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Tschernobyl - Die Vergangenheit holt uns ein

Laut der Ärztevereinigung IPPNW verharmlost die Internationale Atomenergie-Behörde die Folgen des Reaktorunfalls von Tschernobyl im Jahre 1986.

Denn laut IAEO seien nur 50 Menschen unmittelbar an den Folgen der Katastrophe gestorben. Diese Aussagen seien aber nach der IPPNW "falsch und wissenschaftlich nicht zu halten". Sie gehen von einer Größenordnung von 50.000 bis 100.000 Toten aus.

Claußen bemängelt zudem auch Atomkraftwerke in Deutschland und fordert einen vorzeitigen Austritt aus der Atomindustrie. Die Werke Brunsbüttel, Isar I, Philippsburg I, Biblis A und B seien "sicherheitstechnisch extrem veraltet".


WebReporter: Peti`zZz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vergangenheit
Quelle: n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2006 22:10 Uhr von wewuma
 
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Die "Truppen" werden aufgestellt!: Kaum denkt man in Deutschland darüber nach, ob angesichts der fehlenden Energien, die Rot-Grünen Beschlüsse zum Ausstieg aus der Atom-Energie überdacht werden könnten, formiert sich die entsprechende Gegnerschaft.
O Ja, wir haben eine Menge völlig veralteter und hochgefährlicher Kernkraftwerke.
Ganz im Gegensatz zu den AKW in Russland, Polen , Tchechien etc.
Also, weiterhin wachsam sein - die Welt muss vor unserer Technik geschützt werden - Es lebe die russische Technologie!
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06.04.2006 23:23 Uhr von Henniksen
 
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Unbedenklich: Ach was, die Politiker haben doch gesagt dass die Radioaktivität alles unbedenklich ist, und die werden es doch wissen !
Und jezz spui i mi mit meinm schwammerl
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06.04.2006 23:28 Uhr von Peti`zZz
 
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unbedenklich? seit wann stimmt alles was politiker sagen? also da is einer aufm falschen dampfer ... :/
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06.04.2006 23:34 Uhr von ringella
 
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"sicherheitstechnisch extrem veraltet"?? wenn ich das von deutschen a-werken höre kann ih dies kaum glauben,!
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07.04.2006 00:01 Uhr von Mr. Nice_Guy
 
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das heißt kernkraftwerke und nicht atomkraftwerke.
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07.04.2006 09:15 Uhr von summertime
 
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wenn: unsere veraltet sind, was sind dann die Kraftwerke in den Nachbarländern? Die müsste man ja sofort einreißen .. dann wenn wir auf Kernenergie verzichten, wird die wieder aus dem Ausland importiert....
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07.04.2006 09:16 Uhr von mort76
 
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Energiesicherheit: In Deutschland gibt es nicht zu wenig Energie- sie it nur zu teuer.
Unere Monopolisten produzieren Strom für 24 Euro und verkaufen ihn für 56 Euro.

Die Differenz wird nicht in die Wartung und Erhaltung der Anlagen und den Aubau de betehenden Netze investiert- das Geld investieren unsere Monopoliten in England, Spanien oder Afrika, um auch dort abzuzocken.

Da die Entwicklingländer mit der Drohung einer Streichung der Entwicklunghilfe dazu erpreßt werden, ihre Wasserversorgungen zu privatisieren, werden also bald auch -mit unserem Geld- die Afrikaner endlich mal so richtig für ihr Wasser zahlen dürfen...schließlich sind unsere Konzerne dort nur an Rendite interessiert, nicht an der Beseitigung von Mißständen.

Woher hat ein deutscher Stromkonzern beispielweise einfach mal o 30 Milliarden Euro, um sich in panien einzukaufen?
Wie kann man soviel Geld erwirtschafrteen, wenn man NICHT betrügt?

Wozu besticht das RWE beipielsweie 150 Politiker in NRW, wenn da alles mit rechten Dingen zugeht?

DAS sind also diejenigen, denen unsere AKWs unterstehen. An DEREN Wartung würden die natürlich NIEMALS sparen, oder?

Da die alten AKWs gegen Terror nicht zu schützen siond und die Konzerne diese trotzdem nicht schließen wollen (obwohl die Meiler ansich auch schon marode sind, was Grund genug zum Abschalten wäre- bei der Gefahr, die von Reaktoren ausgeht), sieht man, daß deren einziges Interesse den 300 Millionen gilt, die die Dinger jährlich einfahren.

UNSERE Sicherheit ist denen überhaupt nichts wert...

