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Berlin: Emotionsreiche Buchvorstellung zweier Ex-Stasi-Offiziere

Letzte Woche Mittwoch stellten zwei ehemalige Offiziere der Stasi in Berlin ihre neuen Bücher vor.

Veranstaltet wurde diese Vorlesung vom Eulenspiegel Verlag. Die Lesung gestaltete sich äußerst emotionsgeladen, im Publikum befanden sich Opfer des DDR-Regimes.

In einem der vorgestellten Bücher heißt es im Vorwort, die Autoren wollen mit ihren Veröffentlichungen denjenigen gegenübertreten, die stets versuchen, die Tätigkeiten der Stasi zu kriminalisieren. Sie hätten nie zu Mord, Folter o. ä. geführt.


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WebReporter: Lienna
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Stasi, Offizier, Emotion
Quelle: www.n24.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.04.2006 04:04 Uhr von Lienna
 
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Es gibt viele Fälle die den letzten Satz widerlegen.

Ich persönlich bin erschüttert, dass sich solche Menschen mit so einer Vergangenheit überhaupt in die Öffentlichkeit trauen.
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14.04.2006 09:58 Uhr von eMjay41
 
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Nach so langer Zeit Was wollen die damit vor allem erreichen? Nach 16 Jahren den Ruf der Stasi retten? An den Büchern reich werden? Allen mal kräftig vor die Haustür ka*ken? Ich versteh´s nicht...
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14.04.2006 10:57 Uhr von Buster_
 
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Geld: ein anderes Motiv kann ich mir nicht vorstellen. Und bestimmt gibt es auch noch genug Leute die so einen Mist lesen. In der ehem. DDR gibt es ja genug Leute die behaupten das in der DDR alles besser war. Das ganze Elend dieses abgewirtschafteten diktatorischen Staates haben viele in der Ostzone ja schon vergessen. Sie schwelgen lieber in Selbstmitleid und träumen von den "guten alten Zeiten".
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14.04.2006 12:17 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Bleibt nur zu hoffen das diese kriminellen Betonköpfe bald ausgestorben sind.
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14.04.2006 14:26 Uhr von maki
 
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Berlin 2008:: Emotionsreiche Buchvorstellung zweier Ex-BND-Offiziere

...


;-)
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14.04.2006 23:56 Uhr von ciaoextra
 
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Solche: Menschen, sollten den Mund halten und sich still und leise im Kämmerlein zuürckziehen, statt aus ihren unzähligen Verbrechen an den eigenen Landsleuten auch noch Geld schlagen zu wollen. *pfuiteufeldenk*
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15.04.2006 00:00 Uhr von Cpt.Proton
 
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Interessant Maki: Du stellst also den Nachrichtendienst einer demokratischen Bundesrepublik auf eine Stufe mit dem Unterdrückungsapparat eines Terrorregimes.
Wie krank und ideologisch verblendet bist du eigentlich ?

Direkt ekelhaft, was kommst als nächstes ? Sagst du uns, daß unsere Feldjäger der Bundeswehr ach nicht besser sind, als die Gestapo ?
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15.04.2006 01:34 Uhr von Lienna
 
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ich kann nur hoffen ...: dass niemand diesen Mist kauft. Der Artikel hat mich derart aufgeregt, Dreckspack. Leider ist es ja wirklich so, dass sich viele in diese Zeit zurücksehnen, aber ich glaube dass es in dieser Sehnsucht keinen Platz für die Stasi gibt. Ist etwas voreilig geurteilt von Dir. Den Vergleich mit dem BND kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen.
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15.04.2006 12:14 Uhr von maki
 
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@Lienna: stimmt - DDR ja, MfS in alter Form nein. Im November 1989 demonstrierten wir schliesslich nicht für die Auflösung der DDR, sondern für eine demokratischere Erneuerung derselben - ohne die Stasi.
BND: naja, zugegeben - Verfassungsschutz ist wahrscheinlich von der Funktion eher mit dem MfS zu vergleichen.
Bei uns gab es halt den einen Dienst für viele Funktionen, die in der BRD auf mehrere Dienste aufgeteilt sind.

Protönchen:
"Du stellst also den Nachrichtendienst einer demokratischen Bundesrepublik auf eine Stufe mit dem Unterdrückungsapparat eines Terrorregimes."
Ist immer eine Frage des Blickwinkels - wir sahen uns damals auch als demokratisches Land an im Vergleich zur menschenverachtenden (Arbeitslosigkeit, Berufsverbote, Ausbeutung) BRD.

