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Wien: 14-jähriger Zug-Surfer überlebte Stromschlag mit 15.000 Volt

Schwere Verletzungen erlitt am Samstag ein 14-Jähriger, der am Wiener Ostbahnhof mit mehreren Gleichaltrigen auf einen Eisenbahnwaggon kletterte. Dabei kam er in den Stromkreis der Oberleitung und wurde mehrere Meter weit vom Waggon geschleudert.

Der Junge, dessen Haut zu 40 Prozent verbrannt wurde, war bei der Erstversorgung noch ansprechbar. Der Zustand des Patienten, der in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt wurde, wird als stabil bezeichnet.

Wie Ärzte des Landeskrankenhauses Klagenfurt, in das der Junge per Rettungshubschrauber gebracht wurde, mitteilten, stehen seine Chancen, das Unglück zu überleben, bei 50:50.


WebReporter: Fozziebär
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: 14, Wien, Strom, Zug, Surfer, Stromschlag, Volt
Quelle: www.krone.at

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2006 16:02 Uhr von Fozziebär
 
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Heutzutage fragt man sich wirklich, ob ein Teil der Jugend nur Blödsinn im Kopf hat. Gut, früher wurde auch viel Quatsch gemacht, aber nicht in diesen Dimensionen.
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10.04.2006 16:10 Uhr von PruegelJoschka
 
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Bzzt, nix Licht! Es ist ja ein Wunder, daß er überhaupt lebt. Bleibt zu hoffen, daß es dabei bleibt.
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10.04.2006 16:22 Uhr von sluebbers
 
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kein wunder: keine ahnung ob in österreich eine andere spannung in den oberleitungen ist, aber ich kenne jemanden der in berlin von einer oberleitung eine gefetzt bekommen hat - unterschenkel musste weg, viel fleisch aus dem arm raus, aber er lebt und spielt auch wieder fußball. ein idiot ist er trotzdem, wer klettern denn auf waggons rum...
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10.04.2006 16:25 Uhr von PruegelJoschka
 
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@sluebbers: In Berlin haben die UBahnen keine Oberleitungen! Und die meisten werden wohl auf den UBahnen herumeiern.

Die ÖBB fährt mit "gleichem" Strom wie DB.
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10.04.2006 17:09 Uhr von Reinsteckefuchs
 
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Die Jugend von heute so ein Blödsinn, Dinge wie Sbahn surfen gibts schon a bisserl
länger....



(p.s.:MTV ist an ALLEM Schuld^^)
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10.04.2006 17:16 Uhr von sluebbers
 
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@joschka: es gibt aber nicht nur u-bahnen in berlin...das war schon "DB"...
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10.04.2006 17:48 Uhr von Jorka
 
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Uralter Hut: S-Bahn surfen gibts es schon mindestens seit Anfang der Neunziger Jahre, von wegen die Jugend von heute....
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10.04.2006 19:01 Uhr von feldy.de
 
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krass aber wie funktioniert das, dass es den Jungen mehrere Meter weggeschleudert hat?
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10.04.2006 19:26 Uhr von Psycho88o
 
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@kranevo: Hart gesagt aber ich stimme dir zu!
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10.04.2006 19:32 Uhr von HondaCivic
 
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Ich finds richtig! Warum sind sie auch so blöd und klettern auf den Wagon? Ich find es richtig. Wer so blöd ist muss mit einer gerechten Strafe rechnen!
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10.04.2006 19:53 Uhr von cyberstream
 
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@Fozziebär: Ja heutzutage muss man sich das fragen.

Früher musste man sich das nicht, da war ja aaaalles besser ;))
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10.04.2006 20:18 Uhr von evilboy
 
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das ist so cool: Und Darwin hat wieder einmal Recht gehabt...
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10.04.2006 20:59 Uhr von pulverschmid
 
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@evilboy: Und was hat Darwin eigentlich zu "Zug-Surfern" so im Speziellen gemeint? Im Allgemeinen hat er sich sicher trefflich ausgedrückt, aber mal so unter uns "im Speziellen"? Wär doch ma ´ne Runde Worte wert.
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10.04.2006 21:13 Uhr von pinkpanther1
 
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Elektronische Aufladung feldy: Das hängt mit der elektronischen Aufladung zusammen.
Du kennst das vielleicht, wenn du einen Luftballon aufbläßt, mit einem Wollpulover reibst das er sich aufläd und dann an lange haare hälst dann steigen die Haare auch weg, sie fliegen praktisch von dir weg. Genauso ist das auch mit dem Jungen ergangen, er wurde elektrisch aufgeladen und dann weggestoßen. hängt auch mit dem magnetismus zusammen. ABER: Es hängt nicht nur an der Spannung (Volt) sondern auch an der Stromstärke (Ampere´). Beides muss beachtet werden. Große Spannung mit großer Stromstärke ist gefährlich, kleine nicht.
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11.04.2006 01:42 Uhr von Schwertträger
 
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@feldy.de: Wie das funktioniert mit dem Wegschleudern?

Du brauchst Dir nur vorzustellen, was für eine ungeheure Energiemenge (Leistung=Spannung x Strom) dabei mitspielt, die sich in Sekundenbruchteilen per Lichtbogen (quasi ein Blitz, wie Du ihn vom Gewitter her kennst) von der Leitung aus über den Jungen ins Waggondach ergiesst.

Dabei kommt es an den Stellen, wo freie Wegstrecken an Luft überquert werden (das kann bei Hochspannungsleitungen durchaus mehr als ein Meter sein), zu einer schlagartigen Erwärmung jener Luft. Da sich Luft aber aus zahlreichen Gasen zusammensetzt und Wasserdampf enthält, was allesamt die physikalische Eigenschaft hat, sich bei Hitze sehr stark auszudehnen (10fach und mehr), ist so ein dusseliger Kleinejungenkörper diesem Ausbreitungsbestreben im Wege, so dass er schlicht und einfach weggeschleudert wird. An der Weite kannst Du erkennen, mit wieviel Wucht das passiert.

Es war allerdings wahrscheinlich auch sein Glück, dass die Luftexplosion ihn aus dem Weg geschleudert hat. Wäre er an Ort und Stelle liegengeblieben, wäre wahrscheinlich der Strom länger durch ihn hindurch gegangen und hätte ihn stärker bzw. ganz verbrannt.

Zum S-Bahnsurfen an sich: Ja, es stimmt wohl, dass man sich nach überstandener Gefahr besonders lebendig fühlt, aber..... man glaubt es kaum, ... es gibt durchaus noch andere Beschäftigungen, die sowas auch vermitteln können, ohne so gefährlich zu sein. Das Surfen ist halt ein Spiel mit hohem Einsatz und nicht unbeträchtlicher Chance zu verlieren, das muss man wissen.
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11.04.2006 10:27 Uhr von BlackUnicorn
 
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"Das Glück ist mit den Dummen."
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11.04.2006 11:19 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Klaus: Glück im Unglück. Die Bahn würde am liebsten der Wechselstrom gegen Gleichstrom tauschen ... oder war es Drehstorm ... ich hasse ETechnilk ...
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11.04.2006 17:33 Uhr von Luzifers hammer
 
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Die sollten alle draufgehen: Dann höhrt die Scheisse endlich auf.

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