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Rund 30.000 Frauen leiden in Deutschland unter Genitalverstümmelungen

Etwa 30.000 in Deutschland lebende Frauen fielen Genitalverstümmelungen zum Opfer. Zwar suchen inzwischen immer mehr der betroffenen Frauen Fachärzte auf, doch stellen diese Verstümmelungen auch in Deutschland ein Problem dar.

Viele Migrantinnen leiden häufig an den unter Gewalteinwirkung durchgeführten Praktiken, die vor allem in Afrika noch sehr verbreitet sind. "Diese Frauen müssen einfühlsam und kompetent unterstützt werden", so Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.

Ziel einer Genitalverstümmelung ist meistens ein Verhindern der Sexualität und Triebhaftigkeit bei jungen Frauen, um diese angeblich besser zu beschützen. Viele der betroffenen Frauen leiden unter anderem auch an Narbenbildung sowie Infektionen.


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WebReporter: -mysterious-
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Frau, Genital, Genitalverstümmelung
Quelle: portale.web.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2006 16:07 Uhr von -mysterious-
 
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[edit;silence_sux: Gewaltphantasien bitte daheimlassen, Danke!]
Vielleicht merken sie dann was sie da eigentlich anrichten.
Aber ändern wird sich leider trotzdem nichts und das ist das Schlimme daran...
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06.04.2006 16:32 Uhr von Artemis500
 
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Dein Vorschlag in allen Ehren, aber es würde nichts bringen.

Die Genitalverstümmelung wird oft von den Müttern veranlasst, die sie selbst über sich ergehen lassen mussten.Und von anderen Frauen ausgeführt.

Die Mütter sorgen sich (vermutlich auch berechtigt), dass ihre Tochter keinen Ehemann finden wird wenn sie nicht derart verstümmelt ist.

Man müsste einerseits die Mütter aufklären, dass frau auch ohne diese "Operation" gut leben kann (einige glauben die Verstümmelung erleichtere die Geburt, was völliger Unsinn ist)
andererseits müsste eben auch dafür gesorgt werden dass die Mädchen entweder trotzdem einen Mann finden...oder für sich selbst sorgen können.


Männern die für die Genitalverstümmelung sind das gleiche anzutun...finde ich verständlich.
Aber die ausführenden Personen sind das nicht.


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06.04.2006 16:41 Uhr von -mysterious-
 
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@Artemis500: Danke für die zusätzliche Info, das wusste ich nicht. Dann würde Aufklärung doch erheblich mehr bringen als "Rache" zu üben. Denn nur wenn die Mütter verstehen dass es auch anders geht, kann sich in deren Gesellschaft etwas tun.

Und Männer, die eine Genitalverstümmelung befürworten, sollten trotzdem mal diese Erfahung machen "dürfen" ;-))
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06.04.2006 16:57 Uhr von Artemis500
 
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deine Idee hat was. ;-)
Nur, einsehen würden die Männer nichts.
Die Befürworter finden es ja richtig, dass Frauen keinen Sex haben wollen.

Dürfte schwer sein, die Gesellschaft so weit zu ändern, dass die das im hintersten Afrika nicht mehr machen.
Die Frauen kennen das ja teilweise gar nicht anders, und kommen gar nicht auf die Idee, dass Sex auch Spaß machen könnte.

Die jungen Männer haben teilweise gar keine Ahnung von der Genitalverstümmelung, und denken eine Frau sieht immer so aus.
Das ist so ein Fall von Frauen die sich selbst gegenseitig unterdrücken.
Ist ja in anderen Fällen auch so, dass die älteren Frauen ihren Töchtern einimpfen dass Frauen wertlos sind.Das ist die schlimmste Form von Unterdrückung, wenn die schon selbst so denken.

