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"Venus-Express" hat die Umlaufbahn der Venus erreicht

Heute um 10.07 Uhr schwenkte die Sonde der ESA in die Venus-Umlaufbahn ein. Sie hat somit das kritische Manöver heil überstanden (ssn berichtete). Die weitere Erforschung der immer noch geheimnisvollen Venus kann also beginnen.

90 Prozent des vorhandenen Treibstoffes wurden verbraucht, um "Venus-Express" von 29.000 Kilometer pro Stunde so abzubremsen, dass sie von der Schwerkraft unseres Nachbarplaneten erfasst wird.

Die Expedition wird die Atmosphäre der etwa 470 Grad Celsius heißen Venus untersuchen. Erste Daten werden schon in den kommenden Tagen erwartet. Eine Landung auf dem lebensfeindlichen Planeten wird es nicht geben.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Venus, Express, Umlauf, Umlaufbahn
Quelle: www.diepresse.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2006 14:33 Uhr von Thothema
 
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Glückwunsch an die ESA. Gestern hatte man noch Sorge, es könnte schief gehen. Sicher nicht nur ein Erfolg für die Techniker und die Wissenschaftler sondern auch gute Aussichten für weitere Missionen der ESA.
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11.04.2006 15:12 Uhr von Jeska
 
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Naja: Also nen Glückwunscch ist angebracht aber ...

"Eine Landung auf dem lebensfeindlichen Planeten wird es nicht geben."

Wozu das ganze? Was wollen die mit den Daten?
Das dort auf den "heißen Kohlen" (490°C) nix lebt genügt doch völlig aus :)

Das einzige was es gebracht hat ist wiedermal ein Erfolg für die Techniker und bissl mehr Erfahrung in der Raumfahrt mehr nich ...
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12.04.2006 09:08 Uhr von vostei
 
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@jeska: Sinn der Mission ist neben der exakten Kartierung des Planeten auch den dort herrschenden Treibhauseffekt auszuforschen - einerseits erlangt man auf diese Tour Rückschlüsse auf Tendenzen hier bei uns und man kann diesen Effekt, wenn er denn mal genau bekannt ist, auch für Projekte, wie zB die Wandlung lebensfeindlicher Verhältnisse auf anderen Planeten, nutzen.

Wissen ist Macht - nur muss man es erst erlangen.

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