Und "Terrorregime"? Ach Gottchen, setz mal Deine Drogen ab...

Feldjäger? Ach was, die sollen ruhig weiter ihre Felder jagen, wenns ihnen Spass macht.

Gestapo? Geheime Staatspolizei? Wer war nochmal deren Nachfolger? BND? MAD? Verfassungsschutz? Ich weiss es ehrlich gesagt nicht - aber irgendwelche Bekloppte, die statt zu Arbeiten Felder jagen, bestimmt nicht ;-)

PS: Wart mal ab, wieviele "Opfer" auftauchen, falls hier noch einmal ein grundsätzlicher, dem Übergang DDR-->BRD vergleichbarer Systemwechsel stattfinden sollte... ;-)

Ich behaupte nicht, dass das MfS Super war, aber erstens hat es nur wie jeder Geheimdienst seinen Staat geschützt und zweitens musste ich mir die Woche echt das Lachen verkneifen, als im TV zum Beweis der Stasifoltermethoden ein Originaltonband von einem Verhör vorgespielt wurde, wo jemand von dem Verhörenden angebrüllt wurde - wow, bloss gut, dass Eure Polizei die Leute nur freundlich befragt... *lol*
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15.04.2006 23:50 Uhr von Cpt.Proton
 
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Jaja: Das dumme Gerede eines Ostalgikers. Alles war toll, die Stasi und die Verfolgung hat es nie gegeben und alle waren glücklich im Ossiland. Dann kamen die bösen Wessis blablabla.

>>>Ich behaupte nicht, dass das MfS Super war, aber <<<

Du relativierst. Genau das gleiche Gerede wie:
Ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber...
Ich hab ja nichts gegen Juden, aber...
Natürlich war der Adolf schlimm, aber...

Es gibt kein aber, entweder oder.
Du relativierst und das zeigt mir wieder mal was für ein Zeitgenosse du bist.
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16.04.2006 06:48 Uhr von Lienna
 
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maki: "wir sahen uns damals auch als demokratisches Land an im Vergleich zur menschenverachtenden (Arbeitslosigkeit, Berufsverbote, Ausbeutung) BRD."

Also ich weiß nicht wo Du zu Ostzeiten gewohnt hast aber selbst ich, die ich die DDR nur als Kind erlebt habe, hatte bemerkt, dass unser Land alles andere als gerecht bzw. demokratisch war. Und selbstverständlich würde ich mir dieses Regime um nichts auf der Welt zurück wünschen. Ich kenne auch niemanden in meinem Umfeld (Familie, Freunde etc.) der sich das wünschen würde.

Der Vater einer Freundin von mir wurde von der Stasi umgebracht, die ganze Geschichte dieser Familie ist Folter pur, also ich finde Du verharmlost die Sache schon arg.
Da haben sich Familienmitglieder gegenseitig ausspioniert und gegenseitig angesch... wenn es Anzeichen gab dass wer in den Westen will.
Und vieles vieles mehr.

Vor was hat uns die Stasi denn eigentlich geschützt? Hat sie nicht nur versucht ihre Arbeiter und Bauern klein zu halten? Insgesamt wurde versucht sämtliches kapitalistisches Gedankengut vom Volk fern zu halten. Aber es lag ja sicher an jedem selbst den Mist zu hinterschauen. Meine Eltern habens ja auch.

Du denkst und dachtest doch nicht wirklich so oder?
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16.04.2006 17:29 Uhr von *Flip*
 
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Nichts Neues: Die zuständigen Behörden bzw Vereinigungen stellen seit geraumer Zeit zunehmend fest, dass die ehemaligen Stasiverbrecher sich immer besser organisieren und medial verhör verschaffen, um das schauderhafte Bild der Stasi aufzupolieren.

Tschau
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16.04.2006 17:31 Uhr von maki
 
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Tja,: als die DDR abgewickelt wurde, war ich 25, Dresdner und kannte (und kenn jetzt noch) keinen, der wirklich negative Erfahrungen mit der Stasi gemacht hatte...