Alle Argumente von wegen Energiesicherheit und "höhere Kosten durch alternative Energie" sind inzwichen als pure Lobbyargumente ohne Wahrheitsgehalt entlarvt worden- das erzählen die euch nur, weil es ein wenig glaubhaft klingt.
Die sind sich aber nicht zu schade dafür, für ihre Geldgier einfach mal 66% des Wirtchaftwachtum des letzten Jahres mit ihren Energiepreiserhöhungen wieder kaputtzumachen...feine Leute.
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07.04.2006 09:30 Uhr von b0ns4i
 
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Mmm: Also ich bin auch ein Gegner der Kernkraft, weil sie auf Dauer die teuerste Energie Quelle der Welt ist und einer der gefährlichsten dazu.

Hier ma die ganzen Unfälle:
http://de.wikipedia.org/...

Vor allem steigen die Krankheiten rund um nen
Kernkraftwerk erheblich z.B. von Leukämie Erkrankungen usw.

Aber im großen und ganzen, wenn wir keine Kernkraftwerke mehr haben, dann geht halt nen grenznahes Werk in Frankreich, Tschechien oder sonst wo hoch... kommt alles wieder aufs selbe hinaus.
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07.04.2006 10:20 Uhr von Buster_
 
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Die Mär von den sicheren Deutschen Kernkraftwerken: "»Unfallsicher« sei kein einziges Kernkraftwerk, warnt Helmut Hirsch. So habe »nur doppeltes Glück« im Jahre 2001 einen Strahlungsunfall in Brunsbüttel verhindert, sagt der Österreicher, der seinen Sachverstand für Kerntechnik seit 28 Jahren als unabhängiger Berater anbietet. Wie durch ein Wunder beschädigten die umherfliegenden Trümmer keinen der sensiblen Messfühler. Und das explosive Wasserstoff-Sauerstoff-Gemisch entlud sich in gerade noch ausreichender Entfernung vom Reaktorkern. Nur »drei bis vier Meter weiter« wäre es zu einem Störfall mit »Kühlmittelverlust« gekommen, bestätigt ein Bericht der obersten Aufsichtsbehörde für deutsche Kernkraftwerke, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Das »Vorkommnis mit Abriß einer Kühlleitung im Atomkraftwerk Brunsbüttel« hätte sich sogar zum größtmöglichen Unfall auswachsen können: zur Kernschmelze mit radioaktiver Verstrahlung."

"Bereits in den achtziger Jahren sprang im Kernkraftwerk Brunsbüttel beim Anfahren des Reaktors das Schnellabschaltesystem wiederholt an. »Das Team fand keine Ursache und legte mit Schraubenziehern das Sicherheitssystem einfach lahm«"

"Im Jahr 1998 schaltete die Schichtmannschaft des niedersächsischen Kernkraftwerks Unterweser vorschriftswidrig ein Sicherheitssystem ab. Als nach der Schnellabschaltung des Reaktors der Dampfdruck stieg, stellte sich heraus, dass die Ventile versiegelt waren und nicht funktionierten."
http://zeus.zeit.de/...

Im Jahr 2003 wurde bekannt, dass RWE eine ungesicherte Notkühlung im Block Biblis A zwei Jahre lang vertuschte. Ständig gibt es in den Deutschen Kraftwerken Störfälle.
Selbst wenn die Technik keine Fehler hat, sind es die Menschen die mit den Jahren immer nachlässiger werden. Wer schützt uns vor einem durchgeknallten Mitarbeiter? Die Strommonopolisten kämpfen nur um die Verlängerung der Laufzeiten, weil diese alten Meiler Gelddruckmaschienen sind. Die Investitionen sind abgeschrieben und das Geld läuft weiter. Es rechnet keiner damit das neue AKW´s gebaut werden. Die Kosten sind einfach zu hoch. Die Internationale Energieagentur geht davon aus das 2030 nur noch 4,6 Prozent der weltweiten Energieproduktion aus Atomkraft produziert wird. Und da will mir hier jemand sagen das wir auf diese Technik angewiesen sind? Bereits seit 2001 weiß das BUM das unsere Kernkraftwerke nur unzureichenden Schutz gegen Flugzeugabstürze bieten. 10 der schlecht geschützten Meiler stehen nur wenige Flugminuten von einem Großflughafen.

