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Nordrhein-Westfalen: Tierfreund ringt nach dem Biss einer Hornviper mit dem Tod

Ein junger Mann aus Euskirchen hatte am Mittwoch in der Früh um 2.20 Uhr den Notruf informiert, er sei von einer Schlange gebissen worden, deren Biss lebensgefährlich sein kann. Seit dem liegt er auf der Intensivstation des Krankenhauses des Orts.

Obwohl ihm inzwischen schon zweimal ein Antiserum verabreicht worden war, schwebt der 26-jährige noch in Lebensgefahr. Er hatte in seiner Wohnung eine Hornviper mit einer Maus füttern wollen. Die Schlange hatte ihn dabei in die Hand gebissen.

Neben einer weiteren Hornviper hatte er in der Wohnung noch zwei Pythonschlangen und sechs Vogelspinnen gehalten. Die Eltern des jungen Mannes veranlassten, dass die Tiere an den Lieferanten zurückgegeben wurden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Nordrhein-Westfalen, Biss
Quelle: www.ksta.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2006 04:21 Uhr von la_iguana
 
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Zum Glück konnte das Antiserum verabreicht werden. Dem Schlangenhalter bleibt zu wünschen dass es wirkt und er er bald gesund wird.
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14.04.2006 10:19 Uhr von matze319
 
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selber schuld vielleicht sollte man sich doch mal überlegen irgendwelche giftigen tiere eingesperrt zu halten. naja hoffen wir mal das er daraus gelernt hat.
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14.04.2006 10:45 Uhr von akryssz
 
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Vielleicht: Wär es auch geschickt die verschiedenen Antiseren möglicher Gifte mit denen man durch seine Haustiere vergiftet werden kann zu Hause bereit zu halten.

Ansonst selbst Schuld kann ich da nur sagen, wenn ich so ein Tier halte sollte ich mir auch Gedanken über Schutzmaßnahmen bei der Fütterung, dem Reinigen etc machen.
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14.04.2006 10:52 Uhr von Buster_
 
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Müsste Verboten werden: Wieso dürfen Privatpersonen in Privatwohnungen Tiere halten, deren Biss Lebensgefährlich sein kann? Und dann hat der Typ noch nicht mal ein entsprechendes Antiserum vorrätig.
In NRW ist das Halten von Giftschlangen nicht mal meldepflichtig, aber jeder Rehpinscher muss angemeldet werden.


Für die Behandlung dieser Leute (einen Tag vorher in Bonn ähnlicher Fall - http://www.express.de/...) zahlen wir ja gern. Solch grob fahrlässiges Verhalten dürfte nicht durch die Krankenkassen bezahlt werden, oder müsste mit einer entsprechenden Risikopflichtversicherung gesondert versichert werden.
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14.04.2006 11:49 Uhr von GuaranaJones
 
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hmm: Wie wäre es denn, solche Tiere garnicht zu halten?

Ist doch Tierquälerei.
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14.04.2006 12:02 Uhr von iLL.k
 
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Saublöde Kommentare @matze319: Die Tiere SIND eingesperrt, beim füttern muss er meistens in das Terrarium reingreifen, er könnte auch die Maus reinwerfen aber das ist unschön.

@akryssz: Klar das sollte man, aber du kannst nicht jedes Medikament einfach einkaufen um es zuhause bei dir hinzustellen.. Stichwort Medikamentenmissbrauch!
Warum er sich hat beißen lassen, ja er sollte wirklich besser aufpassen das stimmt.


@Buster_: Wieviele Menschen sind in Deutschland schon ums leben gekommen weil sie von einer entflohenen Giftschlange gebissen wurden? Ich glaube es wurden mehr Leute von einem Zug erfasst und getötet, deshalb Züge verbieten? Hunde verbieten weil deren Biss ebenfalls tödlich enden kann?
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14.04.2006 12:46 Uhr von delmom
 
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saublöde kommentare 2: ganz genau ...

jeder hundebiss kann lebensgefährlich sein. warum sollten hunde also nicht auch besonders gehalten werden? maulkorb rund um die uhr???

blödsinn ... er hat pech gehabt, dass er gebissen wurde.

was mich nur wundert, warum können die eltern eines 26jährigen sowas veranlassen?

woher nehmen die das recht dazu?
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14.04.2006 12:48 Uhr von Buster_
 
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@iLL.k: Züge erfüllen einen unbetreitbaren Nutzwert, der nicht einfach ersetzt werden kann. Züge werden von Ausgebildeten Fachleuten geführt, nach festgelegten Regeln.
Mindestens einer der beiden Halter der Giftschlangen war kein Experte (zumindest nach dem was er in einem TV-Bericht geäußert hat). Warum muss ich als Laie eine Diamant-Viper oder eine Hornviper in einer Wohnung halten? Auch Kornnattern sind wunderschöne Tiere. Ja die Zucht und die Haltung bestimmter Hunderassen sollte auch verboten werden, bzw. sollte die Prüfung der Halter deutlich verschärft werden. Wie gesagt in NRW kann jeder Depp ohne Kenntniss Giftschlangen halten.
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14.04.2006 12:56 Uhr von Andmay
 
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nunja 26 Jahre und noch zuhause wohnen? Dann mit gefährlichen tieren spielen wollen?

Man sollte wohl erstmal reif genug für sowas werden und wissen in was für einer Gefahr man ist mit solchen Tieren.
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14.04.2006 12:57 Uhr von Mondelfe
 
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Der Typ ist für mich kein Tierfreund bei der Überschrift dachte ich, dass er durch Zufall einer "entlaufenen" Schlange über dem Weg gelaufen wäre...