Und ich stand wie viele andere Leute auf dem Standpunkt: BRD mal besuchen und Städte, Landschaft, Schaufenster bekucken - gern, danach aber schnell wieder zurück in die Heimat.
Mir taten die vom kapitalistischen System unterdrückten Menschen zwar nicht wirklich leid (denn jeder ist sich selbst der Nächste ;-) ), aber ich war dankbar, nicht da drüben leben zu müssen.

10. November 1989
Walli: "Was hälstn von der ganzen Sache, bist Du für Wiederverinigung?"
Ich: "Ihhh, Gott bewahre"
Walli: "Hmmm, wieso?"
Ich: "Bist Du scharf auf Arbeitslosigkeit? Ich nicht!"

Hat sich ja auch eindrucksvoll bestätigt...
- arbeitslos
- Sozialhilfe
usw.
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16.04.2006 20:57 Uhr von Lienna
 
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ja aber: besser ich kann mir durch meinen mir selbst gewählten Bildungsweg wählen als was ich arbeite und womit ich mich beschäftige als dass ich, wie zu Ostzeiten üblich, meine mir selbst gesetzten Grenzen überschreite und irgendeinem Verein, sei es Stasi oder SED beitreten müsste um meinen Weg zu gehen.

Ausserdem muss man die DDR als Gesamtes sehen, was nützt es mir wenn alle nen Job haben, das Land aber zugrunde geht. Auch aus diesem Grund isses ja überhaupt soweit gekommen. Zum Glück!
Und mal ehrlich, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Man kann nicht erwarten, dass der Staat nach Arbeit sucht, so wie es in der DDR der Fall war.
Ist jemand nicht zur Arbeit erschienen, wurde er geholt.
Klar, wenn jemand sein halbes Leben lang so gelebt hat isses schwer da im Kopf wieder umzuschalten. Aber Du mit Deinen damals 25 Jahren hättest das noch können ;)

Was die Erfahrungen mit der Stasi betrifft, ich hätte da noch mehrere in meiner näheren Umgebung auf Lager aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Ohne Dich beleidigen zu wollen, denn dafür kannst Du ja nichts, aber alle Örtlichkeiten die ausserhalb Berlins und Brandenburgs lagen nannten wir auch immer das Tal der Ahnungslosen (evtl. bezog sich das auch nur auf den sächsischen Bereich, ich weiß es nicht mehr). Ihr konntet auch kein "West-TV" empfangen, oder? Aber alles was sich jetzt so in den letzten 15 Jahren aufgeklärt hat, dürfte ja auch an Dir nicht einfach so vorbei gegangen sein, oder? Man muss ja nicht alles am eigenen Leib spüren um zu wissen was schlecht ist.
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17.04.2006 02:53 Uhr von Jimyp
 
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@maki: "Im November 1989 demonstrierten wir schliesslich nicht für die Auflösung der DDR, sondern für eine demokratischere Erneuerung derselben - ohne die Stasi."

Zuerst mal solltest du nicht das Wort "wir" verwenden! Schließe nicht von dir auf andere.

"im Vergleich zur menschenverachtenden (Arbeitslosigkeit, Berufsverbote, Ausbeutung) BRD."

So langsam müsstest du doch auch mal mitbekommen haben, dass dieses System in der DDR nicht über längere Zeit funktionieren konnte. Es war absolut am Ende. Wo sollte das Geld den herkommen, wenn man jedes einzelne Brötchen subventioniert und Arbeitsplätze doppelt und dreifach besetzt hat?! Arbeitslosigkeit gab es daher im Prinzip genauso, nur das viele halt statt zu Hause, im Betrieb rum gesessen haben und vom Staat bezahlt wurden. Und Berufsverbote? Die gab es wohl ganz klar in der DDR. Da hat es schon ausgereicht, wenn man in der Kirche war oder mit solchen Organisationen wie der FDJ nichts zu tun haben wollte, und schon wurde man bei vielen Sachen benachteiligt. Eine Universität zu besuchen war nicht für jeden möglich.

"und kannte (und kenn jetzt noch) keinen, der wirklich negative Erfahrungen mit der Stasi gemacht hatte..."

Na dann kennst du wohl nicht viele Menschen! Ich kenne jedenfalls genug Menschen, die mit diesen Verbrechern negative Erfahrungen gemacht haben.


Und mal ne andere Frage. Wieso hängst du so an diesem Regime? Geht’s dir jetzt so schlecht? Ich glaube eher nicht. Du hast jetzt bei weitem mehr Möglichkeiten als damals. Von einem Alfa hättest du da nur träumen können.
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17.04.2006 23:05 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Maki gehört genauso zu diesen Betonköpfen, das hat er doch hier schon oft beschrieben.
Kommunisten sterben eben nicht aus.

