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Historiker Moorhouse: Briten planten mehrere Anschläge auf Adolf Hitler

Der britische Historiker Roger Moorhouse berichtet in seinem Buch "Killing Hitler", dass die Briten 20 verschiedene Pläne entwickelten, um den deutschen Diktator Adolf Hitler zu töten.

Ein Plan war, dass der inhaftierte Rudolf Heß in Hypnose Hitler töten sollte. Dieser war am 10.05.1941 in Schottland festgenommen worden.

Andere Anschlagsideen bestanden darin, Hitler auf seinen Spaziergängen von einem Scharfschützen erschießen zu lassen oder sein Auto mit einer Panzerabwehrkanone zu bombardieren. Keiner der Pläne wurde wegen Skrupeln umgesetzt.


WebReporter: maninmoon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Anschlag, Schlag, Adolf Hitler, Brite, Historiker
Quelle: bz.berlin1.de

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10.04.2006 15:35 Uhr von maninmoon
 
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Die Begründung, dass man den Diktator aus Skrupel nicht getötet hat, finde ich etwas seltsam. Zwar hätte ein Mord nicht unbedingt den Krieg beendet, da es ja auch noch weitere Schergen gab, aber ein Zeichen hätte man sicherlich gesetzt.
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10.04.2006 15:42 Uhr von NjamNjam
 
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Toll: was jetzt? Der Junge ist tot. Hätte, wäre, wenn! Das Ding ist vorbei.

Habe ich noch irgendwas gutzumachen?
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10.04.2006 17:37 Uhr von gatito
 
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matthias: haben die aber nicht, weil sie zu stolz waren, oder weil sie hitler hassten?!...
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10.04.2006 18:36 Uhr von marshaus
 
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frage ist: warum haben sie ihn nicht getoetet......skrupel da habe ich meine zweifel oder sollte deutschland wirklich voellig zerstoert werden
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10.04.2006 19:36 Uhr von mag189
 
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Mist hätte auf die BLÖD als Quelle getippt. Ist aber auch nicht viel besser!

Das die Briten geplant haben, Hitler zu töten ist ja wohl schon länger bekannt. Und einer der Gründe warum sie es nicht getan haben, war meines Wissens, die militärische Unfähigkeit Hitlers. Die Briten hatten wohl befürchtet, dass nach Hitler ein fähigerer militärischer Stratege das Kommando übernehmen würde.

Der Grund in der Quelle erscheint dagegen eher unplausibel, einige der "Pläne" wirken ebenfalls ziemlich unrealistisch.
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10.04.2006 21:39 Uhr von pulverschmid
 
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Britenskrupel? Überlebende des zweiten Weltkrieges und viele unserer Väter haben die Briten anders kennengelernt und zwar beleghaft. Das "Sieghafteste" war dabei die unmenschliche Totalzerstörung Dresdens als alles längst entschieden war. Der jüngste deutsche Spielfilm "Dresden" zeigte nur winzige Ausschnitte und Episoden, noch nicht einmal das Drama als solches. In britischen Gefangenenlagern sind mehr Soldaten umgekommen, als zuvor als im Kampfgeschehen Deutsche gegen Engländer.
Das sind sachliche Feststellungen, nicht daß wieder ein Getöse von Recht und Unrecht losgeht! Die unmenschliche Zerstörung Dresdens war völlig unnötig, wie selbst englische Strategen zum Planungszeitpunkt zugegeben haben.
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10.04.2006 23:44 Uhr von scythor
 
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Gründe Wie bereits erwähnt war dies durchaus nicht aufgrund von Skrupeln sondern, aufgrund von militärischer Kalkulation. Bitte also diesen Punkt nicht mehr ansprechen. (im Krieg hat niemand Skrupel, auch nicht vor Landsleuten)
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11.04.2006 01:26 Uhr von Kayne1
 
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Skrupel vs Skrupel bla bla bla: Ich muß sagen, ich verstehe gar nicht diese ´aber seht doch was die anderen auch getan hatten´ Gesinnung.

Die deutsche Regierung und viele der deutschen Soldaten (natürlich nicht alle Deutschen) hatten gar nichts dagegen, Orte wie Gernika zu bombardieren, ohne Anlass (abgesehen von Täuschungen wie dem ´polnischen´ Angriff auf Gleiwitz - aber die zählen nicht wirklich oder?) in andere Länder einzumarschieren, den dort wohnenden Menschen den Besitz zu beschlagnahmen - diese selben Menschen und ihre Familien einfach zu erschiessen und/ oder in den offenen Strassen zu hängen, weil sie als solche ´Untermenschen´ es gewagt hatten, gegen die Deutschen Widerstand zu leisten. Ich kann es nicht vorstellen, und hoffentlich werde es NIE vorstellen können, welche Empörung jemand empfindet der unter solchen Taten leidet. ´Oh - tut mir leid (äh, eigentlich nich), wir haben die Stadt in der Du aufgewachsen bist, eingeäschert - brauchen Lebensraum, weißte - achja, Deine Kinder haben wir henken müssen, den anderen müßte es ja gezeigt werden, was jemandem geschieht, der nicht vor dem Herrenvolk kriecht. _Vergiss übrigens Deine Skrupel nicht!´_

Natürlich, daß die anderen wütend waren, macht es *nicht* richtig daß sie Unschuldigen töteten oder gefoltert hatten - aber manchmal glaube ich daß einige Leute es einfach gar nicht kapieren, warum sie so wütend waren - man könnte von den Kommentaren her glauben, die hätten ja keinen Grund, sich so sehr aufzuregen. Das finde ich einfach unbegreiflich.
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11.04.2006 01:56 Uhr von Schwertträger
 
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Ja, das mit dem Skrupel ist schönfärberischer Blödsinn.

Die Angst vor einem fähigeren und damit gefährlicheren Nachfolger Hitlers ist da schon die glaubhaftere These. Und bestimmt wird´s da noch den einen oder anderen direkten militärischen Hinderungsgrund gegeben haben. Immerhin war es damals noch nicht so einfach wie heute, punktgenau ein Auto mit einer Rakete zu treffen.

Schade ist nur, dass sie´s nicht durchgezogen haben, aus welchem Grund auch immer. Abertausende (und später sogar Mio.) Deutsche, die vor´m Volksempfänger hockten und BBC hörten, hätten ihnen diesbezüglich bestimmt weniger ´Skrupel´ gewünscht.
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11.04.2006 02:03 Uhr von Schwertträger
 
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@pulverschmid: Damit dieses Dresdenbeispiel endlich mal in der Versenkung verschwindet:

Der Beschuss Londons war ebenfalls überflüssig!!!!!
Wurde nur gemacht, um die Zivilbevölkerung (!) zu zermürben! Und das zu einem Zeitpunkt, wo auch schon längst klar war, dass man den Krieg dadurch nicht mehr würde gewinnen können!

Wir haben den Briten nichts vorzuwerfen, was wir nicht selber provoziert haben, das muss doch endlich mal in den Kopf zu kriegen sein.

Ich kann niemanden mit Schmackes in die Hoden treten, die Ohren abschneiden, lachen und ihm noch mehr androhen und mich hinterher gekränkt beschweren, dass er so skrupellos ist, mir lange und hingebungsvoll die Zähne aus dem Mund zu prügeln, obwohl ich schon gebrochene Füsse habe!

Ist das Beispiel plastisch genug?

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