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Großbritannien: In menschlicher Haut eingebundenes Buch gefunden

In der Stadtmitte von Leeds (Großbritannien) ist ein etwa 300 Jahre altes Buch entdeckt worden, wovon die äußere Hülle aus menschlicher Haut besteht. Laut Polizeiangaben wurde das Buch wahrscheinlich gestohlen und einfach auf der Straße entsorgt.

Es handelt sich um einen vorwiegend auf französisch geschriebenen Text.

Vor einigen Jahrhunderten wurde Menschenhaut manchmal für das Binden von Anatomieschriften verwendet. Auch Mordprozess-Protokolle wurden ab und zu in Menschenhaut eingebunden. Auf englisch nennt man dies "Anthropodermic Bibliopegy".


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WebReporter: stellung69
Quelle: www.blick.ch

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2006 16:49 Uhr von stellung69
 
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Vielleicht haben die Diebe hier das Wertvollste der Beute einfach weggeworfen. Ein 300 Jahre altes Buch wird wohl einen gewissen Wert haben.
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09.04.2006 17:33 Uhr von MarioMetzl
 
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"Auch Mordprozess-Protokolle wurden ab und zu in Menschenhaut eingebunden."

Tolle Ironie ;P
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09.04.2006 18:55 Uhr von Punky T.
 
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irgendwie ekelhaft bääh...in menschenhaut?pfui..hmm..aber das mit "Auch Mordprozess-Protokolle wurden ab und zu in Menschenhaut eingebunden" is ja echt nett ausgedrückt..^^ hehe...ab und zu..wenn man lust dazu hatte halt...;-)
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09.04.2006 19:45 Uhr von rofamoenny
 
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Endlich Das Necronomicon! Nur... wo ist Ash!?
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09.04.2006 19:52 Uhr von bredo
 
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is halt so wenn man halt nix anderes hat ,dann hat man halt genutzt was da war ,und morde und somit "material" waren damals nicht selten .

ausserdem sollte das ins museum als beweis für damalige kultur und "buchhandwerk"
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09.04.2006 21:37 Uhr von my_mystery
 
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@ rofamoenny: der verkauft Haushaltswaren ...

... irgendwo in der Nähe:

http://www.homesandgardensdirectory.co.uk/...

*muharrrr*

(c:
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09.04.2006 22:10 Uhr von maninmoon
 
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Da man auf dem Bild sehen kann, dass es sich um ein handgeschriebenes Buch handelt, wird es wohl seinen Wert haben.

Das Einschlagen in menschliche Haut ist nicht sehr verwunderlich, da man ja Bücher zu dieser Zeit gängig in Schweinsleder (oder andere Tiere) eingeschlagen hat, was im Endeffekt das gleiche ist, ob nun vom Mensch oder Tier.
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10.04.2006 10:16 Uhr von ravne182
 
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Siehe auch Baldurs Gate 2 :-O
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10.04.2006 11:49 Uhr von fischhäppchen
 
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uuuuuuu: bei mordprozessen konnten sie ja gleich das opfer
nehmen!

aber ne greislige vorstellung.....
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11.04.2006 00:43 Uhr von Sachsenwolf
 
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Eine Steilvorlage für Nazis, wenn schon vor 300 Jahren in Großbritannien die Haut von Menschen für Bücher verwendet wurde. Warum also nicht auch für Lampenschirme?

Beides ist so etwas von verabschäuungswürdig, dass man sich der gemeinsamen europäischen Gewalttaten nur schämen kann.
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11.04.2006 02:42 Uhr von Schwertträger
 
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@Sachsenwolf: Ist etwas undifferenziert, Ihre Aussage.

Ich gehe mal davon aus, dass damals als Sühne für Mord die Todesstrafe recht weit verbreitet war. Auf den christlichen Friedhof durfte ein Mörder danach nicht. Was sprach dann dagegen, die Haut des sowieso namenlos verscharrten Mörders zum Einbinden der Papiere seines eigenen Mordprozesses zu verwenden? Nach damaligem Moralverständnis nicht viel.

Und abgesehen davon, dass ich die Todesstrafe als nicht sinnvoll erachte, wüsste ich generell (geschmacklich schon) auch heute nicht, was gegen die Verwendung der Haut des Verurteilten spräche, wenn die Todesstrafe denn doch vollzogen worden wäre. Immerhin handelte es sich um die Folge einer Strafe wegen eines Verbrechens. (Aber wie gesagt, ich bin gegen die Todesstrafe).

