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Empfinden Embryonen Schmerzen bei einer Abtreibung?

Die USA wollen es gesetzlich regeln, dass Embryonen bei einer Abtreibung nach der 22. Woche Schmerzmittel bekommen müssen. Frauen soll gesagt werden, dass der Embryo Schmerz empfindet. Ein britischer Wissenschaftler hält das für unnötig.

Embryonen könnten keinen Schmerz empfinden, obwohl die dafür notwendigen Nervenverbindungen schon da sind. Schmerzempfindung könne erst außerhalb des Mutterleibes durch die Entwicklung des Verstandes erlernt werden.

Der britische Psychologe Stuart Derbyshire will mit seiner Kritik am Vorhaben der USA Abtreibungen nicht rechtfertigen. Es gehe darum, Frauen "eine Diskussion über Schmerzen des Ungeborenen zu ersparen".


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WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schmerz, Abtreibung, Empfinden
Quelle: focus.msn.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2006 13:06 Uhr von thothema
 
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Es ist also nicht nur umstritten ob Abtreibung überhaupt ethisch zu rechtfertigen ist. Das hatte ich noch nie gehöt, dass Emryonen schmerzen empfinden können. Und wenn ich ganz ehrlich bin, hab ichs mir auch noch nie überlegt.
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14.04.2006 13:54 Uhr von ccwm
 
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unmoralisch: es ist ausgesprochen unmoralisch von diesen kreationistischen Abtreibungsgegnern, die ohnehin schon unter starkem psychischen Druck stehenden Frauen mit derartiger Propaganda noch mehr zu quälen, nur um ihre irrationale und menschenverachtende "Abtreibungspolitik" durchzusetzen...
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14.04.2006 13:56 Uhr von Luthienne
 
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Warum sollen sie keinen Schmerz empfinden können, wenn die Nervenbahnen angelegt sind? Ich kann mir kaum vorstellen, dass Schmerz eine "erlernte" Fähigkeit sein soll, denn schon ganz kleine Säuglinge reagieren auf Reize, die Schmerz erzeugen mit Weinen. Mein Ältester hat seine neugeborene kleine Schwester damals aus Neugier leicht an den Haaren gezupft, und sie fing an zu weinen- sie kann wohl kaum in den paar Stunden, die sie damals alt war, so oft an den Haaren gezogen worden sein, dass sie das schon "gelernt" haben könnte.
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14.04.2006 14:11 Uhr von drakanor
 
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Ich kann mir: kaum vorstellen, dass ein Schwangerschaftsabbruch ohne, mindestens kurzzeitige, Betäubung der Schwangeren vonstatten geht. Demzufolge wird auch der Fötus zu diesem Zeitpunkt betäubt sein. Einzige Probleme entehen bei Epiduralaneasthesie, weil nur die Reizleitung bei der Mutter unterbunden wird.
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14.04.2006 14:11 Uhr von Cenor_de
 
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@ccwm: Absolut. Mal ganz abgesehen von den sonstigen Vebrechern, die diese chritianistischen Terroristen begehen, Psychoterror, Nötigung, Fälschung, Bombenattentate und schliesslich Mord.

Es mag durchaus diskutiert werden, ob es Möglichkeiten für eine Gesellschaft gibt, die zahl der Abtreibungen zu senken, z.B. durch bessere finanzielle und edukative Unterstützung von Müttern, aber der Schutz der geborenen Lebens muss an erster Stelle stehen.
ich frag mich auch nicht ob Regenwürmer Schmerz empfinden, wenn ich den Garten umgrabe, denn was sein muss, muss sein.

Die Abtreibungsgegener sind psychologische Ehrenmörder.
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14.04.2006 14:21 Uhr von stellung69
 
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Gute Frage Ich denke mal: Ja! Die Embryonen werden ja mit Gewalt entfernt und das wird schon wehtun.
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14.04.2006 14:23 Uhr von ccwm
 
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@Luthienne: ohne dir nahetreten zu wollen: deine Argumentation hinkt ganz gewaltig, du schliesst von fertig entwickelten Neugeborenen auf kaum entwickelten Embryonen!
Schmerzen werden nicht von Nervenbahnen sondern vom Gehim empfunden, das ist nach 22 Wochen noch nicht weit genug entwickelt...
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14.04.2006 14:39 Uhr von Ötschie
 
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Abtreibung: Man muss auch mal darüber nachdenken, wie die Embryonen abgetrieben werden.
Meistens werden sie von einer Vakuumpumpe abgesaugt und dadurch in Stücke zerrissen.
Ich glaube da würde jeder - wenn auch nur für einen Sekundenbruchteil - Schmerzen empfinden.
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14.04.2006 17:41 Uhr von Luthienne
 
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@ccwm: In der News heißt es: "Schmerzempfindung könne erst außerhalb des Mutterleibes durch die Entwicklung des Verstandes erlernt werden."

