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Zwangsversteigerungen: Das Ende vieler Träume

Noch nie in der Geschichte der BRD wurden so viele Zwangsversteigerungen beobachtet wie im letzten Jahr. 92.500 Immobilien kamen 2005 unter den Hammer. Die Ursache: Die Besitzer können ihre Schulden nicht mehr zahlen.

Ein Grund für die vermehrten Zahlungsschwierigkeiten ist in der steigenden Arbeitslosigkeit zu sehen. Wirtschaftliche Probleme machen eben auch vor Hausbesitzern nicht halt.

Über Zwangsversteigerungen freuen können sich andere. Sie hoffen, zu einem Schnäppchenpreis an ein eigenes Haus zu kommen - zum Leidwesen des ehemaligen Besitzers.


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WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, Zwang
Quelle: www.wdr.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.04.2006 11:56 Uhr von PruegelJoschka
 
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In Polen gibt es eine Redewendung, daß man auf dem Leid anderer nicht sein eigenes Glück aufbauen sollte.

Sehr schade für die Betroffenen. Mögen die Käufer mehr Glück haben.
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13.04.2006 12:56 Uhr von hiddenangel
 
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die politiker: sind doch mit schuld an der misere. wenn sie endlich was gegen die preistreiberei bei den energiekosten, widerrechtliche ausnutzung von sozialleistungen + arbeitslosigkeit tun würden, wäre evtl. mehr geld für jeden da..........
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13.04.2006 16:28 Uhr von e.frank
 
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Zwangsversteigerungen: Leider ist es aber nicht so, daß diese "Schnäppchen" die durch viel entstanden sind, vom neuen Benutzer ersteigert wird. Vielmehr bereichert sich ein Gruppe die diese Objekte billig, oft zum Ausrufungspreis ersteht. Durch diese Vorgehensweise, ist der Schuldner meistens nicht entschuldet. Also für ihn geht das Dillemma weiter. Meistens auch für die Familie. Oft ersteigert auch eine Bank die Objekte, um dann nocheinmal mit einem spesenbehafteten Kreditvertrag, natürlich nicht zum Ersteigerungspreis, sondern mit einem gewaltigen Augschlag diese weitergibt.
Diese Erscheinung ist leider auch eine Begleiterscheinung der Globalisierung. Aus der Traum von einem Garten, daß die Kinder, in einer heillen Welt aufwachsen können. Spiellend die Welt entdecken, ohne ständig hören zu müssen, das darfst du nicht, denn der Nachbar will schlafen. oder auch daß der Kinderwagen nicht ohne Aufzug in den 3.Stock getragen werden muss.
Genau diese Entwicklung besagt, daß unsere Wirtschaftpolitik, samt der EU gänzlich versagt. Es werden ja sogar den Global Player die Zuckerln in den Mund gespielt sich dort anzusiedeln, wo sie noch mehr abzocken können. Auf die Bevölkerung, auf die kleinen Geschäftsinhaber wird aber überhaupt keine Rücksicht genommen. Man könnte ja sogar glauben, daß diese sich das auch in einer gewissen Weise zuspielen.
Aber vielleicht ein Gedankengang. Wenn man das Insolvenzrecht ändert, einmal nicht nur für den Schuldner, sondern auch für die Gläubiger. Denn bei einem Verkauf - und eine Versteigerung geht auch nicht von heute auf morgen - bekommt der Schuldner mehr und kann dann auch seinen Gläubigern eine höhere Quote bezahlen. Es bleiben weiniger Restschuld über und die besagte Bereicherung ist weitgehend auf Null gestellt. Und wenn der Makler seine Provision erhält, dann ist die bei weitem geringer, als wenn er die Liegenschaft um den Ausrufungspreis erwirbt, dann einen Mörderaufschlag draufwirft und dann verkauft.
Vorallem wäre einmal es an unsere oder die EU-Politker heranzutragen, daß dieses Wirtschaftshick-hack nur Schaden anrichtet. Menschlich, volkswirtschaftlich usw. Wo bleibt die Ethik, wenigstens zwanzig Jahre (Heranwachsen einer Generation, wer A sagt und Kinder bekommt sollte auch die Möglichkeit B haben, sie großwachsen lassen zu können) in eine Richtung zu ziehen, und nicht heute so, morgen so und übermorgen wieder anders zu denken. Wie soll da von den Bürgern eine langfristige Entscheidung getroffen werden.
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13.04.2006 21:48 Uhr von md2003
 
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Tja das ist eine weitere Umverteilung der Besitztümer!

Denn wenn man eh schon reich ist, und genügend Vermögen in der Hinterhand hat, kann man sich solche Häuser günstig zu eigen machen.....

Einfach so lange mitsteigern, wie es noch ein schnäppchen ist, und dann ...3...2...1 meins....
Und auf zum nächsten Haus...

So bekommen Menschen, die genügend Geld haben auch noch günstig Immobilien!

Und der verschuldete Ex-Hauseigentümer wird mit einem kleinen Betrag abgespeist, die für die Schuldentilgung nicht mal ausreichen:-(
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14.04.2006 17:07 Uhr von rainerZ
 
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Die Banken sind oft die wahren Schuldigen: Das fängt schon bei der Finanzierung eines Heimes an, wenn trotz sehr geringer Reserven so ein Haus finanziert wird. Sobald einer (unverschuldet) arbeitslos wird, ist die gesamte Rechnung hinfällig. Und trotzdem wurden jede Menge Häuser finanziert. Und wenn es eng wird, wird brutal der Geldhahn zugedreht, und die Freundlichkeit der Banker hat ein Ende.
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16.04.2006 16:40 Uhr von FleurMia
 
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hmm ich stelle es mir verdammt hart vor das eigene Haus verkaufen zu müssen... schon der Gedanke, dass ich an dem Haus meiner Eltern vorbeifahren würde und würde eine andere Familie darin wohnen sehen macht mich mehr als traurig...

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