Als erstes muss man sich bei dem Thema klar machen: Eine Leiche ist eine Leiche.
WIR heutzutage schmeissen viel zu viel davon weg. Kategorisch verwertet hätten wir keinen solchen Mangel an Spenderorganen, die noch lebende, oft sehr junge, und hinterher wieder leistungsfähige Menschen retten könnten. Der Mystifizierung entblösst, haftet dem Thema nichts Schreckliches mehr an.

Wenn sich jemand beispielsweise aus freien Stücken dazu entschliesst, seine Haut per Nachlass für so etwas zur Verfügung zu stellen, ... ja warum denn nicht?
Im Fall der veruteilten Mörder damals war es nicht ganz so freiwillig, dafür aber wohl Teil der Strafe.

Wer die Moralkeule heben will, sollte schleunigst seine Lederschuhe zu Grabe tragen (christlich bitte), und auch gleich die anderen Lederartikel, die sich so im Hause finden. Oder ist es weniger unmoralisch, Tierhaut zu verwenden??


Und zum Kernpunkt Ihres Postings:
Das Verabscheuungswürdige der Nazis bestand darin, weder ordnungsgemäss verurteilte Mörder noch freiwillige Spender als Quelle herangezogen zu haben. Das Verbrechen bestand nicht darin, aus Menschenhaut Lampenschirme zu machen (was daran irritiert, ist nur der eiskalte Pragmatismus), sondern das Verbrechen bestand darin, die Leute überhaupt erst zu quälen und zu töten !!!
Von daher hinkt der Vergleich. Insofern wär´s auch schon ´ne Steilvorlage für die Nazis, dass die Römer keine Juden leiden konnten.
Die Nazis brauchten keine Steilvorlage, ausser vielleicht einigen Bestandteilen des nordischen Götterkultes.

Und wieso kann "man", also auch ich, nichts anderes tun, als sich der gemeinsamen europäischen (auch das noch! Wenn, dann schämte ich mich weltweit aller Gewalttaten) Gewalttaten zu schämen??
Ich schäme mich mit Sicherheit nicht für die Taten anderer! Ich habe genug damit zu tun, mich meiner eigenen Fehler, sowie meiner mehr oder minder kleinen Unterlassungssünden des täglichen, politischen Alltags zu schämen.

Es handelt sich um eine simple, polizeilich Meldung über ein Museumsstück. Muss man da gleich die volle Betroffenheit und das einstudierte Entsetzen auffahren?
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11.04.2006 09:20 Uhr von BlackUnicorn
 
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Menschenhaut.. Leder es ist doch nicht so schlimm, ob es nun Menschen- oder Tierhaut (Leder) ist.
Soviel wird heutzutage in Leder gebunden - sogar gatragen wird es. Also totes Tier, bzw deren Haut.
Dass damals Menschenhaut verwendet wurde, ist heutzutage unvorstellbar. Keine Frage. Aber ich finde keinen großen Unterschied ob Leder oder Menschenhaut.

Seid gegrüßt,

Uni.
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11.04.2006 11:20 Uhr von blutherz
 
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wegen Lampenschirm: Um eins klar zu stellen, da das ja eine anspielung auf die "Hexe von Buchenwald" ist.
Der sogenannte Lampenschirm aus menschlicher Haut, war ein fake. Zu der Zeit war es Üblich und gab es überall in Deutschland, Lampenschirme aus Schweinsleder herzustellen.

Leider war NUR der Lampenschirm ein Fake.
Der Rest der ausgestellten Exponate nach der Buchenwald Befreiung sind wahrhaftige Nazi-Greultaten.
Angefangen von dem Bilderalbum mit Tattos... usw.

Aber eben haben die Amis wie immer zwecks Propaganda die Lampe dazugestellt obwohl diese nicht aus Menschenhaut war.
Macht zwar eigentlich kaum etwas aus, da die Greultaten so oder so abscheulich sind die uns die Nazis gezeigt haben zu was wir fähig sind als Deutsche, aber man sollte doch schon bitte bei der Wahrheit bleiben, sonst geben wir den Neo-Nazis wirklich noch steilvorlagen.
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11.04.2006 11:45 Uhr von uzev
 
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Lasst mich raten das war bestimmt das Buch mit den Hausrezepten von Armin Meiwes :-)
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11.04.2006 18:11 Uhr von Fozziebär
 
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Neue Schlagzeile Man könnte das Ganze ja ein wenig weiterspinnen :

"Vorfahre von Jack the Ripper war Buchbinder"

Das ist doch eine ideale Steilvorlage für einige Boulevardblätter, gelle ?
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12.04.2006 02:11 Uhr von Kayne1
 
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H.P.Lovecraft: wäre begeistert ...

aber tja - was den Menschen nur einfällt :-|

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