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Russland: Im Bau befindliche Moschee muss abgerissen werden

1998 hatten die Muslime in Astrachan die Baugenehmigung für eine Moschee erhalten. Es ist nicht das einzige und nicht das erste Bauwerk dieser Art in dieser Stadt. Seit Jahrhunderten leben verschiedene Religionen in dieser Stadt friedlich zusammen.

Der neue Bürgermeister zog allerdings die Baugenehmigung zurück. Zum einen wurde das damit begründet, dass der Zeitplan des Baus nicht eingehalten wurde. Zum anderen befinde sich die Moschee zu dicht an einer Hochspannungsleitung.

Wegen der dadurch verursachten Sicherheitsprobleme hat ein Gericht den Abriss angeordnet. Notfalls wird ein kommunales Abrisskommando den Gerichtsbeschluss umsetzen.


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WebReporter: h.schmidt
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Bau, Moschee
Quelle: www.aktuell.ru

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2006 08:14 Uhr von summertime
 
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sowas passiert schon mal auch bei normalen Häusern etc. mit Baugenehmigungen ...

Und was soll uns diese News sagen? Oder soll das die leidige Diskussion starten das die Moschee natürlich absichtlich eingerissen wurde und hier gibts wieder 1000 Kommentare dazu?
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12.04.2006 08:22 Uhr von Deck
 
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naja: in der quelle kommt das auch ein wenig anders rüber. da steht schon, dass sich die muslimische gemeinde provoziert fühlt. ein zu langer bau ist als begründung aber auch ein wenig dürftig. das mit hochspannungsleitung kann man ja noch verstehen, aber laut der quelle ist das ja "nur" der zweite grund.

ich finde die shortnews unglücklich aufgeteilt. man sollte zuerst sagen, warum der abriß stattfinden soll, das ist schließlich der zweck der nachricht. dass in der stadt viele religionen zusammen leben, ist nur eine information am rande und sollte desshalb danach kommen. in der quelle ist es ja schließlich genau so gemacht worden.
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12.04.2006 09:07 Uhr von kollegeahmed
 
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Kommunistenpack und Moslemhasser so kennt man die Russen.. Und weil Sie in Tchechenien ihr Gesicht verloren haben, nun Repression und Diskriminierung der Moslems im eigenen Staat !

Welcome Back Stalin !
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12.04.2006 09:25 Uhr von Ali_Mente
 
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Schon mal versucht eine Baugenehmigung für ´ne Kirche in Istanbul zu bekommen, "Kollege".
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12.04.2006 09:26 Uhr von summertime
 
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@kollegeahmed: Kannst Du lesen?

"Es ist nicht das einzige und nicht das erste Bauwerk dieser Art in dieser Stadt. Seit Jahrhunderten leben verschiedene Religionen in dieser Stadt friedlich zusammen."

Wenn sie so gegen Moslems wären wie Du es darstellst, würden sie gleich alle Moscheen einreißen... nur mal so als Denkanstoß.

Und nochmal was zu Deinen Tschetschenen, denen Du Dich verbunden fühlst weil sie Moslems sind...

Auszug aus der Wikipedia:
"1997 wurde Aslan Alijewitsch Mashadow bei Neuwahlen Präsident. Er konnte und wollte sich jedoch nicht gegen die immer stärker werdenden radikalen Gruppierungen behaupten, die von eingeströmten ausländischen, zumeist arabischen Kriegsherren ideologisch inspiriert, finanziert und teilweise angeführt wurden. "

"Am 7. August 1999 marschierten wahabitische Einheiten der Terroristenführer Schamil Bassajew und Ibn al-Chattab in Dagestan ein, um es einem islamisch-fundamentalistischen Kalifatstaat anzuschließen, der in Perspektive den ganzen Nordkaukasus umfassen sollte. "

Darauf versucht Putin das militärisch zu lösen und das Ergebnis kennen wir ja, Erpressung in Form von Geiselnahme eines Theaters durch Terroristen in dem 700 Menschen waren.

Am 21.06.2006 werden 555 Mitarbeiter/Beamte aus Russland von den Terroristen erschossen und 102 Zivilisten.

Danach kam der Absturz des Flugzeugs und die Schule in Beslan, wo 1200 Personen von Terroristen festgehalten wurden. Und warum? Um Gesinnungsgenossen der Terroristen freizupressen. Ergebnis 335 tote Geiseln.

