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Kuba: US-Regierung behindert Restaurierung des Hemingway Museums

Der Nobelpreisträger für Literatur, Ernst Hemingway, lebte zwischen 1939 und 1960 auf der Insel Kuba, wo sein Wohnhaus heute ein Museum ist. Als amerikanisches Kulturgut soll es schon lange restauriert werden (ssn berichtete).

Als die US-Regierung von einem Abkommen zwischen Kuba und dem Hemingway Museum, es über den National Trust of Historic Preservation zu restaurieren, Wind bekam, fand sie jede Menge Vorwände, dieses zu behindern.

Die Direktorin des Museums, Maria Rosa Alfonso, berichtet zum Beispiel von Abmachungen, Ausrüstung wie technische Messinstrumente für die Restaurierung nach Kuba zu bringen, was aber immer wieder vom Finanzministerium verweigert wurde.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: USA, Regierung, Museum, Regie, Kuba
Quelle: www.plenglish.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2006 02:43 Uhr von la_iguana
 
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Das wäre ein riesiger Verlust, wenn die Bücher- und Dokumentensammlung von Hemingway dem feutschttropischen Klima zum Opfer fiele.
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09.04.2006 15:34 Uhr von mort76
 
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Richtig so!: Lächerlich.
Die Kubaner sollten die Amis endlich von ihrer Insel schmeißen.
Die Amerikaner kritisieren Menschenrechtsverletzungen auf Kuba sowie die Inhaftierung politischer Dissidenten auf Kuba, haben aber selber auf Kuba ein Folterlager und selber tausende politische Gefangene wie z.B. Leonard Peltier, der nachgewiesenermaßen seit Jahrzehnten unschuldig im Knast sitzt.

Und nicht mal bei der Renovierung eines Museums können die über ihren eigenen Schatten springen.
Das sind unsere Freunde...unsere Weltpolizei...die Schweinebucht hat denen wohl noch nicht gereicht!

Wer noch icht mal im kleinen zu diplomatischen Verhalten fähig ist, sollte weder Atombomben noch riesige Armeen besitzen.
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09.04.2006 18:30 Uhr von ciaoextra
 
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mort76: heute den knall schon gehört?
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09.04.2006 19:39 Uhr von mort76
 
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Lieber ciaoextra, Wieso?
Hat dir heute jemand gesagt, du hättest einen Knall?
Wenn ja, habe ich ihn gehört. Er war sehr laut und dumpf, ging eher in Richtung "Implosion" mit viel Lärm um nix.

Wenn du nichts konstruktives beizutragen hast oder über die Lage in Kuba nicht hinlänglich informiert bist, würde ich dir nahelegen, nicht in solchen Beiträgen zu posten.

Oder schreib den üblichen Kalter-Krieg-gegen-Kuba-Mumpf, dann kann man auch anständig drauf antworten oder drüber lachen, Herr Troll.
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09.04.2006 20:05 Uhr von pirata
 
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Natuerlich sollte man das Mueseum erhalten: aber hat Kuba nicht mal etwas Kleingeld, um das selbst zu bezahlen? Die sind auf Hemingway mindestens so stolz wie die Amis (die meisten werden ihn wohl nicht mal kennen). Da Kuba seit Jahrzehntenvon der Blockade betroffen ist, war ja klar, dass man auch da nicht auf US-Hilfe zaehlen kann. Ist wohl wieder nix anderes als eine infantile Neckerei, die zeigen soll wie verwahrlost die USA sind, wenn sie nicht mal ihren Literturhelden ein restauriertes Denkmal setzen wollen.
Aber kann mir mal jemand sagen, was an dem Hemingway uebrigens so sensationell war, dass man ihm den Literaturnobelpreis geben musste? Was ich von dem las, war schwuelstige Langweilerprosa, die man gerne sofort wieder ins Buecherregal stellt. Auch seine Arbeiten als Kriegsberichterstatter sind fuer meinen Geschmack keine herausragende Litaeratur. Ich weiss bis heute nicht, warum ich "Der alte Mann und das Meer" fertig gelesen habe. Habe jedenfalls nie nen Zugang zu Hemingway gefunden. Der groesste amerikanische Schriftsteller ist und bleibt Buckowsky! Der schrieb so packend, dass einem schlecht werden konnte.
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09.04.2006 20:13 Uhr von ciaoextra
 
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mort76: FRAU Troll für Dich. :o)
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10.04.2006 10:37 Uhr von zenon
 
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Sorry: aber das schlägt doch dem Fass den Boden aus...

Wie blöd kann denn eine Regierung sein? Ich glaub in dem Fall wie ihr Präsident!
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10.04.2006 10:43 Uhr von mort76
 
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Sorry so kurz angebunden kenne ich euch Frauen eben nicht, aber mich würde immer noch interessieren, was du an meinem Post auszusetzen hast oder wovon du meinst daß es nicht stimmt.

Existiert GuantanamoBay etwa nicht?
Ist die jahrzehntelange Fehde zwichen Kuba und den USA für dich eine gute Sache?

Kuba sollte damals nur der Vorwand für einen Angriff auf die Sovietunion sein, da die Amis selber kurze Zeit vor der Stationierung von Atomraketen auf Kuba selber an den Grenzen zur UDSSR Atomraketen aufgestellt hatten, in ähnlicher Entfernung zu der UDSSR.
Also klar ein Vorwand.