Das würde bedeuten, dass ein gerade neugeborenes Kind keinen Schmerz empfinden kann, weil es noch nicht gelernt hat, was Schmerz ist.
Wissenschaftlich gesichert ist, dass der Fötus spätestens ab der 30. SSW Schmerz empfinden kann. Inwieweit das im Einzelfall abweichen kann, weiß ich nicht, ich bin ja kein Spezialist ;)

Aber egal wie man das nun dreht und wendet, die Behauptung dieses Wissenschaftlers stimmt vorne und hinten nicht. Und da es sich um Abtreibungen NACH der 22. SSW handelt, kann es also durchaus wohl sein, dass das Hirn und die Nervenbahnen weit genug entwickelt sind- nach meinen Mathekenntnissen kommt jedenfalls die 30. SSW eindeutig nach der 22.

Im Übrigen finde ich nichts dabei, wenn man dem Fötus Schmerzmittel verabreicht, selbst wenn die "Gefahr" besteht, dass er es gar nicht gebraucht hätte. Wie man mit den Frauen umspringt, ist ne andere Geschichte- finde ich nicht gut, hab ich aber in meinem Kommentar nicht mit einem einzigen Wort erwähnt.
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14.04.2006 18:03 Uhr von ccwm
 
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@Luthienne: Ach so, das kam in deinem ersten Beitrag etwas missverständlich rüber.
Da gebe ich dir natürlich recht, Derbyshire´s These halte ich auch für abwegig.

Was mich an diesem Gesetzentwurf ärgert ist auch nicht die Verabreichung von Schmerzmitteln, ob nötig oder nicht, sondern der Versuch die betroffenen Frauen mit der angeblichen Schmerzempfindlichkeit ihres Fötus einzuschüchtern und im Sinne der Abtreibungsgegner zu beeinflussen.

Hier versuchen wieder mal religiöse Eiferer die Entscheidungen des Verfassungsgerichts zu untergraben, so wie sie z.B. auch versuchen, die Trennung von Staat und Kirche durch die Einführung der Schöpfungslehre im Bio-Unterricht zu umgehen...
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14.04.2006 21:00 Uhr von quiupu
 
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Babys spüren Schmerzen!!!!! Ich habe mal in der 8 Klasse von unserem Bio Lehrer eine Abtreibung gezeigt bekommen. Da wurde aber nicht gesaugt sondern abgeschnitten.
Und mir kann keiner sagen das das Baby keine schmerzen gespührt hat. Alleine wie das ding versucht hat mit den Händen die Schere abzuwehren zeugt schon davon das das Kind damit nicht einverstanden ist. Ich finde man sollte Abtreibung abschaffen und durch Adoption ersetzen.
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14.04.2006 22:01 Uhr von KillA SharK
 
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grundsätzlich: kann jedes lebewesen schmerz empfinden,
das Nervenbahnen hat.

Das ist Selbstschutz und Selbsterhaltungstrieb.

Selbst relativ einfache Organismen wie Würmer, Insekten usw sind dazu in der Lage.

Dabei sollte man sich nicht davon täuschen lassen,
das manche keinen Laut von sich geben (zB Fische).
Auch die sind sehr wohl in der Lage, Schmerz zu spüren. Sie können nur nicht schreien.
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15.04.2006 12:14 Uhr von adsci
 
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@cenor_de: alter.
bei deinem post fällt einem die kinnlade runter.
du vergleichst menschliche föten mit regenwürmern?
geborenes leben ist schützenswert. sicher. aber sicherlich nicht mehr als ungeborenes, was ein GANZES leben noch vor sich hätte.

das auslöschen eines ganzen lebens ist deiner meinung echt WENIGER wert, als psychische Probleme einer bereits "geborenen" frau? selbst wenn diese wirklich schlimm wären glaubt ein vernünftig denkender mensch doch nicht im traum daran, dass es besser ist das ungeborene einfach auszulöschen. woher kommt dieser irrsinn bloss?

in den allermeisten fällen geht es sogar nur um finanzielle probleme und um "ich bin noch zu jung"/"noch nicht bereit dafür".
wobei viele sich sogar selbst in die situation gebracht haben, weil zuviele zu sorglos in sachen sex sind.
(es gibt aber auch ausnahmen)

in meiner familie gab es schon mehrere abtreibungen und rate mal ob es den frauen nachher besser ging... nein, eine bereut ihre entscheidung immer noch. tja, was für ein neuer mensch wäre es wohl geworden? naja, die chance ist vertan. der mutter gings ja so arg schlecht.

sorry, nichts steht über einem GANZEN menschenleben. nichts. eine normale mutter würde sogar ihr leben opfern, um ihr geborenes kind zu retten. warum sollte sie nicht psychologische opfer bringen ihr ungeborenes nicht zu töten?