Seine Betrachtungsweise erinnert doch an das bedingungslose Gehorchen der Partei (SED).

Er wird es auch nicht mehr lernen.
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17.04.2006 23:22 Uhr von Lienna
 
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wenn er´s bis jetzt nicht gerlent hat dann wird da wohl auch nicht mehr viel passieren, is wohl wahr.

Mensch maki, horch mal in Dich hinein! Schau Dir Opferberichte an und bilde Dich diesbezüglich weiter. Und wenn Du auch nur ein Fünkchen Gerechtigkeitssinn besitzt, wirst Du Deine Meinung ändern!!
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17.04.2006 23:37 Uhr von fanatiker
 
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@Maki: @Maki
Was ist los? Es gibt immer ein paar Verblendete die das Regime und das Lügengebilde in dem wir gelebt haben zurückhaben wollen.
Ehrlich, für solche Leute wie Dich wieder ne Mauer bauen und nach den alten Regeln leben lassen.
Incl. Wohnungsnot, Russenausbeute, Produktions bzw. Warenknappheit, Stasi, Mauerschützen, keine Meinungsfreiheit - na eben allem was das Leben in der DDR so lebenswert machte.
Sicher ist auch heute nicht alles immer goldig. Auch mich kotzt die Armut und die Arbeitslosigkeit an. Aber ich habe wenigstens die CHANCE etwas aus mir zu machen, dahin zu gehen wohin ich will, meine klappe aufzureissen und mich öffentlich zu beklagen usw. usf.
Es gibt in der tat noch einige Ossis die TATSÄCHLICH glauben das früher alles besser war und die auch tatsächlich besser lebten (meist auf kosten der Restbevölkerung, Stasi oder NVAOffiziere, hohe Parteitiere usw.). Ein Schlag ins Gesicht aller derjenigen die unter dem DDR-regime tatsächlich leiden mussten. Ich bin froh das es vorbei ist. Gooseidank habe ich den ganzen Rotz und die Lügen die man uns auftischte nur als Kind erlebt. Und Gott sei dank haben mich meine Eltern auch schon in der DDR zum selbstständigen DENKEN erzogen.
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18.04.2006 12:59 Uhr von maki
 
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Cool - Lebendige BILD-Schlagzeilen :-): Oder seid Ihr Springer-Bots...?

Ihr hab noch den Hunger in den Städten und die Massengräber hinter Wandlitz vergessen...
;-)

"Chance" ist gut, das sollte man sofort den Millionen Ostlern erzählen, die zwar ohne jede Perspektive dasitzen, aber reisen können, wohin sie wollen und ihre niemanden interessierende Meinung frei gegen die Wand ihrer nicht mehr bezahlbaren Wohnung schreien dürfen, solange diese Meinung dem Staat passt.

Und der Alfa...

1. hätte der mich als DDR-Bürger so viel interessiert wie ein praktisch immer noch unerreichbarer Ferrari, Rolls Royce oder Aston Martin...

2. konnte ich mir den auch nur leisten, weil er dank der deutschen Angst vor italienischen Autos sehr preiswert über 6 Jahre abzuzahlen war.

3. kann ich mir den immer noch auch nur leisten, weil ich als Alt-Ossi bereit war, mir soviel Kenntnisse zusätzlich anzueignen, dass ich so gut wie alle Reparaturen in Eigenleistung erledigen kann - wobei es mich bei diesem Staat nicht wundern würde, wenn der mich sogar auf diese Eigenleistungen noch per Steuern abzocken würde...

4. halte ich die Karre eigentlich nur noch, um sicherheitshalber ein brauchbares Fluchtauto in Reserve zu haben (und weil ich mir von meinem mickrigen Gehalt eh nix jüngeres mehr leisten kann) ;-)
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18.04.2006 13:39 Uhr von Cenor_de
 
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@maki: Es war einmal ein Land. Da hatten alle Arbeit und einen Kindergartenplatz. Alle waren glücklich und machten FKK an der Ostsee. Rostfreie Autos fuhren durch die Alleen des Volkes und immer schien die Sonne. Es gab keine Kapitalisten und alle liebten den Frieden.
In der Maiensonne zog das Volk jubelnd und fahneschwenkend an seinen grossen Führern vorbei.
Ein schönes Land.

