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Chinesische Beamte zum Trinken verpflichtet

Zur Unterstützung des größten Steuerzahlers einer Stadt in China - ein Getränkeunternehmen - wird den Verwaltungsorganen per Verordnung vorgeschrieben, für wieviele Yuan sie pro Jahr alkoholische Getränke kaufen müssen.

Die Sportabteilung und die Polizei stehen dabei an der Spitze, Abteilungen wie Stadtarchiv, Beschwerdeabteilung und Abteilung für pensionierte Beamte müssen nicht so viel für Alkohol ausgeben.

Eine Prämie gibt es für die Abteilungen, die auch tatsächlich genug trinken.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Beamte, Verpflichtung, Trinken
Quelle: kurier.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2006 18:42 Uhr von veggie
 
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Die Chinesen sind ja eher als trinkfreudig bekannt, und wenn sogar Prämien dafür bezahlt werden, wird der Widerstand sicher nicht allzu groß sein!
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08.04.2006 18:51 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Wusste nicht, das die Chinesen als trinkfreudig bekannt sind.
Woher hast du das?
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08.04.2006 19:12 Uhr von kryptek
 
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autor: Das würde mich auch interessieren..die Asiaten sind eigentlich die Leute,die am wenigsten vertragen.
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08.04.2006 21:25 Uhr von md2003
 
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das ist ja mal ne Nachricht! Aber @veggie

Ich wußte bisher auch nicht, dass die Chinesen viel vertragen?!?! Das ist mir neu!
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08.04.2006 21:44 Uhr von Kurogami
 
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An die obrigen ^^: Also ich kann nur von Japanern direkt sprechen, aber die sind trinkfreudig. Sobald irgendwo was mit alkohol steht wird das gesoffen. Das sie aber nix vertragen is wieder ne andere Sache, die aber auch stimmt ;) Also alles in allem eigtl eine gefährliche Kombination => ladet nie solche Leute auf eure Feiern ein, es sei denn ihr habt n Putzservice ^^

zum Topic:
Is schon ne kranke Sache wem den kauf von bestimmten Produkten aufzuzwingen... va gibts auch welche die keinen Alkohol trinken, bei denen kommts dann ja einer Gehaltskürzung gleich, es sei denn sie verwenden es um ihre Freunde/Bekannte zu versorgen ^^
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08.04.2006 23:08 Uhr von JFranklin
 
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Festschreibung eines Missstandes: Habe gerade einen Chinesen in meiner WG von dieser Nachricht erzählt, da ich besoffene Polizisten in China einfach witzig fand. Er hat gesagt, dass solche Eingriffe in die Wirtschaft in China öfter vorkommen würden.

Das Vorschreiben des Einkaufsverhaltens der Angestellten durch den Chef (hier der Staat) ist schon sehr bedenklich.
Wenn diese zweifelhafte Maßnahme nun wenigstens genutzt würde um eine Veränderung abzufedern und langsam auslaufen würde. Aber ohne Befristung zementieren solche Maßnahmen einen Missstand.
Dies zeigt einmal mehr, dass je größer die Macht ist, umso kapitalere Fehler kann eine Person oder eine Institution machen.
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08.04.2006 23:27 Uhr von Pinok
 
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stop: die asiaten sind genetsich bedingt ohne ein bestimmtes enzym ausgerüstet, das hat aber nur nachteile am nächsten morgen, wenn der kater sich meldet - haben sie gut damit zu kämpfen!

das hat allerdings nichts mit der verträglichkeit zu tun, die verträglichkeit hat eher was mit der masse des körpers, aufnahme, gewohnheit etc.. zu tun
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08.04.2006 23:28 Uhr von Pinok
 
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nachtrag: Wikipedia:

Wiki:

Alkohol wird im gesamten Verdauungstrakt aufgenommen. Dies beginnt bereits in der Mundschleimhaut. Der dort aufgenommene Alkohol geht direkt in das Blut und wird damit über den gesamten Körper einschließlich des Gehirns verteilt. Der im Darm aufgenommene Alkohol gelangt dagegen zunächst mit dem Blut in die Leber, wo er teilweise abgebaut wird. Die Alkoholaufnahme wird durch Faktoren, die die Durchblutung steigern, erhöht, beispielsweise Wärme (Irish Coffee, Grog), Zucker (Likör) und Kohlenstoffdioxid (sog. Kohlensäure in Sekt). Fett dagegen verlangsamt die Aufnahme. Dies führt aber nicht zu einer niedrigeren Resorption des Alkohols insgesamt, sondern nur zu einer zeitlichen Streckung.

In der Leber wird der Alkohol durch das Enzym Alkoholdehydrogenase zu Ethanal (Acetaldehyd) H3C-CHO abgebaut, das weiter zu Ethansäure (Essigsäure) oxidiert wird. Die Ethansäure wird über den Citratzyklus und die Atmungskette in allen Zellen des Körpers unter Energiegewinnung zu CO2 veratmet. Das Zwischenprodukt Ethanal ist auch für den so genannten Kater verantwortlich, der eine Folge stärkeren Alkoholkonsums ist. Der Abbau des Ethanals wird durch Zucker gehemmt, daher ist die Katerwirkung bei süßen alkoholischen Getränken, insbesondere Likör, Bowlen und manchen Sektsorten besonders hoch.