was für eine welt. das hat nichts mit christen oder kreationismus zu tun. auch evolutionisten oder atheisten haben irgendeinen grund das anders zu sehen.
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15.04.2006 12:30 Uhr von pulverschmid
 
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Empfinden Embryonen Schmerzen bei einer Abtreibung: Antwort: Nein, sie denken lebhaft über das Unrecht der Welt nach und sind eigentlich ganz froh, nicht auf diese Welt zu müssen!
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15.04.2006 13:36 Uhr von omnivorous
 
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Es mag ja sein, dass die Embryonen dabei Schmerzen empfinden, das kann ich nicht genau beurteilen. Aber ich glaube nicht, dass Schmerzmittel an dieser Stelle angebracht bzw. notwendig sind. Das ist doch nur wieder ein Versuch, Abtreibungen zu verhindern.
Wer fragt eigentlich danach, ob Kinder bei der Geburt Schmerzen empfinden? Sollte man da nicht auch vorsichtshalber Schmerzmittel verabreichen? Oder Geburten ganz verbieten, denn immerhin ist es ja extrem unmoralisch, Kinder dem Leben auf dieser schrecklichen Welt auszusetzen.
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15.04.2006 21:57 Uhr von Der lustige Bashbaum
 
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Mal ehrlich wie lange dauert so eine Abtreibung, bzw. der für den Embryo "schmerzhafte" Teil? Hab da ehrlichgesagt keine Ahnung aber wenns nur ein paar sekunden dauert dann ist es doch ziemlich egal ab man ein Schmerzmittel spritzt. Außerdem ist der Embryo hinterher ja eh tot.
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15.04.2006 22:11 Uhr von ciaoextra
 
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Der lustige Bashbaum: Hallo? Du sprichst über das Töten(!) eines Lebewesens, als würde man einen benutzten Tampon wegwerfen. *kopfschüttel*
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16.04.2006 03:25 Uhr von Pappschiff
 
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__*User entsorgt, Postings dieser Art dito*__: __*User entsorgt, Postings dieser Art dito*__
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17.04.2006 01:15 Uhr von Luthienne
 
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Oh man "Ich finde man sollte Abtreibung abschaffen und durch Adoption ersetzen."

Klar- auch, falls die Mutter eine Schwangerschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht überleben sollte, aber schon 1 oder mehr Kinder hat? Wenn das Kind durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde? Wenn das Kind an einer Krankheit leidet, die es ausserhalb des Mutterleibes nach kurzer Zeit sterben lässt? Wenn abzusehen ist, dass die Mutter alleinerziehend wäre und damit in unserem schönen Land faktisch ein Fall für die Sozialhilfe wird?

Geregelte Kinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahren gibt es faktisch hier nicht, und selbst wenn ein Kind in den Kindergarten geht, werden gerade alleinerziehende Mütter bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage mit großer Wahrscheinlichkeit den Kampf um einen Arbeitsplatz nahezu IMMER gegen verheiratete Mütter oder kinderlose Frauen verlieren.
Aus ihnen wird dann das, was man an den Stammtischen so nett als "Sozialschmarotzer" bezeichnet. Das tun sogar mit Vorliebe genau die Leute, die für die Todesstrafe, gegen Abtreibung und für "Schwanz ab" bei Sexualstraftätern schreien.

Ich persönlich finde Abtreibungen auch nicht gut, schon gar nicht, wenn eine Schwangerschaft durch sorglose Sexualität mit "schlampiger" Verhütung zustande kam.
Andererseits gibts die ein oder andere Situation, in der auch ich persönlich- rein theoretisch- abtreiben würde.
Und ich denke auch, dass sehr sehr viele Abtreibungen gar nicht erst zustande kämen, wenn besser über Verhütung aufgeklärt würde- auch und sogar ganz besonders in Schulen!- wenn man betroffenen Frauen bessere Hilfe leisten würde, wenn sie nicht häufig ausser Sozialhilfe keine Alternative hätten, falls sie sich für ihr Kind entscheiden.
Aber das ist nur meine Meinung. Wenn ICH persönlich die ein oder andere Ausnahme für MICH persönlich für vertretbar halte, dann kann ich anderen nicht das Recht absprechen, ebenfalls ihre Sicht der Dinge zu haben.
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03.06.2010 20:38 Uhr von dorney6
 
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schwangerschaftsabbruch: mir wurde vor 5 tagen mitgeteilt das mein 13 wochen altes ungeborenes baby sehr sehr krank ist,daher habe ich mich entschieden mein baby nicht zu bekommen,der gedanke da dran das es bei dem abbruch schmerzen hat, macht mich total fertig manche sagen ja ,andere wieder rum nein, aber woher will jemand wissen was das ungeborene fühlt bei einem abbruch

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