Ich weiß Ahmed, alles nur zur Selbstverteidigung der Rechte ;) is klar...
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12.04.2006 11:17 Uhr von Buster_
 
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Ähnlich wie in Deutschland: News-ID: 618180

Nur das es hier nicht der Staat ist, der intoleranz zeigt, sondern die aufrechten Nachbarn.
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12.04.2006 11:27 Uhr von vst
 
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alimente: in istanbul gibt es mehr kirchen als in stuttgart.
wesentlich mehr kirchen als in berlin moscheen.
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12.04.2006 13:23 Uhr von chok0
 
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@vst: aber auch nur, weil schon viele seit langer zeit dort stehen und ständig restauriert werden.
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12.04.2006 13:38 Uhr von vst
 
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chok0: das heißt dann, dass die osmanen vor jahrhunderten schon weiter waren als der rest der welt heute?
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12.04.2006 20:31 Uhr von tommy-25
 
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12.04.2006 22:03 Uhr von logisch
 
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Dabei sein: und selber erleben wie die Christen in Istanbul leben. Die Christen in Istanbul sind praktisch alle Arbeitgeber, kaum Arbeitnehmer. Ich war vor 5 Jahren an einer Christlichen beerdigung in Istanbul. Es war nicht anders als hier. Sogar mit Glockenschlag. Ich bin eine Türkin, mein Grossvater hatte in den 50 Jahren eine Gelibte, die Christ war. Sie war eine Ranghohe Beamtin, mit sehr hohem Gehalt, nur hatte sie keine Kinder und keine näheren Verwandten dem sie es hinterlassen konnte, so fiel alles dem Staat zu.
Damals erzählte mein Opa, sein fast alle Beamten Christen gewesen, weil alle Christen eine höhre Schulbildung hatten, aber nach dem 2.Weltkieg sind sehr viele Christen nach Europa ausgewandert, teils aus Angst, teils aus perspektivlosigkeit, dies ist auch einer der Gründe warum in Istanbul die Christen weniger geworden sind.
Ich kenne eine ganze Sippe von Christen in Istanbul, sie zälen zu meinem Freundeskreis, die haben noch nie erzählt dass sie sich unterdrückt fühlen, aber wie halt fast überal in der Christlichen Welt gehen sehr viele nicht mehr in die Kirche, nur noch die Alten. Mann braucht keine neuen Kirchen in Istanbul, es hat zu viele, Nicht unbedingt in Mengen, aber die Nachfrage ist zu klein, in vielen Kirchen ist einfach nur der Pfarer mit ganz wenigen Gläubigen an der Messe.
Was die Kirchen in der Provinzen angeht, habe ich mich mal mit einem Christen aus Malatya (Anatolien) im Flugzeug unterhalten, es wäre zu lang ales hier zu erzählen, nur kurz, er sagte das Problem sind die vielen Missionare die, die verschiedenen Gruppen gegeneinander aufhätzen in Anatolien, sie würden die nicht Christen provozieren, und die Christen ihre Lage viel dramatischer darstellen als es ist.
Unterhaltet euch lieber mit direckt betroffenen als mit irgend einer vereinigung, welcher Interesse auch immer, aber stellt gezielte Fragen, nicht einfach eine Algemeine.
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13.04.2006 08:56 Uhr von vst
 
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tommy: ich finde es immer wieder witzig, wie jemand die aussage einer ideologischen gruppe als wahrheit darstellt.

als ob mir ein veganer was über ernährung erzählt.

danke logisch
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16.04.2006 16:16 Uhr von *Flip*
 
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@ vst: Wie mein Vorredner schon berichtet hat, stammen die meisten Kirchen aus der byzantinischen Ära, soll bedeuten, dass diese Kirchen schon gestanden haben, als an Islam und Türkei noch keine Mensch gedacht hat. Die ersten christlichen Gemeinden entstanden in der heutigen Türkei bzw Anatolien. Die Briefe des Paulus gehen z.B an diese ersten Gemeinden.

" das heißt dann, dass die osmanen vor jahrhunderten schon weiter waren als der rest der welt heute?"

:-) LOL Ich hoffe die Hagia Sophia sagt dir diesmal mehr als Schinkel :-)) 1998 wurde noch eine alte byz. Kirche in eine Moschee umgewandelt. Wenn das für dich Toleranz bedeutet, dann mußt du dir an den Kopf fassen. Zumal die scheinbare Toleranz nur gewährt wird, wenn die Minderheiten die sogenannte Schutzsteuer bezahlen, so wie sie in den sogenannten Gottesstaaten heute noch üblich ist.

Es gibt zwar auch neuere Kirchen aber dann fast ausschließlich nur in den Großstädten, entstanden durch die europ- Einwanderer um die Jahrhundertwende.

Zum 1000 male Wiederholen (schnarch):

Heute haben es die Christen unter der islam. Mehrheitsgesellschaft in der Türkei mehr als schwer, von den Freiheiten die Islamanhänger in der westl. Mehrheitsgesellschaft genießen, können sie nur Träumen.

So ist es ihnen verboten ihre Kirchen zu renovieren, da die chr. Gemeinden in der Türkei keine Rechtsperson bilden, sie können also jederzeit von staatlicher Seite enteignet werden, so wie es der griech. orthodoxen Kirche passiert ist. An Neubau ist nicht zu denken.

Des weiteren dürfen keine Priester / Pafarrer in der Türkei ausgebildet werden, die Hochschule der griech. orthodoxen Kirche ist bis heute noch geschlossen.

Um mal nur einiges zu nennen.

Wenn es interessiert, dann einfach informieren, wie es dem Pfarrer Herr Korten ergangen ist, der in Antalya (12000 -14000 Deutsche) eine chr. Gemeinde aufgebaut hat.

Tschau

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