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Archäologie: Die Moorleiche "Moora" wird weiter untersucht

Die sensationell gut erhaltene Moorleiche aus Niedersachsen wird derzeit von 25 Mitarbeitern am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf untersucht. "Moora", wie sie getauft wurde (ssn berichtete), wurde nur 15 Jahre alt.

Henning Haßmann vom Landesamt für Denkmalpflege in Hannover bezeichnet den Fund als eine "Zeitkapsel", die neue Erkenntnisse über die Zeit um 650 v. Chr. erwarten lässt. In dieser Phase der Eisenzeit wurden die Toten normalerweise verbrannt.

Noch ist die Todesursache nicht geklärt. Aber "Moora" sei die "am besten dokumentierte Moorleiche" in Deutschland. Das Gesicht soll später rekonstruiert werden und nach Abschluss der Untersuchungen wird "Moora" im Landesmuseum Hannover ausgestellt.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologie
Quelle: www.hz-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2006 15:25 Uhr von Thothema
 
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Sensationell, solche Funde. Wieviel mehr kann man über das Leben der Menschen herausfinden wenn man nicht nur Skelette und Beigaben findet! Siehe Ötzi für die Jungsteinzeit.
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08.04.2006 23:19 Uhr von md2003
 
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Coole Sache! Das ist wirklich sehr interessant! Ich bin auf die Erkenntnisse gespannt....

Bei Ötzi hat das ja auch über 10 Jahre gedauert, bis sie alles rausbekommen haben:-)

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