(Die "Kultur" da ist ohnehin ziemlich schräg...hab schon mal gelesen, dass Aids sich in Afrika so verbreitet weil viele Männer es toll finden wenn die Frau beim Sex trocken bleibt...und die Frauen behandeln ihre Genitalien mit irgendeinem Pulver damit sie trocken bleiben...was das Verletzungsrisiko und die Aidsübertragung fördert. Absurd.)
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06.04.2006 17:17 Uhr von HolyLord99
 
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Aufklärung: Mittlerweile gibt es in manchn afrikanishcen Ländern Filme, die eine Beschneidung zeigen. Dieser Film wird den MÄNNERN vorgeführt, die meist keine Ahnung haben, was da so vor sich geht.
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06.04.2006 20:04 Uhr von The_Nothing
 
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"weil viele Männer es toll finden wenn die Frau beim Sex trocken bleibt..."

Was soll denn daran toll sein, und dass die Frauen sich das freiwillig antun... unglaublich!
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06.04.2006 20:04 Uhr von CHR.BEST
 
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Beschneidung ohne med. Indikation = Unsinn: Männer werden übrigens auch bei Moslems und Juden traditionell beschnitten. Ich hab mal gelesen daß dies im Mittelalter/Antike tatsächlich mal Sinn machte weil sich so Bakterien nicht mehr in die Vorhaut einnisten konnten. Allerdings hat sich seit damals die Körperhygiene (meistens ;-) radikal verbessert. Somit wäre dieser Brauch heutzutage eigentlich überflüssig. Aber wie es halt so ist mit alten Traditionen ...
Hm, die Japaner, die ja bekanntlich viel und gerne Baden, kennen diesen Brauch nicht. Vermutlich gerade deshalb.

Aber das alles ist natürlich keine Entschuldigung dafür, was man diesen Frauen antut. Da hilft nur Aufklärung vor Ort. Wenn die Migrantinnen erst bei uns Hilfe erfahren ist es im Grunde schon zuspät.
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07.04.2006 10:17 Uhr von suncheck85
 
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tun sie doch oder? @-mysterious-

tun die männer doch oder? wenn sie beschnitten werden, das müssen doch genauso mega schmerzen sein
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07.04.2006 14:34 Uhr von Karigan
 
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Unterschied: Ich denke die zwischen der Beschneidung von Mann und Frau gibt es doch einige Unterschiede:
Bei den Månnern wird die Vorhaut entfernt.Schlimm genug.Bei den Frauen aber,wird zumeist die Klitoris abgeschnitten und die inneren Schamlippen (ich habe in Büchern gelesen,dass das mancherorts mit einer Glasscheibe durchgeführt wird).Teilweise ist es sogar Brauch die Vagina dann zuzunähen um Fremdgehen vor der Ehe zu verhindern.Allein schon beim Wasser lassen mussen diese Frauen unerträgliche Schmerzen haben.Die Ehemånner schneiden die Fäden dann in der Hochzeitsnacht auf, manchmal werden sie nach dem Sex wieder zugenäht.
Insgesamt würde ich sagen: lieber als Mann beschnitten werden als als Frau.
Karl Heinz Böhm (Kaiser Franz aus den SissiFlimmen) ist wohl der bekannteste Kämpfer gegen Beschneidungen,soweit ich weiss ist es hauptsächlich ihm und seiner Stiftung zu verdanken,dass auf diese Problem in Deutschland überhaupt aufmerksam gemacht wird.
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07.04.2006 15:29 Uhr von Para99
 
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die Beschneidung einer Frau kann NICHT mit der beim Mann verglichen werden! Karigan hat ja die wesentlichen Unterschiede schon beschrieben.

Bei der Beschneidung der Frau geht es einzig allein um die abtötung der Sexuellen Gefühle. Diese Frauen leiden ihr Leben lang unter Schmerzen (beim pinkeln, währen der Tage, beim Sex.....), währen der beschnittene Mann nur so lange leidet, bis alles wieder verheilt ist und es keine negativen Folgen hat.

Es ist einfach eine Schande und ich könnte heulen, wenn ich an die Frauen denke, die so etwas über sich ergehen lassen mussten.

