10.04.06 19:26 Uhr
 233
 

Jahrhundertflut in Niedersachsen: Wulff fordert Vorbeugung

Das aktuelle Hochwasser der Elbe hat in Niedersachsen augenscheinlich den Höhepunkt erreicht. Trotzdem ist die Gefahr noch nicht vorbei. Eine Entspannung kann frühestens zum Wochenende erwartet werden.

Unterdessen hat der niedersächsische Ministerpräsident Wulff für die Zukunft eine bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zwecks optimierter Prävention gefordert.

Wulff schwebt vor, mit Hilfe eines neuen Staatsvertrages beispielsweise die Überflutung von Flächen zu regeln, um in Zukunft solchen Naturereignissen nicht hilflos gegenüberzustehen.


WebReporter: lukiluke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Niedersachsen, Jahrhundert, Vorbeugung
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Einbrecher stehlen bei Berliner Polizei Orden und Anstecker
USA: Vater erschreckt Tochter mit Clownsmaske und Nachbar schießt auf ihn
Versuchter Angriff auf Kanzlerin: Staatsschutz-Ermittlungen gegen 63-Jährige

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.04.2006 22:48 Uhr von stellung69
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Besser wäre: sowas Zentral zu organisieren, von Berlin aus gesteuert und bezahlt.... (damit´s auch klappt)
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:18 Uhr von kathleenchristine
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
stellung69: Besser wäre:
sowas Zentral zu organisieren, von Berlin aus gesteuert und bezahlt.... (damit´s auch klappt) ---
--------------- Was? Fluten und überfluten von Berlin aus funktioniert doch ;)
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:32 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
kathleenchristine: *g*

wulff hat recht. es muss geregelt werden, welche ortschaften überflutet werden
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:34 Uhr von kaminholzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
vorbeugen? lol: Wie soll man denn da wassr aufhalten?? lol

Ausserdem gibt es die Überflutungen seit hunderten von Jahren.. etwas völlig normales also!!

Jede "Vorbeugung" schafft nur woanders neue Probleme.

Die Anwohner kenn das alles doch längst udn nehmen es mit ihrem standort in kauf. Neu ist lediglich der Medienrummel.. Darus könnten die Betroffen aber evtl. Kapital schlagen: Fluttourismus, Kanuverleih, Flut-Erlebnispark, Wasserreservoir..

Oder einfach nur die Schwermetalle aus dem Wasser filtern und bei ebay vertickern:-))
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:37 Uhr von NjamNjam
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Über so etwas: wurde vor Jahren auch diskutiert und hat nichts gebracht. Über so etwas wird auch nach der nächsten "Jahrhunderflut" diskutiert und wird auch nichts bringen.

Heuer wird es nicht anders sein.
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:50 Uhr von kathleenchristine
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
vst: *g* stimmt, deswegen schreib ichs ja: geflutet und überflutet wird jede Ortschaft von Berlin aus, das müssen sie schon regeln.
Ob die das schaffen? Oder der? Hmmm, sind Zweifel erlaubt? ;)
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:52 Uhr von Cenor_de
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@kaminholzer: Genau diese Fluten haben an den Rändern der Flüsse Landschaften geschaffen, die sg. Auen. Dies Bilden sich in den Schleifen der Flüsse, deren meandern unteranderem durch diese jahreszeitlichen Phänomene bestimmt wird.

Wenn man nun die Schleifen begradigt und gleichzeitig die Flssutiefe erhöht, und die Auen bebaut was geschieht dann?
Genau Hochwasser, an Stellen wo man es nicht brauchen kann.

Zudem haben wir einen Klimawandel und eine immer stärkere Vesiegelung des Bodens, sprich das Wasser kann nicht mehr überall abfliessen, und es gibt mehr davon.

Wenn Schnee auf einer Wiese schmilzt, oder Regen auf sie fällt, dann fliesst nur ein Teil der Flüssigkeit in das Grundwasser, und das auch nur nach und nach, denn das Erreich hält die Feuchtigkeit.

Wenn das selbe auf einer Betonfläche passiert, fleissen 100% des Wasser ungebremst in den nächsten Gulli und dann in die Flüse.

Zudem haben die Menschen einen zweiten Wasserkreislauf geschaffen. Wir stauen einen Fluss im Sauerland, leiten sein Wasser aus der Talsperre in Haushalte in Düsseldorf und deren Waschmaschien pumpen es in den Rhein.

Renaturierung der Flüsse. Stopp der Bodenversiegelung und einen Brauchwasserkreislauf im 2. Wasserkreislauf,
fordern die Ökologen seit den 70er jahren, passiert ist immer das Gegenteil, meist unter freundlicher Ignoranz der Partei des Herrn Wulff.
Kommentar ansehen
11.04.2006 12:55 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
cenor de: du nimmst mir eine menge schreibarbeit ab.
danke

kathleen
keine zweifel.
Kommentar ansehen
11.04.2006 13:07 Uhr von Cenor_de
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@vst - keine ursache ;): Was ich noch vergessen habe ist warum das ausbaggern der Flüsse scheisse ist.

Denn auf den ersten Blick scheint das ja ein prima Plan, den Fluss einfach tiefer zu machen.
Aber:
a) gibt es durch die Fliesgeschwindigkeit einen Rückstau.
Sowohl an Untiefen, als auch am Meer.
b) Erhöht das den Druck auf die Deiche.

Das war mal nötig, um die Schiffahrt mit hohem Tiefgang zu gewährleisten. z.B. zum Transport von Kohle.
Die Ausflugschiffe, z.B. brauchen keinen so grossen Tiefgang.

Zum Glück leb ich auf dem Hügel bis die Rems hier steht ist Holland unter Wasser.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Der Fall Arppe - Aufklärung im Landtag gefordert
Die Mitwirkung der AFD in den parlamentarischen Gremien soll sabotiert werden.
Tegernsee: Ermittlungen wegen Urkundenfälschung gegen AfD-"Prinz"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?