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Klage von Angehörigen auf Schmerzensgeld wegen ertrunkenem Matrosen abgewiesen

Das Landgericht Hannover hat die Klage der Eltern eines 21-jährigen Matrosen, der anlässlich eines NATO-Manövers mit einem Kollegen über Bord gegangen war und ertrank, auf Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 200.000 Euro zurückgewiesen.

Die Argumentation der Angehörigen, dass er noch leben könnte, wenn Rettungsboote eingesetzt worden wären und die Schutzanzüge kältetauglich gewesen seien, fanden bei dieser Verhandlung kein Gehör.

Dem Kapitän konnte kein Verschulden nachgewiesen werden. Auch habe er gehofft, dass begleitende britische Boote die über Bord gegangenen zwei Matrosen retten würden. Ein richterlich angebotener Vergleich wurde zuvor von den Klägern abgelehnt.


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WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Schmerz, Schmerzensgeld
Quelle: www.n-tv.de

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08.04.2006 11:47 Uhr von Buster_
 
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Typisch: Die Bundeswehr hat bisher immer alle Register gezogen um eigenes Versagen zu vertuschen. Die würden eher versuchen Klagen zu verzögern bis alle Angehörigen verstorben sind, als eigene Fehler zuzugeben.

Selbst die Absicherung der Soldaten/Angehörigen von Soldaten, die in Auslandseinsätzen Sterben oder Dienstunfähig werden, wurde erst auf öffentlichen Druck angefasst. Aber wenn es um kürzung der Gehälter geht, ist die Bundeswehr immer einen Schritt schneller als der Rest des öffentlichen Dienstes.

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