Die Beschneidung wird nicht nur mit Glasscherben sonder manchmal auch mit rostigen, alten, stumpfen Rassierklingen oder mit den Zähnen(!) durchgeführt. Einfach nur abartig!

@Artemis 500
was Aids in Afrika betrifft, da habe ich schon gelesen, das einige denken, wenn sie Aids haben, können sie durch Sex mit einer Jungfrau geheilt werden
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07.04.2006 17:09 Uhr von -mysterious-
 
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@suncheck85: schmerzen hätten wir männer bei einer nicht fachgerechten beschneidung mit sicherheit auch, aber sie werden nie in einem auch nur vergleichbaren zustand, mit denen einer frau nach solch einem eingriff, stehen!!!
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08.04.2006 20:20 Uhr von Artemis500
 
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@para99: Ja, dieser Aberglaube, dass Sex mit einer Jungfrau heilsam wirken soll ist auch schädlich...man sollte besser das Gerücht in die Welt setzen, dass alle Vergewaltiger Aids bekommen.

@Chr.Best:

Die "Beschneidung" von Frauen wäre in etwa damit vergleichbar, einem Mann den Penis zu amputieren.(Bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Fortpflanzungsfähigkeit, und gesetzt den Fall er würde dann ungeheure Qualen leiden wenn eine Frau ihn zu ihrer sexuellen Befriedigung benutzt)
Und die Schmerzen einer Frau die nach so einer Verstümmelung ein Kind gebärt will ich mir gar nicht vorstellen.

Die Bezeichnung "Beschneidung" ist irreführend, Genitalverstümmelung trifft es weitaus besser, man könnte sogar von Amputation der Genitalien sprechen.
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09.04.2006 15:23 Uhr von KillA SharK
 
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das ist abartig: und hat mit dem ursprünglichem islam,
in dessen auftrag das angeblich ausgeführt wird
nichts zu tun.

der heute Praktizierte Islam ist nur noch populistische Stimmungsmache.

Was mit dern Frauen passiert ist völlig unmenschlich,
ca. ein Drittel stirbat an diesen oft sehr unprofessionell durchgeführten Eingriffen und der katastrophalen hygienischen Bedingungen.

eine Amputation ist es aber definitv nicht,
da ja nicht das komplette Organ entfernt wird, sondern nur ein Teil:

http://de.wikipedia.org/...

das macht die Sache aber keinesfalls besser.
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09.04.2006 17:00 Uhr von pulverschmid
 
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30 000 schwere Körperverletzungen mitten unter uns: Es ist unglaublich schlechthin. Aber, wie kann es denn mitten in Deutschland, mitten unter uns 30 000 unbemerkte schwere Körperverletzungen geben und 30 000 Schwerverbrecher, die immer noch weitermachen dürfen?
Werden da etwa auch wieder Augen und Ohren verschlossen, weil es politisch in den Kram paßt. Sonst wird doch wohl jede Körperverletzung verfolgt und genügend Verbrecher auch dingfest gemacht.
Es muß ja wohl gravierend sein, wenn sich jetzt sogar eine Bundesgesundheitsministerin darum sorgt. Das Ausmaß ist jedenfalls unglaublich und die Täterinnen mit allen Mitteln verfolgt werden.
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09.04.2006 17:16 Uhr von kathleenchristine
 
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pulverschmid: Es passiert mitten unter uns - in Schulen tauchen Mädchen dann- falls es überhaupt noch möglich ist, nach angeblich schwerer Krankheit wieder auf. Allerdings ist hier ein "umdenken" zu erkennen, nämlich ein öffentlicher Druck, hervorgerufen durch viele Helfer. Es kostet eine unheimliche Kraft dagegen vorzugehen, weil Ämter und Behörden sich immer noch scheuen "kulturelles" anzugreifen.
Übrigens fand ich einen Teil der Meinung des Autors so ungeheuerlich, dass ich sie angezeigt habe.

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