Sicherheit wird auf Kosten von Gewinnmaximierung immer mehr vernachlässigt. Haupkühlkreisläufe müssen inzwischen nur noch alle 10 Jahre statt 8 geprüft werden, Reaktorbehälter nur noch alle 5 statt 4 Jahre. Immer mehr Prüfungen werden im laufenden Betrieb durchgeführt, zulasten der Qualität der Prüfungen. Instandhaltungen werden immer mehr an Fremdfirmen abgegeben. Die Regeln für den Betrieb der Anlagen sind seit 83 nicht mehr modernisiert worden und verstoßen in teilen gegen internationale Abkommen. Aber dank der Rot-Grünen Konsenzvereinbahrung mit den Energieunternehmen wird es keine Verbesserungen bei den Sicherheitsstandards geben.
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07.04.2006 10:20 Uhr von hady
 
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50 oder 50 000 Tote? Wäre doch ein kleiner Unterschied. Wie so oft wird auch die hier die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen...
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07.04.2006 10:48 Uhr von pg-Hudson
 
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Alles Panikmache denn wer glaubt, das wir hier in Deutschland Gefahren durch unsere AKW´s ausgesetzt sind, der liese sich doch bitte mal unter folgender Seite: http://www.reyl.de/... die Störanfälligkeit der dort beschriebenen Kraftwerke in Osteuropa durch.

BTT: In diversen Dokus (Arte, N24) ist doch schon immer die Rede von 30.000 bis 50.000 Opfern gewesen. Weis gar nicht woher die IPPNW die zaheln von 50 Opfern her nimmt. Ich glaube die brauchten nur mal wieder ne Schlagzeile, da man diese Organisation sonst vergessen hätte.

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07.04.2006 11:33 Uhr von asmodai
 
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@PRO-AKW´ler: Eurer Meinung nach soll uns jetzt die Tatsache, dass die osteuropäischen Atomkraftwerke AUCH (!)störungsanfällig und unsicher sind, von der Notwendigkeit überzeugen, unbedingt selber welche in Betrieb halten zu müssen... oder wie? Seltsame Argumentation!
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08.04.2006 23:40 Uhr von alexolaf
 
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werden, glaube ich, nicht einmal 100.000 Menschen reichen, die an den folgen der Katastrophe gestorben sind
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13.04.2006 16:46 Uhr von e.frank
 
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neue Atomkraftwerke: Auf der einen Seite, wird der Reaktorbau- wie zlB. "in China sollen 10 neue entstehen" , der Iran hat solche. Wenn es dann einer anderen Macht einfällt, oder sich einbildet, diese Reaktoren werden aicj amders verwendet, dann inszeniert man einen Krieg. Doch dann wird ja auch Strahlung frei.
Meiner Meinung nach, ist diese ganze Atom-Reaktor-Folgen viel zu viel verharmlost. Es gibt um Strom zu erzeugen, viel effizenterer Methoden, die nicht gefährlich sind, und auch eine längere Lebensdauer aufweisen. Denn man bedenkt ja nicht, daß der Abfall der beim Atomkraftwerk entsteht auch noch ca 30 Jahre strahlt.
Es sollte ein vollkommenes Atomkraftwerkverbot auf der ganzen Welt verordnet werden, wenn unsere Nachkommen noch eine gesicherte Zukunft haben sollen. Denn wenn dies nicht der Fall ist, dann ist zu bedenken, ob wir uns dann noch fortpflanzen sollen.
Weiters sagen die Wissenschaftler immer, das und dies ist nicht gefährlich. Wie können sie über Langzeiterfolge diskutieren, wenn es keine Erfahrungen darüber gibt. Sicher kann man die eine oder andere Untersuchung erahnen, aber gibt es nicht die Möglichkeit:"........eine unvorhersehbare Tatsache ist nicht berücksichtigt worden...."
Zum Schutz unserer aller Leben, hat kein Mensch das Recht, Leben eines Menschen oder Volkes aufs Spiel zu setzen.
Sind nicht schon genug Schäden an der Umwelt, an uns Menschen und Tieren vollzogen worden???
Krebs? Missbildungen? Hautkrankheiten usw.???
Wann hört der Mensch endlich auf, alles beherrschen zu wollen, was in der Natur nicht machbar ist.
Umdenken und glücklich werden.

PS: Mir wäre als Wissenschaftler mulmig in den Gliedern, wenn ich nicht nach 1000 facher Kontrolle sicher sein kann, daß siese Handlung niemanden schadet. Und das ist bei einer Halbwertzeit von zig Jahrzehnten nicht möglich.
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23.04.2006 09:08 Uhr von Jan57
 
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Behaarung: Im Jahre 1986 wohnte ich noch im Polen, jetzt weisse ich warum bin ich so stark Behaart !!

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