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Tschernobyl: Reaktorschutzhülle ist undicht und könnte einstürzen

20 Jahre nach dem Supergau in Tschernobyl macht Greenpeace erneut auf große Mängel an der Schutzhülle des Reaktors aufmerksam. Die Konstruktion der Hülle sei durch Löcher, in die Regenwasser dringt und Staub durch Wind herausgeblasen wird, undicht.

Ein Einsturz der Schutzhülle würde eine radioaktive Staubwolke freisetzen, die in der Umgebung des Reaktors zu Strahlenbelastungen führt. Die "Renovierung" der Hülle komme auch nicht vorwärts, da nicht alle geplanten Maßnahmen ausgeführt wurden.

Für das Problem der geschmolzenen Brennstäbe unter der instabilen Schutzhülle gibt es auch noch keine Lösung. Milliarden an Steuergeldern und die Aktivitäten der Atomindustrie haben keinen Erfolg gezeigt.


WebReporter: Fozziebär
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Reaktor
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2006 15:44 Uhr von Fozziebär
 
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Das Thema atomarer Restmüll wird die Menschheit noch ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte begleiten. Ob nun durch Unglücke wie in Tschernobyl, oder auch wegen der Endlagerdebatte.
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12.04.2006 16:11 Uhr von PruegelJoschka
 
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Schwachsinn! EU Live:

Die EU hat viel Geld ausgegeben um Expertenmeinungen zum Thema Block4 des TschernobylAKWs anzufertigen. Es geht um die Hülle und eine Milliardenschwere EU investition zwecks eines Sarkophages. Es ist offensichtlich, daß sich die meisten Berichte auf die UDSSR- Berichte von ´86 stützden, die (politisch- korrekt) besagten, daß 90% des Kerns nicht aus dem Reaktor geschleudert wurden. Es ist jedoch offensichtlich, daß die Brennellemente des Containmentlosen RMBK zum großen Teil herausgeschleudert wurden. Und so geht man davon aus, daß das "Böse" immer noch im Block4 residiert. In Wirklichkeit wurde es weggeräumt. Es gibt inzwischen genug Videoaufnahmen aus dem Reakor und dem Bereich unter dem Reaktor der zwar geschmolzen ist, aber ohne Bleianzug betretten werden kann. Insofern sind sich viele Experten sicher, daß beim zusammenkrachen des Block4 eine relativ kleine Staubwolke mit schwacher Radioaktivität entsteht.

Schön Geld reinpumpen!
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12.04.2006 18:40 Uhr von goodbye
 
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PruegelJoschka: Ähm... besser Informaieren würd ich mal Tippen... es gab mal eine schöne Reportage "Millionensarg Tschernobyl"... die Reportage gibt Hintergründe wieder...
Es ist gut wenn der Sakopahg erneuert wird... nur da muss das Geld erstmal hinkommen... Korruption usw... und auch wenn es eine "kleine" Staubwolke ist, ist es kein Grund zu sagen "mir ists egal lieber für irgendwas Geld hinschaffen was mir hilft"... denk mal bitte an die Leute die im Umkreis leben (nicht Tschnerobyl selber die Städte sind fast geräumt)....
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25.04.2006 13:20 Uhr von borgworld2
 
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Kaputt hin oder her: Es ist eigentlich egal ob er kaputt ist oder nicht.
Denn wie man bisher gesehen hat bringt es nichts Geld da hinzuschicken. Wird höchstens noch ein Reaktor gebaut aber der alte nicht abgedichtet.
Ich bezweifele auch das es bei noch mehr Geld besser wird.

Was die Leute in der näheren Umgebung angeht, wer sich da noch in der nähe aufhält ist wirklich selbst schuld.
Egal ob Heimat oder nicht hier wäre ganz klar ein Umzug fällig gewesen.
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25.04.2006 15:57 Uhr von grieszi
 
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aha es ist also mal wieder soweit, greenpeace muss sich mit allseits bekannten tatsachen wichtig machen. naja, passt ja, der unfall hat ja " jubileum " und mit atomenergie bzw. deren folgen wenn mal was schiefgeht kann man hier in deutschland schoen einen auf polemisch machen.
was konstruktives zum thema block 4 der KKW Tschernobyl hat greenpeace wohl noch nicht abgelassen aber immer schoen auf dem thema rumreiten koennen sie.

naja, was soll`s
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26.04.2006 09:32 Uhr von Mark_Aurel
 
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Hartz 4 Empfänger könnte man doch den Reaktor abdichten lassen. Hauptsache Arbeit!!!

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