wird trotzdem nicht mehr Geld ausgegeben!

Damit fließt es nicht in die Wirtschaft zurück - und bringt somit rein gar nichts:-(((
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14.04.2006 23:28 Uhr von Cpt.Proton
 
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Warum ? Weil ein Reicher seine Kohle im Meer versenkt ?

Wenn man Geld zur Bank bringt, dann wird es weiterverliehen. Dann wird mit dem Geld investiert oder konsumiert.

Also was redest du da ?
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15.04.2006 19:41 Uhr von wapwap
 
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Lohnsenkung + Armee in Inneren einsetzen: um die notwendigen Profitsteigerungen zu erzielen muss der Lohn jedes Jahr um ca. 10% gesenkt werden. Bei geringem Lohnpegel gibt es Aufstände, die eben durch den Einsatz der Armee im Inneren gestoppt werden. Denn jeder sollte den Spruch Arbeit macht frei und seine Herkunft kennen - da ist noch viel Luft für Lohnsenkungen vorhanden, sehr viel Luft! Die Anzahl der Arbeitslosen wird dabei ebenfalls mit abgesenkt, entweder in der Armee beschäftigt oder als Dünger weiterverwertet - nachdem sie als Kollateralschaden beim Aufstandsstopp liquidiert wurden.

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