Im Land nebenan lebten die bösen Menschen, sie waren alle arbeitslos und gemein. Gute Genossen wurden dauernd von der Polzei erschossen und alle wollten nur immer Krieg führen. Die bösen Führer dieses Landes hatten ihr Volk verblödet und ihnen eingeredet, sie hätten alle ein Auto und würden zweimal im Jahr in Urlaub fahren. Sie liessen es sogar glauben es gäbe Bananen.
Ein böses Land.

Leider waren die Bewohner des schönen Landes gutgläubige Menschen, und auch sie glaubten an Autos, Urlaub in Italien und Bananen. Die guten Menschen wollten unbedingt im bösen Land leben, deshalb mussten sie beschützt werden. Drum schlossen sie die Grehenze und keiner hat´s gewusst (rumtatta - reimt sich auf August)

Ja das ist so traurig, wie immer mehr schöne Dinge von der Welt verschwinden, die Elfen, die Einhörner und die DDR. Du hast mein tiefstes Mitgefühl.

Aber fürchte Dich nicht. Der edle Oskar vom Springbrunnen und der tapfere Gysi der Kahle haben schon ihre glänzenden Rüstungen angelegt um Dir Dein Paradies zurückzuerobern. Es wird alles wieder gut.
Bald gibts wieder Plattenbau und Trümmerstädte. plaste und Elaste. Fahnenappell und FKK.

Sei tapfer - Märchen gehen immer gut aus. Und an Märchen glaubst Du doch fest, das lese ich genau.
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18.04.2006 18:58 Uhr von Lienna
 
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Lebendige BILD-Schlagzeilen: Noch immer gehts hier um die Stasi! Das möchte ich mal eben kurz bemerken.

Deiner Reaktion kann ich also entnehmen, dass Du diese vielen Opfer der Stasi in Kauf nimmst/nehmen würdest um Dein friedliches (meiner Meinung nach verdummendes) Leben in der DDR zu genießen und zu sichern?

Auch mir tust Du Leid!

Ich dachte ich würde aus Dir noch eine "gesunde" Meinung herausbekommen, aber da hab ich mich wohl geirrt.

Viel Spaß beim schwelgen!
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18.04.2006 20:19 Uhr von Cenor_de
 
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@Lienna: Unsere lieben Ostalgiker sehen völlig anders auf die Welt.
Wir dürfen ja nicht vergessen, daß man denen von kindheit an nur Unsinn erzählt hat.
z.B. wurde in den schulen gelehrt, die Amerikaner hätten die Luftbrücke eingerichtet, um Kartoffelkäfer über dem Sozialismus abzuwerfen.
Der realexistierende Sozialismus ist eine Gesellschaft gewesen inder eine Verschwrungstheorie Staatsdoktrin war.
Unter den Umständen des akuten Verfolgungswahns, ist denn auch der ganze Stasi-Unfug zu sehen, wie Geruchsproben aller Einwohner zu sammeln.
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18.04.2006 20:47 Uhr von Cpt.Proton
 
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@Cenor: Lol wasn Kommentar !
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18.04.2006 21:14 Uhr von Lienna
 
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Ostalgiker: Nunja, wie ich schon schrieb bin auch ich Ossi. Ich bin nur immer wieder fassungslos auf solche Meinungen zu stoßen. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis (groß und im Alter zwischen 28 und 80) wünscht sich niemand die DDR zurück. Und zum Thema Stasi kommen da heut noch Selbstjustizgelüste in einigen hoch.
Ich finde diese Haltung einfach unglaublich!
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20.04.2006 13:23 Uhr von vst
 
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meine freundin wohnte: (zwangsweise) in der DDR bis zur Grenzöffnung.

Aber keinen Tag länger.

Und sie wird nicht mehr zurückgehen.

Sie hatte die Unterdrückung, die kurzen Gefängnisaufenthalte weil sie nicht wählen ging, die Bespitzelung und Vorladungen weil sie öffentlich ihre Meinung sagte, Schikanen wegen des fehlgeschlagenen Fluchtversuchs etc. so satt.

Seltsamerweise ist ihre Tochter (damals 13) eine glühende Verfechterin der damaligen Dunkeldeutschen Republik.

Sie greift ihr manchmal an den Kopf und fragt ob sie Fieber habe.

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