Es kam nicht so weit, weil bei einem Atomwaffentest im Pazifik (du weißt schon, auf einer der Inseln, die die Amerikaner eigentlich schützen sollten, wo sie aber die statt dessen lieber die Eingebohrenen als Versuchskaninchen nutzten) kurze Zeit vorher der "EMP" entdeckt worden ist- der elektromagnetische Impuls einer detonierenden Atombombe ionisiert für ca. 2 Stunden die Atmosphäre im Umkreis von 1000km so, daß in diesem Umkreis keine weitere Bombe gezündet werdn kann, was einen Angriff auf die Russen unmöglich gemacht hätte.
Sonst wäre der 3. Weltkrieg schon Geschichte.

Das nur als kleine Exkursion in die Geschichte eurer Weltpolizei.
Kannst du alles nachprüfen, ist alles belegt...

Mittlerweile haben die Amerikaner übrigens das EMP-Problem gelöst, nun läuft die Bombenproduktion wieder an. Hast du hier bestimmt vor ein paar Tagen auch hier gelesen.

Na dann auf in den Iran!
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10.04.2006 11:43 Uhr von www.tratschtante.de
 
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@pirata: > "aber hat Kuba nicht mal etwas Kleingeld, um das selbst
> zu bezahlen? "

Nein, hat es sehr wahrscheinlich nicht... den Grund dafür gibst du ja selber an:

> "Da Kuba seit Jahrzehntenvon der Blockade betroffen
> ist,... "

:-)
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10.04.2006 13:15 Uhr von dare_13
 
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ERNST? fällt keinem auf, dass der gute Mann Ernest und nicht Ernst hieß ? :)

Weiter kann ich nur sagen, dass das ein Armutszeugnis der Amerik. Regierung für mich ist, weil das nichts mit Kuba oder "persönlichen" Differenzen 2er Länder zu tun hat sondern es geht um das Museum, das den armen Hemmingway ehren soll. Aber natürlich ist die Verweigerung richtig, Kuba baut die Messinstrumente zu extrem gefährlichen Atombomben oder zu Laserkanonen, die uns alle töten könnten... Diese Schweine -.-´ <- Das war nur Ironie um klar zu machen, dass die Amis kein Recht haben bzw. keinen wahren Grund das zu verweigern... Das ist eher so ein "das ist unsers, besorgt euch selber was" Spiel für mich... Peinlich eigentlich
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10.04.2006 17:25 Uhr von calypso36
 
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@ dare_13: Der Mann hieß tatsächlich Ernest und nicht Ernst.
Aber wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen: Er hieß Hemingway, nicht Hemmingway *gg*

Zur Nachricht:
Dass die Diplomatie der Amerikaner diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient, haben wir hinreichend bemerkt.
Dass sie einen Nobelpreisträger aus ihren eigenen Reihen, auf den sie eigentlich stolz sein sollten (ihrem Patriotismus folgend), derart ignorieren und ihn dadurch praktisch entehren, verstehe ich nicht.

Ich glaube nicht, dass wir Deutschen so niederträchtig wären und großartige Leute wie Goethe, Schiller oder Heine nur deshalb in die Tonne treten, weil sie mal im Ausland gelebt haben.
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10.04.2006 19:56 Uhr von der_uRI
 
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@calypso36: seit dem ich ständig etwas über das haus vom klinis in kalifornien höre, glaube ich es trotzdem^^
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11.04.2006 00:57 Uhr von Sachsenwolf
 
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So geht die Bush-Admin mit Kultur um ! Nur weil Cuba kommunistisch ist, wird Kulturgut dem Verfall preis gegeben. Naja, Bush und Kultur = Zwei Welten prallen aufeinander!

Man muß nicht das Regim auf Cuba lieben, aber man sollte an die Menschen dort denken !!!
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11.04.2006 22:37 Uhr von md2003
 
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der Tat ist da ein Schreibfehler drin:-) Er heißt Ernest......
Macht aber nichts - das kann nämlich passieren.
Solange la_iguana keine schlechte Bewertung dafür bekommt, ist es nicht so tragisch.......geht mir nämlich manchmal so...da macht man einen kleinen Fehler - und schon wird man schlecht bewertet:-( und das obwohl ja gar kein Fehler in der News drin sein dürfte - wurde ja vom Newschecker korrigiert - doch auch ihm sollte man keinen Vorwurf machen

Also meine Brüder und Schwestern - haltet zusammen - AMEN

Nee ich schreib heut wieder einen Scheiß zusammen - unfassbar!
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14.04.2006 19:11 Uhr von v-n
 
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wenn man: keinen Grund zum streiten hat, dann sucht man sich einen.

Es kann ja wohl nicht sein, dass wegen solche Banalitäten ein Kulturgut leiden muss.

gerade bei Museen sollte nicht zu lange mit der Restaurierung gewartet werden. Wenn Gebäude zB. brüchig werden, und/oder Feuchtigkeit nach innen gelangt könnenja auch die Ausstellungsstücke darunter leiden und irreperable Schäden davon tragen..

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