Die Abbaurate durch die Alkoholdehydrogenase ist innerhalb gewisser Grenzen konstant. Sie beträgt bei den meisten Europäern knapp 1 g Alkohol je 10 kg Körpergewicht und Stunde. Eine Variationsbreite ergibt sich zwischen Männern und Frauen. Bei Männern wurde auch im Magen eine genetisch bedingte erhöhte Aktivität der so genannten gastrischen Alkoholdehydrogenase festgestellt, was zu einer leichten Erhöhung der Abbaurate führt. Neben dem Magen stellt die Leber das wichtigste Entgiftungsorgan im menschlichen Körper dar. Alkohol stellt ebenfalls ein Gift dar, das Rezeptoren im Gehirn hemmt und somit zu Rauschzuständen führt. Wie die meisten anderen wasserlöslichen Gifte wird Alkohol zum größten Teil in der Leber abgebaut. Die Leber kann bei erheblich gesteigertem, regelmäßigem Konsum ihre Abbauaktivität anpassen. Dieser Effekt gepaart mit einer Desensibilisierung des vegetativen Nervensystems führt zu einer höheren Alkoholresistenz bei „trainierten Trinkern“ oder schlimmer krankhaften „Alkoholikern“. Andere insbesondere in unsauber destillierten Spirituosen zu findende Alkohole, die so genannten Fuselalkohole, werden auch durch die Alkoholdehydrogenase abgebaut und verlangsamen den Abbau des Alkohols. Etwa fünf Prozent des Alkohols werden über Urin, Schweiß und Atemluft abgegeben.
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08.04.2006 23:30 Uhr von mcgiotto
 
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@Kurogami: Ich würde nicht von Japanern auf Chinesen schließen. Das sind zwei ganz unterschiedliche Sachen. Halte lieber nicht einen Chinesen für einen Japaner, weil die beiden Völker verstehen sich noch nicht so gut (weil die Japaner ihre Übergriffe auf China während WW1-2 in ihren Geschichtsbüchern herunterspielen). Außerdem teilt meine chinesische Chatfreundin nicht gerade deine Meinung bzgl. der chinesischen Drinkfreudigkeit.
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08.04.2006 23:36 Uhr von mcgiotto
 
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Ups!!! Sorry Kurogami. Hatte einen Schaltfehler und dachte du wärst auch der Autor der News gewesen...
Hm. gibt es keine Editfunktion.... *grummel*
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09.04.2006 11:59 Uhr von Super-Ingo
 
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Steuerprobleme lösen! Wir müssten nur die Bürger verpflichten teure Raps-Zigaretten von einem staatlichen Unternehmen zu konsumieren. 100% Gewinn für deutsche Wirtschaft und deutschen Staat!
Okay, man kann auch Hanf nehmen, aber das könnte uns in anderen Bereichen im Wettbewerb schaden.
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09.04.2006 13:16 Uhr von veggie
 
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trinkfreudig: Macht mal Geschäfte mit Chinesen, dann werdet ihr es merken - ob viel vertragen wird oder nicht, das Trinken gehört einfach dazu.

Und ich spreche von trinken, nicht von sinnlos besaufen!
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09.04.2006 13:43 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Also einfach nur so dahin geschrieben, das Chinesen trinkfreudig sind.
Passiert ja hier sehr oft, das in einem Kommentar viel Blödsinn steht, Hauptsache man hat was geschrieben.

Es ist also allgemein nicht bekannt, das Chinesen trinkfreudig sind.
Es gibt ja sehr viele Leute hier, die mit Chinesen Geschäfte machen, mein letztes Geschäft war die Bestellung einer Chinapfanne und der Verkäufer hat sich nicht betrunken, komisch was?
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10.04.2006 08:05 Uhr von KillA SharK
 
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also meiner erfahrung nach: trinken sowohl chinbesen als auch japaner eher weniger als andere nationen (zb russen).

keiner der mir bekannten japaner hat jemals auf einer party die bude vollgekotzt oder etwas derartiges.

die chinesischen beamten sind ja auch nur verpflichtet,
den sprit zu kaufen.
das bedeutet ja nicht, das sie ihn auch trinken müssen ;)
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17.10.2008 08:08 Uhr von veggie
 
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Chinesen und Trinken: Siehe auch:
http://www.china9.de/...

Leider Gottes hat Deutschland NULL Trinkkultur, und genau darum mißversteht ihr, worum es geht.
Alkohol trinken heißt in anderen Ländern nicht, sich sinnlos zu besaufen und zu kotzen.

Länder mit einer echten Trinkkultur sind z.B. Frankreich oder Italien. Dort wird Alkohol GENOSSEN, nicht GESOFFEN.

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