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Philippinen: Deutscher tötete drei Menschen - Jetzt droht ihm die Todesstrafe

Der aus Deutschland stammende Anton K. (52) hat am 23.10.2005 in Usol drei Personen erschossen. Zuvor hatte es einen Streit gegeben mit Familienmitgliedern seiner philippinischen Ehefrau. Der Streit soll um Hühner und Schießübungen gegangen sein.

K. erschoss daraufhin den Ortsvorsteher von Usol und die beiden Söhne seines Schwagers. Der Schwager wurde bei der Schießerei schwerst verletzt. Man wirft K. dreifachen Mord vor - im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.

Der deutsche Botschafter Axel Weishaupt hat einer bekannten Juristin den Auftrag erteilt, "alles zu unternehmen, damit es auf keinen Fall zur Todesstrafe kommt". Anton K. befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in Santiago.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Mensch, Todesstrafe, Philippinen
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2006 17:36 Uhr von Username
 
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Tja: Da hätter dann wohl Pech gehabt. Ich kann kein Mitleid mit Mördern haben. Bin zwar gegen Todesstrafe, aber Gesetz ist nunmal Gesetz. Das muss einem klar sein bevor man so eine Tat begeht.
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10.04.2006 17:52 Uhr von carry-
 
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wer bezahlt die anwältin? ich hoffe doch, dass die anwältin nicht von steuergeldern bezahlt wird!
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10.04.2006 17:55 Uhr von noobgen
 
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WTF? Der soll sich mal schön selbstverteidigen! Warum werden nur so die Steuergelder verheizt?
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10.04.2006 19:46 Uhr von Kane666999
 
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@Username: "Ich kann kein Mitleid mit Mördern haben. Bin zwar gegen Todesstrafe"
welch wiederspruch
ich habe kein mitleid und bin für die Todesstrafe wenn es wie in dem fall bewiesen ist,
auch andere Taten müssen viel härter bestraft werden grade hier in Deutschland im "Gangster"Paradies
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10.04.2006 19:50 Uhr von crazywolf1981
 
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Kurzen Prozess Warum versuchen ihn zu schützen? Er hat 3 Leute ermordet. Dann soll er auch so bestraft werden wie es das dortige Gesetz vorsieht. Und nicht Jahrelang im Knast auf Kosten des Steuerzahlers, sondern direkt weg.
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10.04.2006 21:48 Uhr von Bibi66
 
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Andere Länder, andere Sitten, Gesetze etc. Darüber hätte er sich klar sein müssen. Dennoch: Todesstrafe ist in meinen Augen nichts weiter als eine Art "staatlich sanktionierter" Rache, um eine gewisses Klientel der Bevölkerung zu "befriedigen".

Und bringen tut sie gar nichts. Schon gar nicht für die Opfer. Und Abschreckung vor Straftaten? Kann man vergessen.
(Allerdings, um ehrlich zu sein... auch wenn ich die Todesstrafe ablehne, manchmal gibt es Momente, in denen ich nahe dran bin, diese Ablehnung abzulehnen).

Lebenslang Knast auf den Philippinen wäre wohl angemessen (wobei... das dürfte, denke ich mal, für nen Europäer so ne Art Todesstrafe auf Raten sein...).

Noch was (historisches) zur Todesstrafe:
Am 2. Juli 2006 ist der 30. Jahrestag der Wiedereinführung der Todesstrafe in der USA durch den Supreme Court.
Bin jetzt schon gespannt drauf, ob es da irgendwelche Aktionen gibt oder ob es in den Medien überhaupt erwähnt wird.

Hasta Luego
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10.04.2006 22:41 Uhr von netlion
 
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@crazywolf: Ganz meine Meinung!

War ein "Zivilisationsflüchtling"...
und mit der Emmigration auf die Phillippinen verlässt er nun mal auch den - in der Regel - sicheren und geordneten "Rechtsraum Deutschland".

Dazu gibt es in der aktuellen Ausgabe des Spiegel auch einen sehr interessanten Artikel (wer weiß? vllt. ist diese News ja ein Auszug?)
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10.04.2006 23:53 Uhr von Jimyp
 
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Er hat diese Strafe verdient! Ende! Aus!
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18.04.2006 08:59 Uhr von Tommy69
 
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"Vorteil" der Todesstrafe: Man spart Kost, Logis, Unterkunft, Bewachungspersonal etc. für den Mörder.

Ja, das ist für die Gegner der Todesstrafe eine extreme Einstellung, aber die Gesellschaft hat nichts davon wenn ein Mörder, sagen wir mal 20 Jahre, weggesperrt wird und von der Gesellschaft am Leben erhalten werden muss.

In D kostet ein Gefangener ca. 100 Euro/Tag.

Hier sollte gelten: Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Ausserdem erschießt man nicht so "zufällig und aus Versehen" 3 Menschen.

Bei einem Verkehrsunfall mag eine andere Strafe angemessen sein, Unfälle sind ja üblicherweise nicht beabsichtigt.

Nachteilig bei der Todesstrafe sind mögliche Justizirrtümer und der unterschwellig aufkommende Rachegedanke.

Ausserdem muss man ja das Mäntelchen der Zivilisation ausbreiten.
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18.04.2006 10:53 Uhr von Garviel
 
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In der Quelle steht nicht, dass der Typ emigriert ist, sondern dass er sich "abgesetzt hat". Wenn das stimmt, hatte er also auch hier schon was ausgefressen - und das wäre ein Grund mehr, ihm keinerlei staatliche Hilfe zu gewähren. Wenn in den Philippinen auf Mord die Todesstrafe steht, nun gut, dann: Hasta luego, baby.
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23.04.2006 17:44 Uhr von bluzardus
 
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Hmmm "Der Streit soll um Hühner und Schießübungen gegangen sein."

Echt kurios.

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