Aber wer Tiere aus seinem Umfeld herausnimmt und einsperrt, ist für mich kein Tierfreund... Und Schlanfen gehören, meiner Meinung nach, nicht in eine Wohnung!
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14.04.2006 13:01 Uhr von kathleenchristine
 
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Buster_: Wieso dürfen Privatpersonen in Privatwohnungen Tiere halten, deren Biss Lebensgefährlich sein kann? Und dann hat der Typ noch nicht mal ein entsprechendes Antiserum vorrätig.
In NRW ist das Halten von Giftschlangen nicht mal meldepflichtig, aber jeder Rehpinscher muss angemeldet werden. ---------
---------------- Stimmt, auch deinem weiteren Wortlaut kann ich nur und absolut zupflichten.
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14.04.2006 13:07 Uhr von Bibi66
 
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Cerastes cerastes: Hornviper (Cerastes Cerastes), Verbreitung Syrien bis Südwestiran, Nordafrika bis Mali und Nigeria. 50-60cm lang, selten bis 80cm. Charakteristisch die jeweils aus einer Schuppe bestehenden Hörner über den Augen. Färbung variabel, gewöhnlich aber schmutzig gelb, hellbraun, cremefarben oder ocker mit verstreuten, unregelmässigen Querbinden und Flecken dunklerer Farbe. Wüstenschlange. Bewegt sich im Sand seitenwindend. In heisser Jahreszeit nachtaktiv, in kühler Jahreszeit tagaktiv. Vorwiegende Beute: Echsen, Kleinsäuger und auch Vögel. Bei Bedrohung warnt sie durch schabendes Warngeräusch (Aneinanderreiben ihrer Körperschlingen).

Ernste Bissunfälle sind selten. Verabreichung von Antiveninen ist meist nicht erforderlich (relativ geringe Giftwirkung). Ok, Ausnahmen bestätigen die Regel, wie man hier ja sieht. Sollte man halt trotzdem vorsichtig sein und nie leichtsinnig werden, auch wenn die Hornviper im Vergleich zu anderen Schlangen bzw. Schlangenarten eher harmlos ist (eigentlich sind ja alle Schlangen eher harmlos... Fluchttiere... ausgenommen vielleicht der Taipan, der schon mal durch seine Aggressivität auffällt)

Terrarienhaltung: Helles Wüstenterrarium mit 28-32Grad. Unter Wärmestrahler bis 35 Grad. Nachttemperatur sollte bei 20 Grad liegen. Feuchte Stellen im Sand unter Steinen sind anzubieten. Kleines trinkgefäss ist ausreichend. Lebende oder tote Mause werden gerne gefressen.

Hornvipern wurden schon wiederholt nachgezogen.

Wer mehr über Schlangen wissen will, dem empfehle ich Chris Mattison "Die Schlangenenzyklopädie" ISBN 3-405-15497-9 oder Greene/Fogden "Schlangen - Faszination einer unbekannten Welt" ISBN 3-7643-5828-9 oder aber Schmidt "Atlas der Schlangen" ISBN 3-933646-96-0. Im letzteren Buch sind auch viele Terrarien-Tipps mit dabei.

Wer sich mehr für ungiftige Schlangen und deren Terrarienhaltung interessiert, dem empfehle ich die zwei Bände von Trutnau "Ungiftige Schlangen" ISBN 3-8001-3223-0

*SEUFZ* Hätte auch gerne eine oder mehrere dieser wunderbaren, oft unverstandenen bzw. sinnlos gejagten und getöteten Tiere. Aber leider kann ich momentan keine artgerechte bzw. sichere Haltung garantieren. Und solange das nicht gewährleistet ist... bleibts halt ein Wunschtraum. Naja, irgendwann vielleicht mal.

Ach ja..
@ GuaranaJones
Artgerechte Haltung ist keine Tierquälerei.
Und wenn ich mir anschaue, wieviele freilebenden Arten schon durch Unvernunft menschlicherseits bzw. durch Vernichtung des natürlichen Lebensraumes vernichtet bzw. in ihrer Erhaltung bedroht sind, dann ist bei einer (muss es wiederholen) artgerechten Haltung nichts dagegen einzuwenden. Finde ich zumindest.
Selbst Klapperschlangen, von denen es in den USA mal sehr viele gab, sind eher selten geworden. Erinnere mich da an eine Reportage, in der gezeigt wurde, wie diese freilebenden Tiere planlos gejagt wurden um sie dann zu essen (wenn sie nicht einfach gekillt wurden...). Ok, sollen ja, richtig zubereitet, ganz gut schmecken. Aber dadurch ne ganze Art vernichten???

Hasta Luego
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15.04.2006 17:10 Uhr von FleurMia
 
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hoffe auch, dass er es noch geschafft hat... aber naja... er wusste wohl auch selbst, dass er sich einem gewissen Risiko aussetzt, wenn er sich solche giftigen Tiere als Haustiere hält...
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29.12.2008 14:01 Uhr von moeppel81
 
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Laberköpfe!!! @Buster -In dem Fall kann die Krankenkasse meines wissens nach die entstandenen Kosten von dem armen Kerl zurückFordern, kostet dich also keinen Cent!!!
@Mondelfe -im grunde haste Recht- Fazit Tierhaltung grundsätzlich verbieten!!! (isst du Fleisch?)
@die meisten anderen- wenn man euch so labern"hört" bekommt man echt Kopfschmerzen, sollte man dann nich auch das internet verbieten um dem vorzubeugen?

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