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(Update) Medikamententest in London war medizinisch fehlerfrei

Nachdem vor drei Wochen sechs Medikamententester mit erheblichen Komplikationen in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert wurden (ssn berichtete), hat die staatliche britische Agentur für Medikamentenprüfung (MHRA) den Test für fehlerfrei erklärt.

Sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung seien nicht zu beanstanden, so die Experten. So wurden z. B. bei den vorherigen Tierversuchen viel höhere Dosen verabreicht als bei den menschlichen Probanden.

Die teilweise extremen Reaktionen wurden dabei als "unvorhersehbare biologische Aktion der Arznei bei Menschen" eingestuft.


WebReporter: Kulle78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Update, London, Medikament
Quelle: www.faz.net

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2006 10:06 Uhr von Kulle78
 
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In der Quelle steht noch mehr zu dem Thema, von wegen noch ein Gutachten in Auftrag gegeben durch Anwältin usw...
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07.04.2006 11:45 Uhr von mages
 
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naja: ich weiß nich so recht, aber zu gut vorbereitet gehört für mich auch, dass ich mir meine probanden erstmal genau ansehe. wie ich gelesen habe, hatte zumindest einer von denen versucht seinen lebensunterhalt mit solchen test zu bestreiten und ist gleich zu mehreren gleichzeitig gegangenn was ja wohl kaum im sinne des erfinders sein kann.
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07.04.2006 12:18 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Ich denke es gibt genug Leute, die die Gefahren solcher Tests unterschätzen, das schnelle Geld lockt halt. Wenn man dann im Fragebogen mal absichtlich ein Kreuzchen an der falschen Stelle macht und auch sonst körperlich gesund ist, wie soll dann in der Voruntersuchung herausgefunden werden, dass man woanders auch einen Test mitmacht!?

Die Risiken sind doch überall bekannt, wer meint dieses eingehen zu müssen, bekommt dafür viel Geld in kurzer Zeit. Menschen können wenigstens noch selbst entscheiden ob sie mitmachen, im Gegensatz zu den Versuchstieren...

Natürlich ist das tragisch, wenn es doch einmal zu solchen lebensbedrohlichen Nebenwirkungen kommt, muß aber nicht immer gleich die Schuld des durchführenden Unternehmens sein, wie auch hier die Untersuchung anscheinend belegt.
Wie gesagt, jeder kennt die Risiken.
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07.04.2006 13:23 Uhr von aenima_vegan
 
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da sieht man mal wieder, dass tierversuche nichts nützen (außer denen, die daran verdienen) und unnötiges leid verursachen.
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07.04.2006 14:07 Uhr von aenima_vegan
 
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steht nicht zur debatte: denk lieber über deine eigenen fehler nach anstatt mir vorwürfe zu machen.
wenn du veganer bist und dich für tierrechte einsetzt kannst du gerne kritik üben ;)

fakt ist: für medikamente müssten keine tierversuche durchgeführt werden.



sehr informative seite zum thema tierversuche:
http://aerzte-gegen-tierversuche.tierrechte.de/...
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07.04.2006 14:42 Uhr von pg-Hudson
 
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@aenima_vegan: Dann meldest du dich bitte in Zukunft an um z.B. eine neues Insulin zu testen, was wie ich 1000 andere Menschen zum Leben brauchen.

Ersteinmal nachdenken, bevor man hier die Klappe aufreist. Insulin ist ein Stoff, der zwar harmlos zu sein scheint, jedoch sind die Reaktionen, besonders auf neue (und besser verträglicher Stoffe) extrem gefährlich. Diese Sachen müssen vorher - in bestimmten Fällen auch an Tieren - getestet werden.
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07.04.2006 15:01 Uhr von TheWidowmaker666
 
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schon komisch , dass sich die meisten Ergebnisse aus Tierversuchen überhaupt nicht auf Menschen übertragen lassen, sie aber doch immer "tierisch" wichtig sind...

Es gibt genug Stoffe, auf die Tiere komplett anders reagieren als Menschen, ähnliche Reaktionen können doch nur vermutet werden.
Tiere sind nunmal anatomisch keine Menschen, komplett andere Physiologie, angepaßt an ganz andere ökologische Voraussetzungen.
Es gibt wohl auch genug Produkte, die vorher ausführlich an Tieren getestet wurden und beim Menschen dann trotzdem schädliche Nebenwirkungen hatten, die beim Tier einfach nicht auftraten.

Tierversuche sind für mich einfach in dem Umfang, in dem sie praktiziert werden nicht zu rechtfertigen, ganz einfach.
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07.04.2006 20:54 Uhr von CHR.BEST
 
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Seltsam daß Affen auf hohe Dosierung garnicht reagieren und bei Menschen mit niedrigerer Dosierung des Mittels solch heftige Schwellungen entstehen.

Eine allergische Reaktion?

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