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Alice will Fernsehen via DSL anbieten

Hansenet will im Mai in Hamburg, wo rund ein Drittel der Bürger an das Telefonnetz von Hansenet angeschlossen ist, mit 100 Fernsehkanälen starten. Hansenet will das Angebot auch bald in Berlin zur Verfügung stellen.

Alice, der Produktname breitbandiger Internet- und Telefonanschlüsse von Hansenet, soll neben den üblichen Fernsehprogrammen auch Spartenkanäle einspeisen.

Hansenet will auch bald auf die 50 Megabit schnelle VDSL-Technik setzen, braucht dazu aber Zugang zu den Leerrohren der Telekom. Hansenet denkt, dass sie die Hilfe der Bundesnetzagentur benötigen werden, um ihre eigenen Kabel verlegen zu können.


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WebReporter: gunny007
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Fernsehen, DSL
Quelle: www.dslteam.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2006 15:18 Uhr von gunny007
 
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Der riesige Arbeitgeber Hansenet, eine Tochter der Telekom Italia, ist also wieder auf die Leistung der Telekom angewiesen. Diese will
sie natürlich mal wie immer umsonst oder fast geschenkt.
Bekomme ich in einer Mercedeswerkstatt auch die Werkzeuge und die Unterstützung für eine Trabbireparatur für 5 Euro die Stunde?
Welche Agentur ist dafür zuständig? Es ist extrem lächerlich wie sich die Konkurrenten und die Agentur gegenüber der Telekom benehmen.
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10.04.2006 15:48 Uhr von DJ Giraffentoast
 
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@autorenkommentar: ich lese aus deinem kurzen absatz eher, dass sie nur den zugang zu den leerrohren welche deutschland unterspannen wollen und dann ihre eigenen kabel darin verlegen...als telekom würde ich sozusagen einen "mietvertrag" für dieses rohr machen....wenn sie das netz der telekom=deren kabel nutzen wollen, verstehe ich dein kommentar als gerechtfertigt...
der quelle kann ich ebenfalls nur entnehmen, dass sie NICHT das direkte netz der Telekom nutzen wollen...

also ich denke es spricht nichts dagegen, doch sollte die telekom aus rücksicht vor klagen gegen ihre monopolstellung ein faires angebot für andere anbieter machen, mit dem sie sozusagen einen teil ihrer röhren "vermieten"...

interessant finde ich aber die mitarbeiterzahl von der Hansenet Gesellschaft.......wenn sie nach Berlin expandieren verdoppelt sich ihre Mitarbeiterzahl auf 20 :-D
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10.04.2006 16:48 Uhr von gunny007
 
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@DJ Giraffentoast: ja ja das sehe ich auch so. nur warum sollte die deutsche telekom der hansenet den zugang zu ihren leerrohren gestatten.
die sollen doch ihre eigenen leerrohre verlegen.
ich habe auch schon gelesen daß ein telekomkonkurrent meinte wenn die dtag schon die straße aufgerissen habe könnten sie gleich ihr kabel mitverlegen.
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10.04.2006 17:33 Uhr von MannisstderBlond
 
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Hallo gunny007: Selbst in Ludwigshafen sollte man wissen das bei Leerrohren der Schwerpunkt auf leer liegt.
Falls du ein Fahrzeug hast, wirst du auch wissen, wie es ist, wenn man wegen wieder so einer doofen Baustelle keinen Parkplatz findet oder gar nicht erst in seine Strasse kommt.
Warum sollten dann nicht andere Anbieter diese Leerrohre anmieten und mit benutzen?
Viele dieser Leerrohre sind zu Zeiten gelegt worden, als die Telekom noch kein Börsenunternehmen war, ganz im Gegenteil höchstwahrscheinlich war es damals noch die Post, die aus unseren Steuergeldern finanziert wurde.
Somit haben wir diese leerrohre schon bezahlt und sollten nicht nochmals mit Gebühren für deren Benutzung bestraft werden.

mfg
MidB
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12.04.2006 12:31 Uhr von hiddenangel
 
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die gebühren: werden aber wieder uns angelastet. wenn die autobahnen privatisiert werden, werden wir da auch für abdrücken müssen, obwohl die aus steuergeldern finanziert wurden.


aber hat das gemeine volk ne lobby ???
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13.04.2006 19:50 Uhr von gunny007
 
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@MannisstderBlond: die leerrohre sind meistens voll.
und die telekom oder das fernmeldeamt hat nie geld vom staat bekommen. das fernmeldeamt hat immer die gelbe post quersubventioniert und ordentlich steuern bezahlt. in vielen jahren wurden auch noch etliche milliarden an den bund abgeführt.
es ist immer leicht auf post, abgeordnete oder beamte zu schimpfen, auch wenn man gar keine ahnung hat.
oh, wie´s im osten war weiß ich nicht, aber daß die deutsche telekom in ostdeutschland ca. 120 milliarden investiert hat, und zwar die telekom nicht die bundesregierung, der staat, das volk, ist tatsache.

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